Kann ein Konzern-CEO Mittelstand? Warum Erfolg nicht einfach übertragbar ist #45

Shownotes

„Ich bin zwar im Konzern, aber Mittelstand kann ich mir gut vorstellen.“ Diesen Satz hört Dominic Späth in seiner Arbeit als Personalberater immer wieder. Doch was verändert sich tatsächlich, wenn eine erfolgreiche Führungskraft aus einem Konzern in ein mittelständisches oder familiengeführtes Unternehmen wechselt?

In dieser Folge von Headhunter Insights sprechen Jessica Sander und Dominic Späth über zwei Führungswelten, die vieles gemeinsam haben – und dennoch nach unterschiedlichen Regeln funktionieren.

Während in Konzernen häufig definierte Zielzyklen, kurzfristige Performance und komplexe Strukturen eine zentrale Rolle spielen, sind familiengeführte Unternehmen oftmals stärker durch Vertrauen, langfristige Verantwortung und die Werte der Eigentümerfamilie geprägt. Entscheidungen betreffen dort nicht nur Zahlen, sondern häufig auch Standorte, Mitarbeitende, Traditionen und das Lebenswerk einer Familie.

Dabei geht es ausdrücklich nicht darum, Konzernmanager gegen den Mittelstand auszuspielen. Im Gegenteil: Führungskräfte aus Konzernen bringen wertvolle Erfahrungen mit – etwa in den Bereichen Internationalisierung, Transformation, Governance, Skalierung und strategische Ausrichtung. Entscheidend ist jedoch, wie sie mit diesen Erfahrungen umgehen.

Warum dürfen erfolgreiche Konzepte nicht einfach übergestülpt werden? Welche Rolle spielen Vertrauen und Kommunikation? Was sollten Führungskräfte in den ersten 100 Tagen tun – und weshalb ist es gefährlich, zu früh mit fertigen Lösungen aufzutreten?

Eine Folge über Unternehmertum, unterschiedliche Zeitrechnungen und die Fähigkeit, sich wirklich auf ein Unternehmen einzulassen.

Denn Konzern kann Mittelstand – wenn Erfahrung nicht als fertige Lösung verstanden wird, sondern als Toolbox.

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Transkript anzeigen

00:00:00: Wirklich einlassen heißt nicht irgendwelche fertigen Erfolgskonzepte, die in der Vergangenheit hatte im Unternehmen Anwender und dann meine sie sind von Erfolg gekrönt.

00:00:09: Es ist immer schwierig wenn man zu früh mit Lösungen kommt.

00:00:13: Willkommen zur Headhunter Insights!

00:00:16: In diesem Podcast dreht sich alles um Leadership, die den Unterschied macht.

00:00:20: Freuen Sie sich auf Insights eines Headhunters und spannende Gäste, die exklusiver Einblicke aus den Chefetagen deutscher Unternehmen mitbringen.

00:00:29: Das ist Headhunter Insights.

00:00:35: Herzlich

00:00:35: Willkommen zu einer neuen Folge von Headhunter Insights.

00:00:37: Ich bin Jessica Sander und heute haben wir ausnahmsweise mal keinen Gast eingeladen, sondern nehmen uns einmal wieder Zeit ein Thema zu zweit genauer zu beleuchten.

00:00:46: Und ich sitze natürlich nicht alleine hier, sondern gemeinsam mit Dominik Spät.

00:00:49: Hallo Dominik!

00:00:50: Hallo Jessica!

00:00:51: Ich freue mich sehr auf unser heutiges Gespräch.

00:00:53: Sehr schön, ich freue mich auch vor allem weil wir heute über ein Thema sprechen das dir persönlich sehr am Herzen liegt und die in deiner täglichen Arbeit eigentlich immer wieder begegnet.

00:01:02: es geht um die Frage was sich verändert wenn eine erfolgreiche Führungskraft aus einem Konzern in ein mittelständisches oder familiengeführtes Unternehmen wechselt?

00:01:10: Oder einfach kürzer gefragt, kann Konzert Mittelstand oder andersrum.

00:01:15: Ich glaube, du hast ja dazu vor kurzem einen LinkedIn-Beitrag und anschließend auch eine Newsletter veröffentlicht.

00:01:20: Und Ausgangspunkt war ein Satz den Du ja häufiger offenbar hörst – und zwar ich bin zwar im Konzern aber Mittelstand kann ich mir gut vorstellen!

00:01:28: Ja warum war Dir dieses Thema so wichtig?

00:01:30: Das Thema ist mir wichtig weil es mir in den letzten Jahren als Personalberater immer stärker auffällt... gegen den Konzern oder für den Mittelstand oder umgekehrt, sondern es geht einfach nur um eine Beobachtung die ich einfach immer wieder mache.

00:01:47: Dass in unsicheren Zeiten viele Menschen gerne in den Mittel stand gehen weil sie zum einen davon ausgehen dass sie mehr gestalten können und vor allen Dingen das sie da mehr Sicherheit haben Meistens daran oder in aller Regel daran, dass mittelständische Unternehmen einfach langfristiger planen, langfristig denken.

