„Wenn ich hier nur Marionette bin, spart euch das Geld" – Georg Birkmaier über den Halbleiteraufbau von Kokusai Europe
Shownotes
Über die Halbleiterindustrie wird seit einigen Jahren viel gesprochen. Greifbar ist sie für die meisten trotzdem nicht. Wir nutzen sie täglich – im Auto, im Smartphone, in der Medizintechnik, im Rechenzentrum – und wissen selten, was eigentlich passieren muss, bevor ein Chip überhaupt funktioniert.
Georg Birkmaier ist President & CEO von KOKUSAI Semiconductor Europe, einem japanischen Halbleiterausrüster, der die Anlagen und Technologien für genau diese Produktion liefert. Er steht damit an einer besonderen Schnittstelle: japanisches Mutterhaus, europäische Kunden, hochspezialisierte Technologie – und ein Markt, der geopolitisch wie wirtschaftlich immer wichtiger wird.
Seit rund viereinhalb Jahren baut er die europäische Organisation neu auf: Vertrieb, Service, Ersatzteile, Engineering, Finanzen, HR. Dazu gehörte auch die Entscheidung, den Standort von Düsseldorf nach Dresden zu verlegen – dorthin, wo die Kunden sitzen. Mitgekommen sind zwei Mitarbeitende.
Im Gespräch mit Jessica Sander und Dominic Späth geht es unter anderem um:
– wie sich Führung anfühlt, wenn japanische Verbindlichkeit auf amerikanische Geschwindigkeit trifft – warum Nähe zum Kunden für ihn keine Floskel, sondern Voraussetzung für jede Entscheidung ist – was den Wettbewerb um Ingenieure in Dresden, Reutlingen und Catania so unterschiedlich schwierig macht – warum Quereinsteigende aus dem Handwerk in seiner Branche echte Chancen haben – und wo die eigentliche Hürde liegt – weshalb er jungen Menschen rät, die Branche zu wechseln, statt in der Komfortzone zu bleiben – und warum er mit 67 nicht ans Aufhören denkt
Eine Folge über eine Industrie, die im Verborgenen arbeitet, über Führung zwischen zwei Kulturen – und über die Frage, wen Unternehmen eigentlich suchen sollten, wenn alle nach denselben Leuten suchen.
Gast: Georg Birkmaier, President & CEO bei KOKUSAI Semiconductor Europe
LinkedIn Georg Birkmaier: https://www.linkedin.com/in/georg-birkmaier-0b60849/
KOKUSAI Semiconductor Europe: https://kokusai-se.com/
🔗 Mehr über Dominic Späth:
Website: https://spaeth-partners.com/
LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/dominic-sp%C3%A4th/?originalSubdomain=de
🔗 Mehr über Jessica Sander:
LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/jessica-sander-48133170/
Website: https://www.mobilpodcast.de/
Transkript anzeigen
00:00:00: Also wenn das so ist, wie ich die Japaner kenne von den Neunzigerjahren.
00:00:03: Die haben hier einige Fabriken gehabt wo ich nur eine Marionette bin und die Japanern entscheiden und ich muss sie ausführen, bar durch Geld und Bezeit.
00:00:09: Das mach' ich nicht!
00:00:12: Willkommen zu Headhunter Insights.
00:00:14: In diesem Podcast dreht sich alles um Leadership, die den Unterschied macht.
00:00:19: Freuen Sie sich auf Insights eines Headhunters und spannende Gäste, die exklusiver Einblicke aus den Chefetagen deutscher Unternehmen mitbringen.
00:00:28: Das
00:00:28: ist Headhunder Insights.
00:00:33: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Headhunter Insights.
00:00:36: Ich bin Jessica Sander und an meiner Seite sitzt Dominik Spät, hallo Dominik!
00:00:40: Hallo Jessica!
00:00:42: Und heute geht es um eine Industrie über die in den letzten Jahren plötzlich sehr viel gesprochen wurde und die trotzdem einfach für viele Menschen noch schwer greifbar ist – und zwar die Halbleiterindustrie.
00:00:52: Wir alle nutzen sie jeden Tag im Smartphone, im Auto, in der Industrie, in Rechenzentren oder in medizinischer Technik Und trotzdem wissen die wenigsten halt wirklich, was eigentlich passieren muss bevor so ein Ship überhaupt funktioniert.
00:01:04: Unser Gast ist Resident und CEO von Kokoseis Semiconductor Europe einem japanischen Halbleiter aus Rüster also einem Unternehmen das Maschinen- und Technologie für die Shipproduktion liefert und er steht dabei an einer ganz besonderen Schnittstelle Japanisches Mutterhaus europäische Kunden hochspezialisierte Technologie und einen Markt der global immer wichtiger wird Und gleichzeitig baut er in Europa eine Organisation auf mit Vertriebs, Serviceersatzteilen, Engineering und HR.
00:01:32: Das ist ein Umfeld, in dem alle um dieselben Talente kämpfen!
00:01:36: Wir sprechen mit ihm über Führung zwischen Kulturen, über japanische Verbindlichkeit und amerikanische Geschwindigkeit, über Dresden, Encilikens, Saxony... ...und über die Frage warum meine Ausbildung manchmal der bessere Staat sein kann als ein Studium.
00:01:48: Ich freue mich sehr dass er bei uns ist.
00:01:50: Herzlich Willkommen Georg Bergmeier.
00:01:53: Hallo vielen Dank für die Einladung.
00:01:55: Sehr gerne, ich freue
00:01:56: mich auch ab
00:01:58: und wir starten
00:01:59: heute wie bei uns in den Gesprächen immer ganz offen mit einer Frage.
00:02:03: Was beschäftigt sie aktuell beruflich?
00:02:06: Und wenn Sie mögen, gerne auch privat.
00:02:09: Also beurte ich jetzt ganz klar, wir sind im Wachsen.
00:02:11: momentan ist die Halbleiter ja mal boom!
00:02:14: Also wenn unsere Fabriken sind voll Problemes für mir Leute zu finden, die bei uns im Service arbeiten... die Anlagen installieren, die Wartung machen.
00:02:24: Also ich bin momentan auf der Suche nach Ingenieuren, nach Sergesingenieuren und auch Prozesse-Inigenieuren.
00:02:30: Brat eigentlich alles okay!
00:02:34: Ich bin immer gefragt, warum ich immer noch arbeite?
00:02:36: Ich bin über siebenundsechzig und viele meinen, ich sollte irgendwann in den Ruhestand gehen.
00:02:39: aber... ...ich denke bei uns ist so viel los und so viel Spaß.
00:02:43: Und ich denke es wird dann eine ganze Zeit bleiben.
00:02:46: Ja also wenn Sie auch sagen das ist noch Spass dabei, warum da noch aufhören oder?
00:02:50: Genau man Das Gespräch ist immer ganz interessant, wenn jemand selbstständige eigene Firma hat, fragt niemand.
00:02:55: Wenn die irgendwo angestellt wird, fragte mir jeder her, warum arbeitest du immer noch?
00:03:00: Aber es ist einfach eine spannende Industrie und das sind richtigen Praxen wie sie gesagt haben.
00:03:07: Jetzt mit Kali kommt viel mehr dazu und die ganze Wärme in Europa, die Automobilindustrie, die ja doch jetzt Richtung Elektrik geht, ist natürlich vieles mit uns, hat viel mit der Chip.
00:03:19: Industrie zu tun, das ist auf die ganze Partiemanagement.