00:02:09: Es gibt ja den geflügelten Satz Mittelständige Unternehmen denken in Generation und das ist tatsächlich so weil es immer um Lebenswerge geht.

00:02:16: Und in Konzernen die oftmals Private Equity oder Börsen dotiert sind haben einfach kurzfristige Finanzziele und da ist des Arbeitenden anderes wie im Mittelstand.

00:02:27: Das ist einfach nur das was ich vorgefunden habe, was ich eben einfach so auch in den letzten Jahren immer mehr beobachte dass es da eben einen gewissen Trend gibt.

00:02:36: Das heißt wir wollen heute ausdrücklich nicht darüber sprechen warum Konzernmanager angeblich im Mittelstand scheitern oder was sie nicht können?

00:02:43: Wir wollen vielmehr herausfinden und herausarbeiten was beide Welten voneinander unterscheidet und was wichtig ist damit dieser Wechsel gelingen kann.

00:02:50: Genau das ist mir sehr wichtig.

00:02:52: Grundsätzlich ist Konzernhintergrund überhaupt kein Problem.

00:02:56: Es ist sogar sehr bereichernd, weil man auch wirklich in Konzernen viel gelernt hat.

00:03:00: Ich war selbst schon im Konzeren kann das nachvollziehen und es kann wenn man in ein mittelständisches Unternehmen kommt eben auch einen ganz ganz großen Vorteil sein.

00:03:10: Der entscheidende Faktor ist einfach wie man mit seiner Erfahrung umgeht und ob man dann eben beigeht und die Erfahrungen die man zum Beispiel im Konzern gesammelt hat sei es Strukturen implementieren, sei es strategische Ausrichtungen.

00:03:25: Sei es einfach Führung.

00:03:27: wenn man die erlernten Muster- und Erfolgskonzepte dann einfach im Mittelstand überstülpt oder Umgekehrt ist es ähnlich.

00:03:36: Es geht einfach immer darum, dass wenn man eine gewisse Erfahrung mitbringt – die ist sehr wertvoll – man aber trotzdem die Fähigkeit haben muss sich auf das Unternehmen, sei es ein mittelständisches Unternehmen, sein Konzern dann einfach gesamthaft einzulassen und zu gucken wie funktioniert das Unternehmen um dann eben erst in die Modifizierung, Restrukturierung oder Entwicklung des Unternehmens zu gehen?

00:03:58: Und da würde ich sagen, dann lass uns mal den Unterschied zunächst einmal im Kern beschreiben.

00:04:03: Natürlich gibt es sehr große hochprofessionelle Familienunternehmen und gleichzeitig aber auch Konzerntöchter die ja fast mittelständisch funktionieren.

00:04:10: Aber wenn du die beiden Führungswelten mal gegenüberstellst was ist der eigentliche Unterschied oder der größte Unterschied?

00:04:15: Also es gibt viele große mitteländische Unternehmen, die Konzernstrukturen haben wo es eben eine Inhaberfamilie gibt, wo es Hundertfünfzig-Familien-Stämme gibt.

00:04:24: das Von der Führung von der Vorgehensweise ähnlich wie im Konzern.

00:04:31: In der Regel ist immer der Unterschied, dass die Wertestruktur von irgendeinem Inhaber abgeleitet wird und ich hatte heute auch ein Gespräch mit einem Geschäftsführer eines großen mittelständischen Unternehmens und er hat mir das so erklärt.

00:04:43: Das Unternehmen, wie im Konzern geführt wird auch wie ein bösentodiertes Unternehmen oder wie Private Equity-Unternehmen.

00:04:50: Aber in letzter Konsequenz die Leitlinien und die Werte der Inhaber für das Unternehmen aufgestellt hat, die bis heute dekliniert sind und die heute eben auch eine langfristige Ausrichtung für langfristig Entscheidungen verantwortlich

00:05:05: sind.".

00:05:05: Du hast

00:05:05: dafür in deinem Newsletter den Begriff zwei Formen von Legitimation verwendet?

00:05:10: Im Konzert ist es Performance, im Familienunternehmen Vertrauen.

00:05:13: Und das klingt ja am ersten so, dass das eine wirklich so hart messbar ist und das andere eher weich.

00:05:18: Aber du sagst Vertrauen ist alles andere als ein Weicherfaktor?

00:05:21: Also ich glaube in den Fällen sind beiden Sachen wichtig.

00:05:24: Eine Arbeit ohne Performance funktioniert weder im Mittelstand noch im Konzern.

00:05:29: aber das Vertrauen muss genauso... im Konzern da sein, wie im Mittelstand.

00:05:35: Letztendlich in dem Mittelstand ist es aber ein Stück weit anders.

00:05:39: Ich formuliere das immer so wenn ich mich auf den mittelständischen Unternehmen einlasse und quasi die Familienmitglieder als Gesellschafte habe werde ich somit zum Familienmitlied und ich hab der ganz andere Strömungen, ganz andere Faktoren die auch mich einwirken, die ich im wahrsten Sinne Das Wort ist bei Entscheidungen berücksichtigen muss.

00:05:59: Ich habe eine andere Form, wie ich einbinden muss?

00:06:01: Wie ich die Gesellschaft mitnehmen muss?

00:06:08: Und da geht es schon viel mehr im familiären Kontext zu arbeiten, eben die Familie einfach mitzunehmen und zu überzeugen.

00:06:18: Im Konzern geht's wirklich darum zu sagen okay wie erreiche ich meine Quartalsergebnisse?

00:06:24: Wie bekomme ich das hin dass sich die Performance entsprechend steigere?

00:06:27: Und das ist ein wesentlicher Unterschied.

00:06:30: Und im Familienunternehmen ist es ja wahrscheinlich so, dass die Familie auch spüren muss.

00:06:33: Dieser Mensch hat verstanden was dieses Unternehmen für uns aber auch für die Region und für die Mitarbeitenden bedeutet.

00:06:39: In Familienunternehmen stelle ich fest, wenn ich jetzt von meiner Arbeit ausgehe die Besetzungsprozesse ein vielfaches Aufwendiger.

00:06:46: Weil mehr Familienmitglieder oder vielmehr Prozessschritte eingehalten werden müssen weil es auf eine breite Basis gestellt wird und weil die Familie sich wirklich ganz sicher sein möchte den richtigen eingestellt zu haben.

00:06:59: Ganz wichtig ist in Familienunternehm immer die Wertestruktur und dass ein Geschäftsführer oder Vorstand eben entsprechend Unternehmer zu mitbringt und das ist nichts, was man einfach nur so dahin sagt.

00:07:11: Sondern da geht es wirklich darum dass man Mut hat Entscheidungen zu treffen, dass man auch eine gewisse Nähe zulässt, dass die Menschen einfach wirklich nahbar führt und dann auf der Reise mitnimmt.

00:07:23: Und da geht's nicht wirklich drum mal schnell des Geschäfts zu drehen, schnell Performance zu machen sondern wichtig ist schon Performance zumachen.

00:07:30: aber es ist oftmals wirklich... Man nimmt sich einfach mehr Zeit um nachhaltig Performance zu implementieren.

00:07:36: Da haben wir auch so schöne Beispiele aus unseren Gesprächen.

00:07:38: Ich erinnere mich zum Beispiel an Hans van der Felden, der ja glaube ich auch von seinem zukünftigen Chef erstmal eingeladen wurde mit der kompletten Familie auf ein Abendessen und das war dann sozusagen dieser entscheidende Moment!

00:07:50: Das ist in der Regel oft so, dass da wirklich ein Familienessen was ich persönlich auch begrüße.

00:07:55: Es ist auch für den Kandidaten gut.

00:07:57: somit weiß man auch mit der Familie auf was man sich einlässt.

00:08:00: bei Hans war es ja so das er aber vom Mittelstand im Mittelstand gewechselt ist Aber es war wirklich ein bezeichnendes Beispiel.

00:08:07: Du hast in deinem Newsletter noch einen Unterschied beschrieben, der mir besonders im Gedächtnis geblieben ist und zwar sagst du.

00:08:11: Im Konzern wird häufig entschieden und anschließend erklärt – im Familienunternehmen findet ein wichtiger Teil der Kommunikation bereits vor der Entscheidung statt.

00:08:19: Erklär mal genau!

00:08:20: Ja das ist oft so dass natürlich wenn man eine Eigentümerstruktur hat die in der Regel-in-Regelmeetings informiert sein wollen.

00:08:29: Aber letztendlich, wenn es besondere Entscheidungen gibt ist es da schon wichtig sich mit den Familienmitgliedern abzustimmen.

00:08:36: Da gibt's in der Regeln eine Governance drüber was wie abzustimmen ist.

00:08:40: aber ein letzter Kundensequenz ist es dann wichtig das Vertrauen sich erst abzuholen und dann eben umzusetzen.

00:08:47: Und in dem Weg auch zu beschreiben, was in der Umsetzung alles passieren kann und da dann einfach im Regel austauscht zu sein dass sich die jeweiligen Familienmitglieder entsprechend abgeholt fühlen.

00:08:59: es ist das jetzt nur eine Auszug.

00:09:01: Es gibt sicher auch Familienunternehmen, wo das anders ist.

00:09:04: aber in der Regel wenn man einen Familienstamm hat die am Geschäft Interesse haben es schon wichtig da eben des Vertrauen der Maßnahmen im Vorfeld zu besprechen bevor man in die Umsetzung geht aus Strategien abzustimmen.

00:09:20: Das ist ein wesentlicher Faktor.

00:09:21: Im Konzern ist es schon oft so dass es wirklich sowie ich es vorhin auch gesagt habe um Geschwindigkeit geht dass man oftmals umsetzen kann umsetzen wird Und dann eben die Resultate danach erklärt.

00:09:33: Das ist etwas, was ich selbst schon erlebt habe und auch mitgestalten durfte im Konzern.

00:09:40: Und das ist ein wesentlicher Unterschied oder das ist den Unterschied, den ich persönlich als Wichtige erachte.

00:09:45: Ist denn die Sorge berechtigt, die man vielleicht haben könnte bei einem Familienunternehmen?