00:03:22: Das Auto nochmal fahren wird immer mehr kommen und es ist halt auch in der... Wenn man das anschaut, als ich vor fünf Jahren war, ich habe mit einem von BMW gesprochen, der hat gesagt, wir haben so ungefähr fünfhundert Dollar pro Auto an Chip und momentan denke ich mir eher bei fünftausend Dollar pro Automit-Chip.
00:03:43: also es wird immermehr werden und er sagt da Antrieb und das alles war sonst und unsere Generation beschäftigt hat, kommt in den Hintergrund.
00:03:52: Die neuen Generationen bilden Connectivity, die wollen das Auto nur mitfahren.
00:03:58: Sie wollen ja gar nicht mehr selber ein Auto fahren bei vielen.
00:04:01: Und wenn ich bei mir schaue... Ich habe drei Kinder, da sind alle jetzt Ende zwanzig, Anfang kreist sich viele deren Freunde aber gar kein Führerschein mehr.
00:04:09: Also sie wollen eigentlich gar nicht mal so.
00:04:12: Das Auto ist immer so wie es bei uns einmal war Und Europa, das muss man ganz ehrlich sagen.
00:04:17: Die Halbleitereindustrie in Europa, der Großteil ist die Automobilindustrie.
00:04:24: Ich würde sagen bevor wir da richtig ins Detail einsteigen... ich meine viele Menschen sprechen über Chips und Halbleiter aber nur wenige verstehen was wirklich oder welche Rolle so einen Ausrüster wie Kokosei in der Industrie spielt.
00:04:34: können Sie einmal ganz einfach erklären?
00:04:36: Was macht Kokoseih eigentlich?
00:04:38: Also wir stellen Anlagen her zur Herstellung der Mikrochips.
00:04:43: Wir sind im Ofenbereich oder Fönnes-Bereich, das ist eine so Hochtemperaturrozesse.
00:04:48: Das sind ja viele Prozesse die da durchlaufen.
00:04:52: Einer der bekanntesten in Europa ist ASML.
00:04:55: Das ist die Lithografie.
00:04:57: Der größten Herrleister kostet diese Anlagen einigem bis zu zweihundert oder mehr Millionen für einige Anlage.
00:05:04: So teuer sind unsere nicht.
00:05:06: aber man läuft ja diese Scheiben wo die Chips drauf produziert werden.
00:05:11: Die laufen durch die Anlage, macht irgendwie viel Metal Layer.
00:05:14: Das sind Zirkuale durch und also die.
00:05:18: die Chip Designer gibt es in ganz vorne.
00:05:20: das sind also diejenigen z.B.
00:05:22: Apple macht selber Chips Amazon machen alle ein Video ist eine ganz bekannter Name.
00:05:27: Die haben wir alle.
00:05:28: keine Fabrik sondern die haben Chip Designer.
00:05:31: die machen den Design des Chips.
00:05:33: geben sie dann eine sogenannte Foundry Fabrik.
00:05:37: dass ist bekannt als das TSMC jetzt auch noch Dresden kommen.
00:05:42: und dann gibt es Global Foundries, wo ich vorher auch gearbeitet habe.
00:05:45: Global Foundry ist auch ein Foundry-Unternehmen.
00:05:49: das hat in verschiedenen Bereichen des Arbeiten und die übernehmen dieses GYP Design.
00:05:54: Die arbeiten natürlich schon am Anfang beim Design mit, ob das TSMC oder eben Global Foundris und da gibt's noch ein paar andere Foundries die dort eben die Technologie benutzen und dann werden die GYPs dort produziert Und so ein Durchlauf, wenn die fertig sind.
00:06:12: Das dauert auch eine ganze Zeit vor allem im Automotivbereich sehr lange weil man natürlich Chips für die Bremsen benutzt wird oder Leben.
00:06:20: dahinter ist dauernd die Qualifikation fünf bis sieben Jahre und dann geht es in Produktion also in großen Stückzahlen und das ist der Durchlauf von einer Scheibe.
00:06:30: sechs, neun Monate kann das zwölf Monate sein und dann kommen die eher zum Verpacken d.h.
00:06:35: werden die dann gesägt und verpackt.
00:06:37: mit den meisten Leute die Chips schon mal gesehen haben sind meistens diese kleinen schwarzen Blöckchen mit den Füßchern da dran, wo sie dann auf die Platte nehmen.
00:06:46: Genötet werden.
00:06:47: aber das was innen drin ist der kleine Chip, dem wir überall haben, dass Bankkarte ist oder wie gesagt es gibt mehr Kaffeemaschinen Waschmaschinen alles, wir haben alle hier so die Chips drin.
00:06:58: Und da gibt es die IDM.
00:06:59: das sind die Leute wie in Fingern mit denen wir auch zu Thunang oder Brusch.
00:07:03: die machen selber den Chip Design und man habe ihren eigenen Fabriken und haben dort ihr IP also ihr Know-how und verkaufen die Chipps.
00:07:10: Wir sind Fingeren im Automatikbereich.
00:07:12: einer der größten ist auch ein Power Bereich.
00:07:14: also da gibt's verschiedene Bereiche.
00:07:15: wo die sind?
00:07:16: wir machen alles zusammen eine.
00:07:21: Also das ist in der Teil, da gibt es die Mittelambienter.
00:07:24: Der größte aus ASML ist Applied Materials und dann gibt's WAM.
00:07:28: Hier sind immer andere Prozesse abdeckend geliehen.
00:07:33: Sie selbst sind schon sehr lange in dieser Welt unterwegs unter anderem im Silicon Valley bei Applied materials und Nouvellus?
00:07:41: Wie sind sie eigentlich in die Industrie hier hineingekommen oder was hat sie damals geleitet eben genau diese Industrie zu gehen?
00:07:49: Eigentlich war das Zufall.
00:07:51: Ich habe ein Maschinenbau gemacht, weil ich wollte eigentlich in der Automobilindustrie und damals war auch schon eine Dantörne im Automobil-Industrie.
00:08:00: Das heißt es wurden niemanden gesucht und ich habe halt einfach mich beworben bei Siemens aufgeschlagenem München in Perlach.
00:08:08: Das waren damals die Allbleiter Hochburg-Hürfe für die Entwicklung.
00:08:11: Wir haben damals den M-I und den Vier-M da entwickelt Anlagen Ingenieure gesucht, die die Wartung und auch Entwickler machen.
00:08:23: Und so bin ich damals reingerutscht wenn.
00:08:24: ich habe keine Ahnung gehabt von Halbleitern überhaupt nicht.
00:08:27: Das waren das war ... äh... eighty-fünfundachtig, eighty-sechtern und sechsunddachzig war es.
00:08:35: Da war von der Halbleite hat man nicht viel Guss davon, ja?
00:08:39: Und da waren wirklich so die Anfangszeiten.
00:08:44: Die Kunden haben damals also wie wir sieben Sie haben damals Amelagen gekauft In Firmen wie immer Appliedmaterials oder die haben ja damals den einen M-Chip von Toshiba gekauft, sind viele japanische Anlagen aufgekommen.
00:08:58: Und die Füßiger und Chemiker haben die selber ein bisschen gewartet waren natürlich keine Mechaniker war der Elektroniker und dann haben sie damals das aufgebaut.
00:09:08: also bin ich eigentlich damals reinglutscht und war super interessant war wirklich so Pionierstheit.
00:09:17: Da haben mich die Leute von AppliMaterios nach Amerika geholt um eine neue Entwicklung.
00:09:23: Das war eine Spataanlage, also Metallisierung, das ist eigentlich der bekanntesten Anlagen in unserer Industrie, die Endura und ich war damals mit dabei in der Entwicklung von dem Entwicklungsteam von der Endura.
00:09:35: Im Silicon Valley.
00:09:36: es war auch eine interessante Zeit, weil in den damaligen Eightyen war das Silicon Valley ganz anders für heute.
00:09:41: Es waren richtige Aufbuchstimmungen, das war eine tolle Zeit!
00:09:46: Und nach dem Jahr bin ich wieder zurück und bin dann gleich wieder rüber in den neunziger Jahren.
00:09:50: da war so richtig der Buben drüben.
00:09:52: Also das war im Silicon Valley ja das Beste, also man kann sagen es war eigentlich die Zeit.
00:09:57: jetzt ist es anders aber das war mein Applaus mit Jürgen Wiegern gefallen.
00:10:02: aber an zwei tausend Leute mit zweihundert Millionen Dollar Umsatz, wie ich raus bin noch vierzehn Jahre waren's... ...vierundzwanzigtausende Leute und zehn Milliarden Dollar Umsatzen.
00:10:13: Das war ein ihrer Wachstum.
00:10:15: Macht Spaß, wenn es erfolge ist.
00:10:17: Und bei Novelles sind sie versäglichen Geschichte bei Novelles.
00:10:22: Sie wollten eigentlich nach ihrer vorherigen Station aufhören?
00:10:26: Dann kam ein Angebot wie soll's auch sein über einen Retternder?
00:10:30: Das war das Anliegen von Kokosei.
00:10:32: Was hat sich an dieser Aufgabe gereizt?
00:10:35: der Aufbau einer Organisation von der PIKE auf oder die Nähe zu Ihrer ursprünglichen Industrie DNA?
00:10:42: Beides Wenn ich komme ja aus der Equipment, also die Firmen wo ich zuvor war, die haben alle Equipments hergestellt.
00:10:51: Nouvellos und dann ist natürlich auch... Die Firma Läm hat Nouvelles gekauft, hat sich das ganze Portfolio natürlich noch vergrößert.
00:10:58: Und mein früherer Chef von Nouvellers, Tom Coffield, war ja dann CEO geworden bei Global Foundrys und hat mich da zurückgeholt.
00:11:11: Ich habe dann hier den Vertrieb für Europa da geleitet.
00:11:15: Und da war eben diese Situation mit den Chips, das halt sehr schwierig war, Chips zu bekommen.
00:11:21: und da war eine verrückte Zeit eigentlich wo ich die Kunden oft vertrösten oder sagen müssen sie bekommen nichts weil wir einfach nicht mehr können, weil die Fabriken einfach so voll sind.
00:11:31: Es war schwierige Zeit auch dem Kunden zu sagen du kriegst nix.
00:11:34: Da waren kleinere Kunden die drauf zähnen dass sie von uns die bekommen, wo eigentlich die Existenz der Firmen.
00:11:41: Ja, für einige waren es wirklich so weit, dass sie sagen, wenn ich bereinig bekommen muss mit Zunsperren.
00:11:47: Das war eine harte Zeit.
00:11:50: Ich baust ja hier in dieser Industrie die Enge zu den Kunden auf und man arbeitet sehr eng.
00:11:58: Es ist auch nicht irgendeinen Konsum, das man verkauft, sondern das ist wirklich der Technologie.
00:12:04: Und dann ist eben dieser Headhunter oder wie man sich nennt, er ist dann auf mich zukommen Und er hat gesagt, ja wir versuchen jemanden für einen japanischen Hersteller und der hat hier in Europa eigentlich fast keinen Market Share.
00:12:20: Und wie sie gesagt haben, das ist Kokosal, ich meine ich habe Kokosail vom Namen her gekannt.
00:12:27: Das Erste was ich gesagt hab zu dem Headhunt war also hier in Europas auch Länder.
00:12:33: Wenn es so ist wie ich die Japaner kenne von den neunziger Jahren, die haben mir hier einige Fabriken gehabt wo ich nur eine Marionette bin und die Japaner entscheiden.
00:12:41: Und ich muss hier ausführen, spart euch das Geld und die Zeit, das mache ich nicht.
00:12:45: Also wenn auch wirklich was gestalten, ich will was tun ansonsten macht es keine Freude.
00:12:53: Dann habe ich mit dem ersten Japaner der von der Firma KKR, das ist Private Equity, die hat Kokosal damals von Hitachi rausgekauft.
00:13:02: Ich hab mit dem ein Gespräch gehabt, der Junge sehr interessanter Und er hat gesagt, hey wir suchen jemanden der hier aufbaut.
00:13:10: Ich kann dir sagen es ist nicht so wie das früher war und du hast Freiheit.
00:13:14: Okay jetzt höre ich mir erstmal die anderen alle an, ob das auch so ist wenn man sich auch ein Verkaufsgespräch und ich habe dann das Gefühl gehabt hey das ist etwas was mit passt.
00:13:23: also du hast eigentlich ein gutes Produkt.
00:13:26: die Japaner bauen ja sehr zuverlässige Anlagen und das Engineering bei denen es... Also ich weiß das Produkt ist gut Und die haben eine Organisation gekauft, aber es war hauptsächlich natürlich die Intel.
00:13:43: Da waren auch in Frankreich noch ein Kunde, wo sie was gehabt haben, aber auch nicht große Stückzahlen.
00:13:49: Also wir waren so bei einem, zwei Prozent Market Share in Europa und ich dachte hey das Produkt ist gut hier kannst du wirklich etwas bewegen weiter runter geht's nicht!
00:14:00: Du kannst nur wachsen... Die Produkte, ich habe das Ganze in vielen Informatonen zusammen gesammelt.
00:14:10: Und bei den Interviews mit den Japanern haben wir schon gemerkt, dass sie andere Generationen ... Also die waren ja alle so in meinem oder ein bisschen jünger wie ich.
00:14:19: Es sind nicht die Japaner, die ich von den neunzig Jahren kennengelernt hab und dann habe ich gesagt okay, das mache ich jetzt.
00:14:26: Das packe jetzt an!
00:14:28: Ja, wie ich reingekommen bin habe ich gesehen sie haben eine Serviceorganisation eigentlich hauptsächlich im Vertrieb war.
00:14:34: Kein wirklich Druck dahinter oder kein wirklicher Plan.
00:14:40: und ja inzwischen sind jetzt fast vier ein halbe Jahre wo ich da bin hab die Organisation ziemlich umgekrempelt hat viele neue Leute dazugenommen die ich kennen oder wo ich mich auch gepassen.
00:14:51: gut zu uns.
00:14:53: Wir sind auch umgezogen jetzt von Düsseldorf, wo die Japaner ja gerne waren.
00:14:58: Das ist glaube ich die größte japanische Oppolation oder das Irmeneis.
00:15:03: Die haben gesagt, dass es die Mitte war in den Siebzigerjahren und da haben sie die angesiedelt aber es hat weit weg vom Kunden.
00:15:10: Ich habe das Gebäude gehört wir haben das verkauft und wir sind nach Taisen gezogen Und gesagt, viele neue Leute eingestellt und bin jetzt dabei auch noch zu erweitern.
00:15:24: Und inzwischen sind wir dann eigentlich bei den Kunden die wir uns geplant haben wo wir hinwollen.
00:15:30: Strategisch sind wir eigentlich vorplanen das sind jetzt überall reingekommen.