00:09:48: Dass man die Familie auch um Erlaubnis fragen muss oder dass es so ein Gefühl entsteht als ob man um Erlaubnis fragen muß.

00:09:55: Das wäre aus meiner Sicht schlecht weil letztendlich wenn man Geschäftsführer legitimiert muss er auch die Möglichkeit haben oder einfach auch die Fähigkeit die Verantwortung haben Themen umzusetzen auch ohne die Familie aber immer im Kontext der Familie und das ist halt eine Gradwanderung.

00:10:12: und wie gesagt ist es oft in der Compliance beschrieben was alles gemacht werden darf oder eben auch nicht.

00:10:17: Es kommt eben darauf an, in welcher Phase das Familienunternehmen ist.

00:10:21: Ist es denn nicht so dass eigentlich also im Konzern gilt ja eine schnelle klare Umsetzung möglicherweise als Stärke?

00:10:26: Im Familienunternehm kann das aber anders gesehen werden oder als fehlende Einbindung oder mangelnde Respekt.

00:10:31: Hast du dir sowas schon mal begegnet?

00:10:34: Nee, ist mir nicht wirklich.

00:10:35: Also im Familienunternehmen... Es ist genauso wichtig, schnell umzusetzen.

00:10:39: Letztendlich ist es immer wichtig wie ist der Markt?

00:10:41: Was fordert den Markt ab?

00:10:43: und letztendlich welche Entscheidungen müssen umgesetzt werden?

00:10:46: Und oftmals erlebe ich schon das Familienunternehmen die in vielen Sachen schneller sind weil die Entscheidungswege kürzer sind Weil weniger Bürokratie da ist, oftmals auch schneller sind.

00:10:58: Also von dem her kann man nicht immer unbedingt sagen es geht um Geschwindigkeit im Konzern viel stärker um kurzfristige Ergebnisse, Maximierung und ein kurzfristiges Quartalsdenken.

00:11:11: Das ist legitim, das ist auch nicht negativ aber es ist eben eine andere Führung eines Unternehmens so in einer anderen

00:11:17: Ausrichtung.".

00:11:19: Damit kommen wir zu einem deiner wichtigsten Sätze und zwar sagst du oder hast du geschrieben Erfahrungen müssen übersetzt und dürfen nicht einfach übergestülpt werden.

00:11:27: was genau muss eine Führungskraft übersetzen wenn sie aus einem Konzern in ein mittelständisches Unternehmen wechselt?

00:11:33: Also mit dem Satz ring ich ganz klar zum Ausdruck, dass es wirklich darum geht sich selbst wenn ich vom Konzern im Mittelstand wechsle.

00:11:41: Dass ich mich einfach auf das Unternehmen einlasse.

00:11:44: Wirklich einlassen heißt nicht irgendwelche fertigen Erfolgskonzepte die in der Vergangenheit hatte.

00:11:50: Dem Unternehmen eben im Unternehmen anwende und dann meine sie sind von Erfolge krön sondern dass man wirklich guckt wo steht das Unternehmen derzeit?

00:11:59: Was muss man tun, was ist wichtig?

00:12:02: Was ist in der Vergangenheit gut gelaufen.

00:12:03: Was muss ich eben modifizieren?

00:12:05: Welche Prozesse muss ich anpacken?

00:12:07: Wie ist die Führungskultur, wie ist die informelle Kultur im Unternehmen?

00:12:14: und auf diese Sachen muss ich mich einlassen um eben auch Vertrauen zu kriegen um dann eben die richtigen Themen eben lansieren zu können.

00:12:23: aus meiner Erfahrung heraus sein, es können aber auch völlig neue Themen sein die entstehen und die man dann eben miteinander bearbeiten und umsetzen muss.

00:12:33: Es könnte ja schnell die Meinung entstehen weniger Prozess bedeutet auf weniger Professionalität.

00:12:39: dabei kann ein mittelständisches Unternehmen sehr professionell arbeiten nur direkt und pragmatisch hast du hier auch gesagt

00:12:44: Ja, das ist eine schwierige Frage die richtig zu beantworten.

00:12:47: Ich kenne da nur eine Antwort drauf.

00:12:49: es sei es im Konzern sei es in dem Mittelstand egal in welcher Phase der jeweiligen Unternehmen ist egal welche Größe das Unternehmen hat Das ist eine Fähigkeit die ein Manager eben haben sollte.

00:13:01: eben das mit einem richtigen Maß umzusetzen.

00:13:03: also ohne Strukturen ohne Hierarchie ohne Prozesse funktioniert's nicht.

00:13:09: aber wenn dann Entscheidungsprozesse so abgesichert sind oder durch Bürokratie so eingeschränkt sind, dass sich keiner mehr getraut, irgendwas zu entscheiden.

00:13:19: Hat es halt mit Unternehmertum nichts mehr zu tun und hemmt ein Unternehmen viel, viel mehr in der Entwicklung.

00:13:24: wie wenn ich die Möglichkeit habe in jeder Abteilung oder jeder, der eben im Management ist oder Erführungskraft ist... wenn der agieren kann wie ein Unternehmen, dann aber auch die Verantwortung mitbringt.

00:13:36: Mit diesem Vertrauen dass ich habe als Unternehmer umzugehen, mit dem umzugehend wie wenn es mein eigenes Geld wäre und das gilt... Das ist einfach ganz wichtig!

00:13:46: Und deshalb ist für mich immer die richtige Antwort.

00:13:49: Es muss eine richtige Maße in allem also letztendlich im Unternehmen.

00:13:52: Dass einer hier ist wo jeder nur macht was er will Vielleicht in manchen Start-ups möglich, aber in Unternehmen die eine gewisse Größe haben oder eine Evolutionsstufe auch das Thema Internationalität haben wo unterschiedliche Lälderkulturen geführt werden müssen.

00:14:07: Da bedarf es halt schon immer dem richtigen Maß und immer auch dem dass man sich die Sorgen nöte anhört und dann die Entscheidungen und die Maßnahmen entsprechend dem auch ausrichtet.

00:14:18: also Dann lass uns doch mal ganz bewusst über die Vorteile sprechen, welche Stärken bringen erfolgreiche Konzernmanager mit?

00:14:25: Die für ein Familienunternehmen besonders wertvoll sein können.

00:14:29: Erfolgreiche Konzernmanager bringen oftmals wertvolle Stärkungen mit.

00:14:34: Sie haben gelernt in komplexen Zusammenhängen zu strukturieren, Organisationen zu skalieren, Verantwortlichkeiten zu klären und zu entscheiden und das Ganze auf belastbare Datenbasis zu stellen.

00:14:46: Sie bringen oftmals eine starke internationale Erfahrung mit, kommt natürlich auch auf das Unternehmen aus.

00:14:53: Auf den Konzern aus wie ausgerichtet ist und kennen unterschiedliche Märkte regulatorischer Anforderungen.

00:14:58: und das ganze Thema der professionellen Governance ist ein sicherer Thema des im Konzernen stärker existiert als in vielen mittelständischen Unternehmen.

00:15:08: Viele haben auch große Transformationsprozesse begleitet.

00:15:11: Gerade wenn zugekauft wird, wenn integriert oder verkauft wird.

00:15:16: Das sind Themen die im Konzern oft vorkommen und gibt es aber auch viele mittelständische Unternehmen, die das können.

00:15:23: Aber was eben eher auf der harben Seite von Konzernenmanagern steht... Sie bringen auch das Thema, was wir vorhin schon diskutiert haben kurzfristiges Erfolgsdenken mit.

00:15:34: Also kurz es hört sich negativ an ist aber so nicht gemeint.

00:15:37: Was oftmals bei Unternehmen wichtig ist die in Generation denken dass man wirklich auch performance technisch auch kurzfristig Ergebnisse bringt und auch wenn zum Beispiel eine Krisenseit ist einfach auch relativ kurzfristige da die richtigen Dinge tut.

00:15:53: Das heißt, du würdest doch sagen die Führungskraft soll ihre Herkunft gar nicht ablegen oder auch nicht künstlich versuchen möglichst mittelständisch zu wirken.

00:16:00: Ja ich bin immer der Gegend wenn jemand was darstellen möchte was er dann wirklich tatsächlich nicht ist weil das niemals lang anhält und letztendlich in der ersten Zeit im Arbeitsverhältnis oder wenn man dann angestellt ist auffällt.

00:16:14: und es ist in der Regel ein Dealbreaker und das ist schade.

00:16:17: Es sollte grundsätzlich schon so sein auch wenn ein mittel ständiges Unternehmen Ein Mensch einstellt, der im Konzern war.

00:16:24: Dass er ihn genau wegen dem einstählt weil er so ist wie er ist Weil er die Werte struktur mitbringt weil er die werde der familie teilt weil er eben vielleicht auch Themen mit bringt Die man vom konzern her lernen kann oder weil man von außen einfach einmal andere impulse möchte.

00:16:39: und Von dem her bin ich schon der absoluten Meinung dass jeder des verkörpern soll was er wirklich ist Und wenn es eben dann nicht zur Einstellung kommt dann hat's halt auch wirklich nicht gepasst.

00:16:49: und dann aber auf der anderen Seite neu lernen oder zumindest sehr viel bewusster einsetzen.

00:16:56: Was er neu lernen muss, ich glaube... Das Leben ist fast eine philosophische Antwort, ich glaube lernen kann man nie aufhören.

00:17:05: Aber wenn jemand vom Konzern in den Mittelstand wechselt, ist es schon wichtig so wie ich es vorhin auch gesagt habe sich sehr stark mit der Herkunft des Unternehmens zu beschäftigen.

00:17:16: was hat das Unternehmen erfolgreich gemacht?

00:17:19: In der Vergangenheit?

00:17:20: was an der Unternehmerfamilie ist eigentlich der Erfolgsfaktor?

00:17:24: Und oftmals ist es wirklich so, dass es eine gewisse Beständigkeit und Langfristorientierung ist.

00:17:30: Diese Werte eben mitzunehmen, zu lernen sich darauf einzulassen und dann auch zu verkören.