00:15:34: Jetzt müssen wir erstmal schauen dass man das zum Laufen bringen und dass die Kunden natürlich sagen hey so eine gute Entscheidung mit Kokos einzugehen
00:15:42: Aber strategisch vor Plan klingt ja schon mal sensationell.
00:15:45: Vierundhalb Jahre, das ist ja auch keine so lange Zeit.
00:15:47: der Umzug.
00:15:48: also Sie haben schon sehr viel bewegt und sie verantworten ja nicht nur den Vertrieb sondern die Ersatzteile Ingenieure Service-Wartungsverträge Finanzen und HR oder?
00:15:55: Genau!
00:15:55: Erzählen wir genau was Sie alles aufbauen.
00:15:58: Also durch den Verkauf und dem Umzug nach Dresden sind leider eine zwei Personen mitgegangen Und ich habe dort neue Leute Neue Leute gesucht, üben sich auch im Vertrieb.
00:16:13: Komplett neue Mannschaften im Vertriebe aufbauen müssen und wir haben gesehen, dass wir keinen richtigen Vertrieb haben.
00:16:19: Wir hatten auch keine Strategie gehabt.
00:16:21: Ich habe einen alten Kollegen von Kokoseil rübergeholt, der ist der Chef bei mir im Vertreter.
00:16:25: Wir kennen uns natürlich, wir haben zusammengearbeitet.
00:16:28: Wir brauchen nicht viel reden.
00:16:29: Wir haben gesagt, das schaut so aus!
00:16:32: Was machen wir miteinander?
00:16:34: Das war es ich vorhab.
00:16:37: Wenn man sich kennt braucht man nicht viel Reden.
00:16:39: Man holt da jemand, man sagt okay der kann das und er versteht wo wir hin müssen.
00:16:45: Der hat es mit aufgebaut.
00:16:47: also die Selbstmannschaft das war jetzt mal der Fokus.
00:16:51: Du musst dir erstmal schauen was du verkaufst.
00:16:54: dann habe ich natürlich die ganze Finanzabteilung ist neu.
00:16:58: auch im HR Bereich haben jetzt Leute dazu geholt weil wir einfach mehr einstellen.
00:17:05: Das ist Intel, also Intel haben eine sehr ruhig installierte Basis in Irland und auch Israel.
00:17:13: Und in der Vergangenheit das vorherige Management haben sich sehr auf Intel konzentriert weil der Vertrieb eigentlich nicht da war.
00:17:21: Wenn man irgendwo anders wie in Frankreich hat, wenn man ein bisschen was gehabt im Dresden, dann haben die Leute rumgeflogen.
00:17:28: Also von Israel raus oder von Irland raus... Und das war eigentlich der erste Strategie, wo ich sagte hey wenn wir hier den Kunden bedienen wollen müssen wir nahe am Kunden sein.
00:17:38: Das ist das Wichtigste.
00:17:39: Das was da Kunde auch von uns erwartet.
00:17:41: und wie man gesagt haben am Anfang Wenn die Fabriken eine Anlage steht muss es schnell gehen.
00:17:48: Du kannst nicht Leute von irgendwo einfliegen oder du musst Leute vor Ort haben.
00:17:52: Deshalb bin ich auch nach Dresden gegangen.
00:17:53: dort oben ist TSMC Infineon Bosch Global Foundries und kleinere.
00:17:59: Darum ist das Ja, für mich ist das Silicon Valley in Europa.
00:18:05: Da geht es nach Grenoble und dann gibt's noch ein paar andere.
00:18:07: Aber der Interesse ist die höchste Dichte.
00:18:10: Du musst dahin, ansonsten gehst nicht dazu.
00:18:13: Und dort habe ich die Leute eingestellt und ich hab jetzt auch Leute eingesteckt Die erstens die Sprache sprechen.
00:18:19: Ob das jetzt im Frankreich ist, wir sind jetzt in Italien dran.
00:18:22: Du brauchst einfach Leute, die vor Ort sind Und hier bei uns wollen die Kunden dass es jetzt schnell geht.
00:18:31: Genauso ist es mit der Satz sein.
00:18:32: Wir haben eine Satz der Lager nicht gehabt, war hauptsächlich für den Mauck für Ölern und Israel.
00:18:37: jetzt wird sich das Ganze ändern und wir haben das auch gesorst.
00:18:40: ich habe selber kein Lagergebäude mehr sondern wir machen das mit einem dritten Partner und dann kannst du die Schenker und damit arbeiten wir auch zusammen.
00:18:51: Dann ist natürlich klar die Serviceorganisation, ich brauche managert dazu auch vergrößert und wir haben jetzt einen Plan, wie gesagt bei TSMC sind wir historisch im Taiwan.
00:19:04: Wir sind eigentlich Marktführend bei den Leading Edge Technologien, so wie es ist im TSMC Samsung Micron, wie sie heißen.
00:19:12: Jetzt kommt TSMC.
00:19:13: da kommen auf uns einiges zu weil wir einfach wissen, da kommen viele viele Anlagen ähnlich wie wir das bei Intel haben und das heißt ich muss dort den Service die Wartung der Satzteil Beschaffung alles für die machen.
00:19:27: Wir werden in den Tristen einiges einstellen müssen.
00:19:29: Und zwar wenn es am Ende des Jahres, weil die kommen nächsten Jahres, werden die Anlagen reinkommen als ungeteilt hervorlaufbauch.
00:19:36: Was ich spannend fand ist dass sie ja schon viele ihrer heutigen Kunden aus ihren Stationen kannten.
00:19:42: das hat offenbar auch ihr japanisches Mutterhaus überrascht also plötzlich direkt mit dem CEO der Kundensprache.
00:19:51: aber
00:19:52: Ein wesentlicher Punkt, der wir hängen geblieben ist, den Sie in Vorgespräch gesagt haben ist.
00:19:57: Reinkommen ist das eine?
00:19:59: Jetzt muss man erst zeigen was wir wirklich können.
00:20:01: Wohin wird sich das aus Ihrer Sicht
00:20:03: greifen?
00:20:05: Ja klar die Leute kennen mich natürlich mit vielen denen jetzt hier Managers und Fabrikmanager.
00:20:11: Es sind kleine Familie, wir sind miteinander aufgewachsen.
00:20:17: wenn sie kennen mich und ich glaube eines ist wenn ich sage ich tu was dann kann man mir vertrauen, dass es das Beste daraus tut.
00:20:25: Und sie wissen, wenn was ist, die können mich jederzeit anrufen und ich bin für sie da und ich helfe so gut wie ich kann, bringen die Leute dort hin, wenn sie es holen, ich hole Leute aus Japan, früher habe ich die aus Amerika geholt um sicherzustellen, dass die Anlagen so schnell wie möglich wieder laufen oder auch wenn wir jetzt momentan haben einen richtigen Boom in unsere Industrie und unsere Fabriken sind voll.
00:20:49: Es ist entausgebucht bis Ende nächsten Jahres.
00:20:53: Wir sind gerade dran, und nicht die Produktion... Das ist auch in Japan so.
00:20:57: Also wir haben Produktionen in Korea und in Japan aber Hauptproduktionsstandort ist Japan.
00:21:03: Wir haben dort eine neue Fabrik, die wir vor einer halben Jahre aufgemacht haben.
00:21:08: Platzwärts hat das Problem, Supply Chain ist nicht das Problem.
00:21:11: Die Japaner sind sehr gut.