00:17:38: Auch

00:17:38: diese Feinheiten mehr lesen oder mehr reinspüren zu können?

00:17:41: Es ist sozusagen vielleicht eine Empathie... Anpassungsfähigkeit, klar wichtig.

00:17:46: Das schreibst du ja auch aber so eine größere Empathie?

00:17:49: ist das entscheidend?

00:17:50: Ja wobei mit dem Wort Anpassungspfähigkeit tue ich mir immer ein bisschen schwer.

00:17:54: also letztendlich einen überangepasster Manager wird es schwierig werden auch in Erfolge zu machen und dass es weder im Familienunternehmen gut noch im Konzern gut.

00:18:02: also letzt endlich auch Familienunternehmer oder Familien oder die Inhaberschätzen des schon wenn sie den kritischen Geist haben der wirklich die Sachen gut hinterfragt und kritisch sieht, weil es notwendig ist nicht, weil's seine Haltung ist.

00:18:16: Und von dem her tue ich mir mit dem Thema Anpassungsfähigkeit relativ schwer natürlich.

00:18:21: Ich würde es eher als Einlassen formulieren, dass man sich wirklich mit beschäftigt, sich darauf einlässt, sich wirklich genau rausarbeitet.

00:18:27: was sind die Unterschiede?

00:18:28: oder aber das ist das was ich persönlich wichtig finde.

00:18:33: Sehr schön!

00:18:34: Du hast den Unterschied ursprünglich als zwei verschiedene Zeitrechnungen beschrieben, wenn wir über Quartalslogik in Generationsdenken sprechen.

00:18:40: Also Quartallogik auf der einen Seite und Generations-Denken auf der anderen.

00:18:44: Und natürlich denken auch Konzerne langfristig – und natürlich müssen Familienunternehmen wie du es ja gerade gesagt hast kurzfristig wirtschaftlicherfolgreich sein!

00:18:52: Aber was möchtest du mit diesem Bild noch mal deutlich machen?

00:18:53: Du hast es ja auch drüber geschrieben.

00:18:55: Genau, stimmt!

00:18:57: Das Bild habe ich natürlich immer bewusst zugespitzt.

00:19:00: nur wenn man Themen zuspitzt oder ein Stück weit polarisiert werden sie deutlich.

00:19:05: die Perspektive aus der Entscheidung betrachtet werden können kann aus meiner Sicht tatsächlich unterschiedlich sein.

00:19:11: im Börsen der Tiertenkonzern spielt Wie wir es vorhin schon gesagt haben, kurzfristige Performance oft eine sehr sichtbare Rolle.

00:19:19: Erwartungen des Kapitalmarkts, Beitragspflichten und definierte Zielzügeln sind im Konzern oder in börsend verdierten Unternehmen wichtig.

00:19:28: Im Familienunternehmen kann die Frage aus meiner Sicht stärker lauten was bedeutet die Entscheidung für das Unternehmen in zehn, zwanzig oder auch für die nächste Generation?

00:19:39: Und was passiert mit einem Standort einer Marike oder einer Belegschaft, die seit Jahrzehnten zum Unternehmen gehören.

00:19:47: Oftmals sind Familien geführte Unternehmen sehr stark in der Region verankert und letztendlich ist es schon auch wie ... Und man ist sicher oftmals eine der größten Arbeitgeber in der Region und da ist dann schon wirklich wichtig... Da hat man auch eine Verpflichtung gegenüber der Region und das ist das wo man, wo mittelständische Unternehmen oftmals etwas träger sind in der Entscheidung wie ein Konzern, der sich darüber keine Gedanken machen muss.

00:20:15: Das heißt nicht dass unwirtschaftliche Entscheidungen aus Sentimentalität getroffen werden sollen und aber auch kurzfristige Optimierung ist eben nicht automatisch das höchste Ziel.

00:20:23: Ja, also definitiv.

00:20:25: besonders sichtbar wäre der Unterschied im ersten echten Konflikt zwischen der schnellen Zahl und der langfristigen Substanz.

00:20:32: Das sind wir auch wieder beim richtigen Maß.

00:20:35: Beides muss eben getan werden, beides muss da sein.

00:20:38: solange Wachstum Profitabilität und Tradition in die selbe Richtung zeigen ist sage ich mal das ist jetzt auch wieder zugespitzt ist Führung relativ einfach.

00:20:49: Spannend wird es, wenn dann eine schnelle wirtschaftliche Verbesserung erzielt werden muss die zum Beispiel das Unternehmen in gewissen Sachen redet oder gewisse Bereiche redet weil sie nicht profitabel waren.

00:21:00: Dann hat man den Konflikt wie geht man langfristig richtig damit um und wie kriegt man das hin dass man eben kurzfristig Performance bekommt ohne darunter eben auch ohne irgendwelchen Schaden beizutragen?

00:21:11: Aber das sind wahrscheinlich die Momente, wo der Inhaber dann vermutlich erkennt in welcher Zeitrechnung jemand wirklich unterwegs ist oder jemand wirklich denkt?

00:21:18: Ich denke auch.