00:21:12: Das Problem ist dort auch Personal Aber wir sind momentan wirklich komplett ausgebucht und dass man sich auch etwas, wo mal den Kunden helfen kann, einfach früheren Lieferslots zu bekommen.
00:21:26: Aber jetzt auf die Frage was machen wir?
00:21:29: Wenn die Anlagen kommen, müssen wir natürlich dafür sorgen das sie auch dementsprechend liefern,
00:21:33: d.h.,
00:21:34: dass sie dem Prozess also die Ergebnisse, die jeder erwartet der Kunde von auf ihren Weifern, dass das funktioniert, dass die Anlage zuverlässig sind und man ist ganz normal in dieser Hightech Dinge gehen kaputt, also nichts ist plug and play.
00:21:49: Aber die wollen natürlich sehen hey sind die Leute da?
00:21:52: Bekomme ich die Ersatzteile so wie sie braucht bekomme ich den Verbrauchsteil so wie ich bekommen?
00:21:57: wenn irgendwas ist... Wie schnell sind Sie da?
00:21:59: Wie zuverlässig sind Sie?
00:22:00: Das ist das was wir jetzt einfach liefern müssen dass ihm die Kunden sagen hey die Entscheidung die immer gemacht haben mit Kokoseit zu gehen war die richtige.
00:22:11: Sie führen ja an einer besonderen Schnittstelle, ein japanisches Mutterhaus europäische Kunden und halt eine sehr hohe technologische Anspruch.
00:22:18: Wie fühlt sich denn Führung an so einer Schnittsstelle an?
00:22:21: Und wo müssen sie übersetzen oder vermitteln?
00:22:26: Wenn man aus dem amerikanischen... Ich bin eigentlich amerikanisch geprägt.
00:22:31: Ich habe immer bei den Amerikanern gearbeitet.
00:22:35: Japanes sind sehr unterschiedlich in der Richtung!
00:22:39: Bei den Amerikanern ist viel Aufregung, Schnelligkeit.
00:22:42: Da haben wir schnell Entscheidungen gemacht und wenn es nicht funktioniert wird, wird er geändert.
00:22:50: Ich finde das alles ganz... Wenn ich kenne sich dann, so bin ich aufgewachsen in meinem beruflichen Leben.
00:22:57: Und bei Japanen ist das alles ein bisschen ruhiger.
00:23:00: Die überlegen mehr aber unsere Industrie ist halt sehr schnell.
00:23:06: Das muss schnell gehen!
00:23:07: Weil, wie gesagt, das sind die hohe Kosten und die Fabriken müssen laufen.
00:23:13: Es ist natürlich schon eine Umstellung für mich – die Geschwindigkeit!
00:23:17: Wenn mit Japanern wenn die sagen sie machen was passiert das?
00:23:23: Dann….
00:23:24: Das Nächste ist, was ich halt auch überhaupt noch nicht erlebt habe, dass….
00:23:28: Die Amerikaner sind oft einmal bei den Spezifikationen, wenn sie sagen hey unser Anlage kann das und das, dann sind sie oft immer sehr aggressiv.
00:23:37: Wo die Japaner geben dir Spezifikationen und du sagst, hey wir haben ja ganz andere Ergebnisse.
00:23:42: Das sind jetzt sehr konservativ.
00:23:44: Die wollen das mit des tausend Prozent können wir das erreichen.
00:23:49: Und wenn unsere Kunden wissen auch dass die Japanern eher konservativ sind aber trotzdem muss man da ein bisschen aggressiver rein.
00:23:59: und wir haben hier die Daten.
00:24:01: Wir sagen die Japaners sind immer sehr auf der sehr sicheren Seite macht schwierig im Vertrieb oft weil die natürlich auch über Daten gehen und schauen sich das an, wenn ich hier sehe bei der Konkurrenz kann ich ja viel mehr.
00:24:15: Das ist etwas wo schon ein Kulturunterschied ist.
00:24:21: Mein Vorgänger war Japaner, der natürlich das auch gekrankt hat.
00:24:23: Ich kann da natürlich dort anders agieren, weil ich einfach sage hey ich habe die Daten und bin dann aggressiver rein und sag auf meinen Leuten hey hier haben wir die Daten, dass es sicher gibt es den Kunden nicht das was Japan hier abzeichnet, muss man denen einfach sagen hey Leute mit dem können wir nix gewinnen.
00:24:41: Und... Man muss auch mal ein gewisses Risiko eingehen und einfach dann dahinter sein und sagen okay wir bringen das zum Laufen und es halt so kalkuliert das Risiko, den er so übernimmt.
00:24:52: Also man darf sich nicht übernehmen weil dann ist dein Name relativ schnell kaputt.
00:24:56: Das ist eine ganz offene Linie die man da bei uns voran muss.
00:25:01: Trotzdem ist halt immer die Challenge, man hat die halbe Art der Industrie entwickelt sich vor allem hinter Logischem.
00:25:07: Man hört ja was noch daraus passiert.
00:25:10: Man muss dabei sein und man muss einfach vorne dran sein.
00:25:13: und das Gute für mich in Europa ist natürlich so.
00:25:16: wir haben hier nicht die leading edge Technologie die passiert in Taiwan und Korea und Singapur.
00:25:22: also Hauptsache es ist Taiwan an Korea Das machen meine Kollegen in Asien.
00:25:28: Also ich profitiere davon eigentlich, dass wir Technologien haben die nicht so leading edges und ich fühle mich da ein bisschen wohler bei den ganzen Geschichten.
00:25:38: Ihr eigener Führungsstil ist stark amerikanisch geprägt.
00:25:41: Haben Sie gerade eben schon erwählert?
00:25:43: Schnell Kunden da direkt!
00:25:44: Sie lassen sich nicht nur von ihrem Team erzählen sondern hören sich vieles selbst direkt beim Kunden an.
00:25:50: Warum ist das irgendwie so wichtig?
00:25:52: Ich denke Es ist generell wichtig.
00:25:54: Wie kann ich als Führungskraftigal, wo?
00:25:57: Wo ich jetzt der Vertriebschef bin oder ob ich da Service-Chef bin... Wenn ich den Kunden nicht sehe und nicht direkt höre was los ist oder was er will, dann kann ich Entscheidungen machen in meinem Betrieb.
00:26:10: Klar meine Leute erzählen mir auch viel und jeder sieht das ein bisschen anders und man lernt seine Leute auch kennen wenn man sagt okay der ist oft etwas sehr nervös Aber ich bin beim Kunden direkt, ich will einfach wissen was los ist.
00:26:25: Und nur so kann ich eigentlich Entscheidungen machen auch in Japan wo ich einfach meinen Kollegen oder meinem Chef einfach sage hey da müssen wir was tun und die Richtung müssen wir schauen.
00:26:35: Da müssen wir anders agieren.
00:26:37: Kann ich nun mal mit den Nähe zum Kunden?
00:26:38: Also den Nähen zum Kunden?
00:26:40: ist das ein Star on the road für uns!
00:26:45: Ich würde gerne jetzt nochmal über Dresden sprechen.
00:26:47: Sie haben ja schon gesagt, dass der Umzug war sehr entscheidend und absolut wichtig den Hauptsitz von Düsseldorf nach Dresen zu verlegen.
00:26:53: Und es sind ja nur zwei... Das war für mich gerade so erschreckend, dass nur zwei der Mitarbeiter überhaupt mitgekommen sind.
00:26:58: also...
00:26:58: Waren wir mal auch ein bisschen überrascht!
00:27:01: Von wie vielen?
00:27:02: Das waren irgendwie bei zwanzig Leuten in DüsselDorf
00:27:07: Ja, das heißt die haben anscheinend gar keine Probleme wieder einen neuen Job zu bekommen.
00:27:10: Also so sieht der Markt aus.
00:27:11: Wir
00:27:12: waren ältere Leute und unsere Firma ist ja nicht jung.
00:27:15: Es gibt uns sehr schnell seit den siebziger Jahren oder es war vorher ein Kokoseiser große Firma, die gibt's nach wie vor gibt's die Broadcast?
00:27:23: Die waren eine der ersten mit den Handys, die machen auch Antennen.
00:27:27: Und da ist halt auch dann unser halbleiter Equipment entstanden und wir haben Kollegen gehabt, die vorher bei Broadcast waren ... von den Tatschen gewechselt haben, auch dann... Wenn ich verstehe das ist mein abends gewissen Alter.
00:27:42: Wenn du natürlich... Du hast deinen Lebensmittelpunkt dort die ganzen Freunde, Familie.
00:27:48: Das ist dann natürlich schwierig umzuziehen War mir klar.
00:27:53: Aber ich hatte auch ganz junge Leute, wo ich wirklich gedacht habe, die kommen mit und wir uns wirklich gefreut hätten wenn sie mitkommen.
00:28:01: Die sind nicht mehr gebunden verbunden.
00:28:03: Weiß ich nicht, aber sie waren nicht verheiratet, hatten keine Kinder und haben gesagt okay in unserer Industrie ist halt den Dresden so ein Riesenmöglichkeiten.
00:28:11: man muss ja nicht immer bei uns bleiben.
00:28:13: Man kann auch mal woanders umschauen wieder zurückkommen wenn es nicht so gut ist.
00:28:17: Aber wir haben eigentlich niemand von den jungen oder Jüngeren hat sich überhaupt... Wir haben sogar Angebote nach Dresdn zu kommen.
00:28:25: Wir würden eine Woche Ende zahlen.
00:28:27: schaut einfach mal um wie euch die Stadt gefällt und das Umfeld
00:28:31: hat keiner... Haben wir nicht
00:28:33: einmal das?
00:28:34: Einer der ältesten Mitarbeiterinnen, die hat eine Schase gesehen und gesagt, jetzt schaue ich mit den Tristen.
00:28:38: Ich fange mal neu an.
00:28:41: Da hab' ich echt gefreut, weil die ersten so gute Mitarbeiterin war und die war eigentlich diejenige, die Abenteuer haben wollte.
00:28:49: und was Neues und der gefällt sehr gut inzwischen.
00:28:51: Das ist schon ein paar Monate, oder?
00:28:53: Und das war auch die beste Entscheidung.
00:28:56: Sehr schön!
00:28:56: Sie haben gesagt, in Rötlingen oder Katania sei es schwer, Leute zu finden schlicht weil es zu wenige Kandidaten gibt.
00:29:04: In Dresden ist das aus dem anderen Grund genauso schwer, da gibt's zwar viele Kandidatinnen aber auch viele Wettbewerber, die sich alle um die selten Menschen rannehmen.
00:29:15: Was macht die Personalsuche in ihrer Branche so besonders?
00:29:23: Ich glaube viel wissen gar nicht was für eine Möglichkeit bei uns gibt.
00:29:27: Industrie, also die Herstellung da wo wir drin sind.
00:29:30: Ich glaube das ist wenig, außer meine Dresden haben auch die Uni dort und wissen viel darüber.
00:29:36: aber wenn man jetzt den Rest von Deutschland Europa ich glaube wir sind zu wenig bekannt welche Möglichkeiten bei uns an Tops überhaupt bietet.
00:29:47: Wenn ich jetzt, wie Sie gesagt haben in Dresden, wenn wir da jetzt einstellen, dann war natürlich auch der Headhunter, die sich auf die Ingenieure konzentrieren.
00:29:55: Die sind ja sehr aktiv und man kriegt immer wieder so die gleichen Namen, die gleichen Läufe und ich denke, sie gehen halt rundum und ich denk' auch die gehen Shopping.
00:30:06: also die Leute selber sagen, schauen wir mal was ich bei Applied bekomme und dann schauen wir, was ich beim Kokosal bekomme.
00:30:12: Das ist das Legitime.
00:30:13: aber es ist natürlich Ja, es ist immer wieder die gleichen Personen.
00:30:20: Wir würden gerne andere ansprechen und wir haben jetzt gesehen dass in Stucker das im Räutlinge-Bereich wird nur jemand suchen.
00:30:27: Ist ganz schwierig, dass da jemand hinzieht weil er möchte ja nah beim Kuchen sein.
00:30:32: Katania auch.
00:30:33: Und ich weiß noch nicht ob ich schon mal in Katania warnt.
00:30:35: Das sind so ganze Dinge, das ist halt unbedingt die Attraktiv vom Umfeld her.
00:30:41: wenn ich jetzt wieder nach der Ziele, das wäre ein bisschen anders Aber es ist schwierig, Leute zu finden aus einem anderen Industrien.
00:30:51: Ich glaube das ist etwas, wo wir jetzt einfach versuchen am Ende kommen.
00:30:54: Die Anlagen bei uns sind inzwischen so gebaut dass wenn ich jetzt einen guten Feindwerk-Technikmeister oder Maschinenbautechniker, Elektroniktechniker solche Leute wenn ich einfach habe die könnten bei uns ohne weiteres überhaupt kein Problem das zu lernen und dort eine gute Karriere machen.
00:31:16: Das Problem ist eigentlich, dass Englisch für unsere Industrie ... Wenn Sie jetzt schauen den Fabriken in Dresden... Ich weiß bei Glamonfahren, weil ich glaube, wir haben ja gut zweiunddreißig verschiedene Nationalitäten gehabt in der Firma.
00:31:32: Es soll Englische die Umgangssprache und auch die ganzen Managers von unseren Anlagen oder wenn du mit denen anrufst, das ist halt Englisch ist halt einfach ein Muss.
00:31:43: Und das sehe ich schon auch immer ein bisschen als Problem, weil diesen Handwerk kommen, die wir ja eigentlich schätzen.
00:31:50: Ich würde jedem vom Handwerk, wenn einer so Feinwerktechnik, ob der kann auch Megatroniker oder wenn ich jetzt schaue, wenn er noch mehr von der Flugzeugtechnik, wenn jemand bei der Lufthansa ausgebildet wird in Hamburg, haben die ja, die werft solche Leute wären super bei uns.
00:32:09: und aber ich sage Englisches wichtig Und was halt bei uns auch ist, wenn diese Fabriken laufen hat.
00:32:15: Sieben Tage, vierundzwanzig Stunden, dreihundertfünfundsechzig Tage und es gibt heute auch Stellen bei uns direkt in der Schicht.
00:32:23: dann sind also wenn ich mir jetzt sagen wird's kommt die SMC Die werden voll durch sieben, vier und zwanzig drei, fünfund sechzig Jahre und dort brauche ich die Art decken, das heißt wir haben Leute die auch in der schicht, die am Wochenende arbeiten müssen wird die entsprechend bezahlt also das monetäre Am Geburt.
00:32:41: bei uns ist es bestimmt nicht schlecht.
00:32:42: Also da denke ich, dass die alle wahrscheinlich mehr verdienen wie in der alten Industrie.
00:32:47: aber man muss halt offen dafür sein.