00:21:20: Das ist so, dass es halt einen Weg, den man gemeinsam miteinander durchgehen muss und da ist es wie so oft im Leben.

00:21:27: Der Schlüssel zum Erfolg ist Kommunikation.

00:21:29: Dass man richtig kommuniziert, dass man miteinander an den richtigen Themen ist, dass sich jeder informiert und gut über mich fühlt.

00:21:39: Lassen Sie mal über die ersten hundert Tage und die Rolle der Familie sprechen.

00:21:42: Denn wir uns ganz konkret vor einer erfolgreichen Konzernführungskraft übernimmt zum ersten Mal die Geschäftsführung eines Familienunternehmens, was sollte sie die ersten Hundert Tage unbedingt tun?

00:21:55: Ja das gilt eigentlich für jede Führungskraft.

00:21:58: aber hier ist es nochmal besonders wichtig.

00:21:59: also ich denke in der ersten Zeit viel zuhören dann Hinsichtlich der Belegschaft, hinsichtlich seiner direkten Mitarbeiter.

00:22:08: Hinsichtlich der Eigentümerfamilie und aber auch klar seine Haltung zum Ausdruck bringen.

00:22:14: ein wahnsinnig gutes Beispiel fand ich als Klub jetzt die Bundesstrainer das Stelle übernommen hat.

00:22:22: In seiner ersten Pressekonferenz hat er gesagt, wofür er steht?

00:22:26: Was er tut und was er nicht tut?

00:22:28: Was wann passiert?

00:22:29: Und es ist eine Haltung, die eben wichtig... Er hat aber auch klargesagt um das Beispiel für alle plastisch zu machen.

00:22:36: Er hat mit jedem der fünfzig potenziellen Spieler, die er hat reden wir, die sich anhören und wird sich sein eigenes Bild machen Und das ist als Manager oder als Geschäftsführer genau so wichtig.

00:22:49: Was in diesem Beispiel, man mag nicht alles richtig finden was er gesagt hat aber ich finde er hat es in zehn Minuten vier Stunden wirklich gelaufen, Punkt gebracht für was er steht und wo der Weg hingeht und was er tun will und das ist einfach für die hundert die ersten hundert Tage, unerlässlich.

00:23:06: Ich

00:23:06: wollte gerade sagen aber er hat es ja auch leicht ihn wollen ja alle!

00:23:09: Es gibt glaube ich niemanden der irgendwie dagegen war dass er diese Position kommt.

00:23:13: diesen Luxus hat ja nicht jeder Geschäftsführer der in ein Unternehmen kommt.

00:23:16: Ach

00:23:16: ich weiß es nicht.

00:23:17: ich glaube schon wenn jemand neu sie sagen wir jetzt in die Generationsnachfolge geht hat man ja den Prozess auch wirklich so gestaltet das alle zum Schluss sagen okay wir gehen zusammen.

00:23:28: das ist der richtige Weg.

00:23:29: von dem her glaube ich wenn ein Manager neu anstattet oder einen Geschäfts-Hörner wollen denen auch alle.

00:23:35: Und letztendlich, ob jetzt Club aller wollen weiß ich nichts wird sicher auch Themen geben wo er gegen Wind hat und das ist eben das wo dann die Spreu vom Weizen unterscheidet wie man damit umgeht und es ersetzt eine klare Haltung nicht, es ersetzt Kommunikationen nichts und es setzt einfach auch nicht dass man sich in den Detailtiefenden mit beschäftigt und auch weiß von was man spricht.

00:24:00: Gibt es da noch was, wo du sagen würdest das ist ein Nogo in den ersten hundert Tagen oder wenn man antritt?

00:24:07: Was sollte man besser nicht tun.

00:24:08: Also ich finde immer... Das ist jetzt meine persönliche Meinung.

00:24:11: Es ist immer schwierig, wenn man zu früh mit Lösungen kommt.

00:24:14: Natürlich gibt's Situationen indem man schnell ins Tun kommen muss Aber letztendlich Wenn man gleich Mitlösung um die Ecke Kommt Ist es zuvor gefertigt und Ich finde es immer erst mal wichtig, sich ein Bild über die Gemengelage zu machen und dann wirklich auch mit den Menschen oder dem Input der Menschen Lösungen zu erarbeiten.

00:24:34: Aber

00:24:34: ich glaube das muss man als Führungskraft, als gestandener Manager vielleicht ja auch erstmal aushalten dass das Führungen am Anfang in den ersten hundert Tagen oder wie lang auch immer erst einmal nicht so spektakulär aussieht.

00:24:45: Ach, auch das kann ich nicht stehen lassen.

00:24:48: Ich glaube dass die ersten hundert Tage sehr spektakulär sind weil man ist ja raus aus der Komfortzone und im neuen Unternehmen muss sich unter Beweis stellen Und jeder, der in Unternehmen neu antritt will ja erfolgreich sein und will nach vorne kommen.

00:25:02: Und das wie du sagst auszuhalten da die richtigen ersten Schritte zu machen.

00:25:06: ich glaube das ist schon sehr spannend und es ist sicher auch nicht so dass es am Anfang glaube ich ist schon eine sehr turbulente Zeit.

00:25:13: man hat ja zum ein die Aufgabe des irgendwiees Unternehmen kennen zu lernen, sich alle anzuhören aber dennoch nicht untätig zu wirken und trotzdem Entscheidungen schon zu treffen.

00:25:24: Und das denke ich ist schon ein ordentlicher Spagat der aber leistbar ist.

00:25:28: man muss es eben einfach nur auf dem Schirm haben.

00:25:30: Dann würde mich jetzt interessieren was das denn für die Personalauswahl in diesem Level bedeutet.

00:25:34: wie findest du denn heraus ob eine Führungskraft aus dem Konzern für ein Familienunternehmen wirklich geeignet ist?

00:25:40: Einen Lebenslauf zeigt schließlich was jemand geleistet hat aber nicht automatisch ob er seine Führungslogik übersetzen kann.

00:25:47: Das ist fast wie ein Manager-Job.

00:25:49: Bevor das Projekt beginnt, ist es wichtig zuzuhören zwischen den Zahlen zu lesen die Inhaberfamilie zu verstehen und die Unternehmenskultur zu greifen was wirklich wesentlich ist.

00:26:01: Die fachlichen Anforderungen sind oft am schnellsten klar aber dann auch auszuarbeiten.

00:26:06: Was sind die Kompetenzen?

00:26:07: Was darf er oder nicht?

00:26:09: Wie wird das abgesichert?

00:26:12: wesentlich und unerlässlich, dass man da wirklich viel Zeit mit der Familie oder mit dem Gremium rein investiert um da für allen klares Bild zu haben.

00:26:21: Es ist oftmals auch so das es ein Entwicklungsprozess ist, dass wenn wir in die ersten Gespräche gehen, dass die Klarheit noch nicht da ist aber letztendlich dann bei der Erstellung der Spezifikationen sind sich in der Regel alle klar darüber was gesucht wird.

00:26:35: Das ist auch kein starrer Prozess sondern diesen Prozess der sich einfach auch in der Suche entwickelt.

00:26:41: Was würdest du sagen, welche Fragen sollte denn der Kandidat oder die Kandidatin unbedingt stellen um für sich rauszufinden ob die Eigentümerfamilie wirklich auch zu mir passt?

00:26:49: Da gibt es keine fertigen Fragen.

00:26:51: Also letztendlich kann ich einfach nur sagen ist es schon wichtig die Frage zu stellen dass man die Organisation durchdringen das man weiß wie das Unternehmen in der Vergangenheit geführt werden soll sich einen klaren Handlungsauftrag abzuholen.

00:27:03: das sind alles Themen die wichtig sind.

00:27:05: aber Ich persönlich als Kandidat würde nur in einem Unternehmen anfangen, wenn ich alles geklärt hätte und vor allen Dingen mein Bauchgefühl unengeschränkt dem ganzen Zustimm.

00:27:17: Das haben wir jetzt schon öfters betont, das haben aber auch mit unseren Gästen festgestellt, dass es wirklich ein wesentlicher Faktor ist.

00:27:25: und das Thema Bauch-Gefühle kann man ja nicht... Erfragen, da kann man ja immer nur gucken wie wohl fühle ich mich.

00:27:32: Ist die Inhaber-Familie jemanden das dann auch wirklich so tut?

00:27:36: Wie es mir zugesagt wird und mehr kann man dann auch nicht machen und dann wird's der Weg den man gemeinsam geht bringen dass es einfach funktioniert in den meisten Fällen.

00:27:47: Ich habe was mitgebracht also wo ich gerne von dir möchte dass du diesen Satz vervollständigst.

00:27:51: Ich bin sehr gespannt.

00:27:51: Also Konzern kann Mittelstand wenn

00:27:55: eine Führungskraft ihre Erfahrung Nicht als fertige Lösung versteht, sondern als Toolbox und sich auf das Unternehmen einlässt.

00:28:03: Wunderbar!

00:28:04: Ich würde sagen es ist ein sehr schönes Schlusswort und ich glaube es bringt auf den Punkt dass es hier nicht darum geht eine der beiden Welten über die andere zu stellen.

00:28:11: Konzernführung ist nicht besser oder schlechter als Führung im Mittelstand aber sie funktioniert ja unter anderen Bedingungen und Erfolg lässt sich deshalb nicht einfach von einem System in das nächste kopieren.

00:28:20: Es muss übersetzt werden.

00:28:22: also ich würde sagen das war ein total spannender Einblick Dominik vielen vielen Dank dafür

00:28:26: Sehr gerne.

00:28:26: Hat Spaß gemacht Jessica, wie immer!

00:28:29: Super und vielen Dank fürs Zuhören.

00:28:31: Und wenn euch die Folge gefallen hat dann liket sie, kommentiert Sie gerne und wir freuen uns schon auf das nächste Mal.

00:28:37: Ihr wisst ja alle wichtigen Infos, die stehen bei uns unten in den Show Notes.

00:28:41: und bis zur nächsten Folge.

00:28:42: Tschüss.

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