00:32:49: Wir haben gemerkt mit vielen Einstellungsgesprächen wenn das kommt Wochenende oder Schicht ist ziemlich schnell Ende.
00:33:00: Es ist schon ein Problem das wir sehen also diese Bereitschaft auch mal im Wochenende wo du halt Schichtarbeit zu machen Nach dem, was der Kunde will.
00:33:11: Es gibt im Grunde gesagt, ich brauche bloß acht Stunden Abdeckung oder ich brauch On-Call oder wenn.
00:33:16: da gibt es verschiedene Modelle die wir fahren.
00:33:19: Ist ja nicht ganz attraktiv also für viele... Ich denke viele Leute, die auf dem Arbeitsmarkt sind wissen nicht dass bei uns diese Möglichkeit gibt.
00:33:29: Ich weiß auch nicht mehr und schon paar mal auch bei Age of Art unterhalten.
00:33:32: Was können wir machen das attraktiver zu machen?
00:33:35: Oder überhaupt die Leute im Arbeitsmarkt wissen, dass es uns gibt und das bei uns irgendwie Positoren gibt.
00:33:45: Ich denke, es ist eine interessante Geschichte.
00:33:46: Man kann so wie unsere Firmen, also nicht bloß Kokos sein sondern auch die Mitanbieter der Konkurrenz, wir sind globale Firmen.
00:33:57: Das heißt, dass auch wir in Europa und meine Organisation ist global ausgerichtet.
00:34:02: Als ich habe hier die Firma Bosch oder Infinion haben Fabriken Hier in Europa, in Phinien hat es, weil jeder ist in Kulim mit Malaysia.
00:34:11: Dann ist das in Amerika, Dresden und in Singapur.
00:34:15: Dann gibt's Italien und Frankreich das ST.
00:34:20: Wir sind ebenfalls Singapore, die sind überall vertreten.
00:34:24: Und wir sind eigentlich zuständig für alle, also wir sind jetzt in Phinen weltweit oder Bosch weltweit und damit heißt unsere Ingenieure hätten die Möglichkeit auch mal dorthin zu gehen.
00:34:36: Das heißt, ich töne auf dem Kurzbesuch wenn irgendwas ist, wenn man Spezialisten bräuchte oder wenn es wirklich ist kann man dort auch im Service arbeiten.
00:34:44: Also das eigentlich ein interessantes Umfeld, wenn wir die Welt kennenlernen will!
00:34:49: Sie haben ja gerade schon gesagt, wie gern sie auch Quereinsteiger einstellen würden.
00:34:53: Die aus dem entsprechenden Handwerk kommen sich selber und haben eine Ausbildung gemacht.
00:34:56: Und Sie haben uns im Vorgespräch die Geschichte aus Ihrer eigenen Familie erzählt?
00:34:59: Ich weiß nicht ob Sie uns das noch mal erzählen mögen, die er schön zeigt dass seine Ausbildung heutzutage auch wirklich der richtige Weg sein könnte.
00:35:05: Ja, der Ältere Sohn hat ja auch Watabidishu-Technik gemacht und man sagt es auch auf dem auch Mangel an Leuten, also wenn man den hört da ist inzwischen Und das ist ein Abteilungsleiter für diese in einem großen Utanitätshaus, für die Schuttechnik.
00:35:24: Er sagt es gleiche – Es ist einfach Handwerk!
00:35:27: Die haben wirklich Probleme Leute zu finden und es gibt halt viele immer jüngster.
00:35:31: Ist gerade mit dem Studium fertig geordnet, für momentan für Junior-Leute verdammt schwieriger einen Job zu bekommen.
00:35:36: Also er hat viele, viele Jahrhunderten rausgeschrieben und eigentlich etwa gar nicht die meldet, die filmen oder Absagen bekommen, dass so nicht alle... Leute mit Erfahrung, aber ich denke in ein paar Jahren wird es so sein dass wir ein Loch haben.
00:35:51: Man muss halt auch die Jüngeren ausbilden.
00:35:54: also ich habe jetzt ein paar Jüngere eingestellt und man muss da gute Balance haben.
00:35:59: Ich sage die werden auch alle irgendwann im Hohlstand gehen.
00:36:02: bei mir du brauchst die jungen Leute das merkt man schon.
00:36:07: aber ich sag nicht mehr Handwerk.
00:36:10: vielleicht soll man ja selber natürlich auch ich komme aus dem Handwerk zuerst älterlichen Betrieb und Automechaniker gelernt.
00:36:18: Und ich hab dann gesagt, okay, gefällt mir jetzt nicht.
00:36:20: Ich mach irgendwie weiter mit Maschinenbauer am nächsten Auto hat mich schon interessiert aber die wollten mich ja da nicht mehr.
00:36:28: Aber es gibt halt viele, viele Möglichkeiten und denke im Handwerk ist auch bei uns einfach die Möglichkeit.
00:36:34: Ich sehe auch sogar im Managementbereich Leute, die vom Handwerk an Technik gemacht haben weil man kann sich selber Und das hat mir bei den Amerikanern immer gefallen.
00:36:45: Wenn ich jetzt bei Siemens geblieben wäre, ohne Dr.
00:36:47: Titelkant schwierig.
00:36:49: Also ... Ich denke, dass es... und bei den Americanen ist das... Klar, du musst reinkommen irgendwo.
00:36:57: Du gehst auch durch die Bewerbung durch.
00:37:00: aber bei den amerikanischen, denen ist es egal was für Ausbildung dann hast wenn du drin bist und du bist gut, hast du alle Möglichkeiten!
00:37:08: Und ich hab da vieles gesehen woher wir sagen können Das sind Leute, die haben auch kein Studium oder so eine Dissentmanagement.
00:37:17: Die sind aus einer anderen Richtung gekommen.
00:37:19: Jeder entwickelt sich anders.
00:37:20: Meines heisst nicht ein erster Chef bei Siemens hat drei Doktortitel gehabt war schwierig mit ihm überhaupt zu kommunizieren.
00:37:27: Man weiß halt
00:37:28: immer noch Boot
00:37:29: in der Schule war dass er dann hinterher aufgut ist.
00:37:32: und das sehe ich ja auch.
00:37:33: und ich bin da offen wie sie sich nehmen Und ich denke das nicht bin nicht bloß ich mich unterhalten mich auch mit den Kollegen von Und in der Mitte haben Peter die sagen das gleiche.
00:37:46: Wenn einer aus dem Handwerk kommt, er weiß auch was Arbeit bedeutet.
00:37:50: Ich habe früher, aber es ist ja noch schlimmer.
00:37:52: Wir haben viele Ingenieure gehabt.
00:37:54: nach sechs Monaten wo sie angefangen haben wollten Sie wissen wie die Karriere weitergeht und was man macht.
00:37:59: man sagt hey ich helfe dir bei deiner Karrierei Aber die Karrier musst du machen.
00:38:03: nicht.
00:38:04: ich bin nichts hier um dich weiter zu bringen.
00:38:06: ich helf dir wenn du einen guten Plan hast und ich bin dann nicht.
00:38:09: dabei werde ich dich unterstützen, aber ich bin nicht dein Karriereplan.
00:38:12: Aber das
00:38:12: ist auch schon mal viel wert, ne?
00:38:14: Ja ja klar und wenn man sieht, wenn jemand abklagt drüß mir es immer nicht, wie gesagt da bin ich amerikanisch, mir ist es egal was der Vorausbildung war, wenn er bei uns ist!
00:38:22: Und es kann jemand raus und er bringt sich ein und bringt es weiter...
00:38:25: Ich würde noch mal ein bisschen auf die Industrie schauen, also ja die Zukunft genau.
00:38:30: Und zwar Heibleiter sind ja durch Corona-Lieferketten Engpässe in der Industrie und zuletzt auch durch KI viel stärker noch ins öffentliche Bewusstsein gerückt.
00:38:37: Wie haben Sie selber diesen Bedeutungswandel erlebt?
00:38:39: Und wie wird sich die Industri aus Ihrer Sicht in den nächsten Jahren noch weiterentwickeln?
00:38:44: Unsere Industrie war immer schon sehr zyklisch.
00:38:46: Also ich bin eingestiegen in NDR nr.
00:38:52: Wenn man die Speicherchips und jährige kommen, das war immer so.
00:38:54: Wir sind da so rauf!
00:38:56: Und dann plötzlich ist alles nach Oktenfall.
00:38:59: War kein Demand mehr da oder war zu viel in den Lager... ...und dann geht es wieder rauf.
00:39:03: Und zwar richtig.
00:39:05: Das ist was wir sehen.
00:39:07: Die Corona-Zeit war für uns... Also für mich, wenn ich sage, bin ich jetzt lange dabei in der Industrie.
00:39:13: Es war wirklich ziemlich am Anfang, wo das Ganze mit dem Halbleiter angefangen hat, wirklich Produktionen zu machen so einen langen Down Turn.
00:39:23: Zuerst bei der Coronazeit.
00:39:25: den langen Up Turn, der sehr lange war und natürlich ein Ab Turn haben wir überhaupt noch nie gehabt.
00:39:31: Wir haben gar nicht gewusst wo wir das Zeug nachher bekommen und dann habe ich jetzt einen langer Down Turn gehabt, dass er sich über vier Jahre gezogen hat.
00:39:39: Ich muss sagen war für mich eigentlich
00:39:41: gut
00:39:42: wie ich bei Kokos eingestiegen bin weil wenn es ein Up Turn ist Und der Kunde nur noch produzieren muss, hat ja keine Zeit sich mit irgendjemandem zu unterhalten über neue Anlagen und neue Möglichkeiten.
00:39:54: Also für mich war eigentlich der Downturn schon meine Zeit bei Crook sei das Ideale weil der Kunden Zeit gehabt hat sich umzuschauen.
00:40:02: was ist günstiger für mich?
00:40:04: Was ist besser?
00:40:05: Was gibt es Neues?
00:40:07: Die waren offen.
00:40:07: ich glaube das hat mir auch geholfen.
00:40:08: ein bisschen Glück braucht man ab und zu auch aber ich glaube dass hat mir käufen in diesen vier Jahren jetzt bei dem Kunden reinzukommen, weil man die Möglichkeit und auch das Gehör oder der Kunde, die Zeit gehabt hat sich umzuschauen.
00:40:23: was gibt es sonst noch?
00:40:25: Und mein Kosten sind immer ein Thema.
00:40:28: Die Kunden einer Kunden wenn ich war ja da auch dran, dass die Chipreise sind, sie sind immer unter Druck.
00:40:38: Da muss man jetzt einhaken.
00:40:39: Man soll sagen hey ich habe was wo du Geld sparen kannst, besser werden kannst und das hat mir geholfen.
00:40:48: Jetzt ist der Abteuer.
00:40:49: Es kommt wieder jetzt sind alle Fabriken vor.
00:40:51: Also die Lieferzeiten normalerweise sind also bei uns sind sie zwischen zehn zwölf Monaten.
00:40:59: inzwischen bin ich bei achtzehn Monate.
00:41:03: Und es scheint noch schlimmer zu sein momentan.
00:41:05: Das ist nicht nur bei uns sondern es sind alle alle Anbieter Und dann wird viel investiert und es kommt wieder.
00:41:12: Da ist die Kahida hinterher, weil wir sind ja weit voraus.
00:41:15: Es war immer schon so wenn ich zum Freund von mir den anderen Industrien war, wo ich gesagt habe bei uns geht alles nach unten.
00:41:22: Ich merke schon, dass wir haben einen Riesen-Down-Tier und gesagt, hey das du!
00:41:26: Bei uns geht's super.
00:41:27: Aber ich hab dann schon gesagt, ey bei uns jetzt gehts los, weil wenn ich sage bei uns... Jetzt sind die Fabriken voll, wir wissen gar nicht mehr wie man die Anlagen herrscht, einer sagt, bei uns ist gar nichts los.
00:41:38: Aber das ist unsere Industrie.
00:41:40: Und wir merken halt ziemlich schnell, wann es wieder runtergeht an der Markt und wenn sie wieder nach Hause sind, dass alles Zeit verschoben wird.
00:41:49: Ich mache mir keine Sorgen um uns.
00:41:53: Es geht um die Heilweite im Gegenteil.
00:41:55: Wie Sie gerade gesagt haben, es kommt die Karriere, da muss man anschauen und die Technologie bleibt nicht stehen.
00:42:01: Bei den Automobilien, wie ich gesagt habe in dem BMW ... Mitarbeiter vom Einkaufsmanagement, mit dem habe ich da länger unterhalten.
00:42:09: Ich sagte mir, wie viel da jetzt schon an Chip-Content drin ist.
00:42:12: bei den Autonosen?
00:42:13: Das wird nicht weniger und egal was hergestellt wird das wird immer mehr.
00:42:20: Es wird immermehr elektronisch und alles wird von Chips gesteuert.
00:42:24: also ich denke unser Industrie... ich mache mir keine Sorgen darum fällt es mir auch nicht so schnell aufhören
00:42:31: Ja, aber wenn wir mal jetzt einfach nochmal einen Blick auf Ihren Verantwortungsbereich richten.
00:42:38: Wo wollen Sie mit Kokosa Jurok in den nächsten fünf bis zehn Jahren stehen?
00:42:45: Das ist Ihr persönlicher Plan!
00:42:47: Mein persönlicher plan ist... Wir fragen, möchte ich natürlich der Marktlieder werden im Föhrnäs-Bereiches hin.
00:42:55: Es gibt ja noch ein japanischen Wittanbieter, der hier viel eher, viel aggressiver in dem Markt rein ist Und dann gibt es natürlich noch ein paar Ampeter im Fernes-Bereich, aber ich möchte auf alle Fälle einen Market Share haben.
00:43:12: Ich habe schon einen Plan.
00:43:18: So richtig möchte ich das nicht sagen weil ich mir einfach denke wir müssen gar nicht wissen was ich habe und wenn es irgendjemand zuschaut.
00:43:23: Aber ich habe einen sehr aggressiven Plan gemacht.
00:43:27: Also ich möchte an allen Fällen einen großen Anteil... für unsere Technologie bei den großen europäischen Herstellern.
00:43:36: Das ist doch mal ein sehr gutes Schlusswort!
00:43:39: Ich würde aber dennoch gerne, weil wir uns immer freuen wenn man so erfahrene Manager zu Gast haben an Sie die Frage stellen.
00:43:47: Wir haben ja auch viele junge Podcast-Hörer was wird sie denn weiter geben?
00:43:53: beruflich allein im richtigen Entscheidungspunkt stehen.
00:43:57: Was würden Sie denn als Empfehlung geben?
00:44:00: Was hat Ihnen geholt und gab es gewisse Grundsätze oder Haltungen, die sie in Leben gehabt haben, an dem sie sich in ihrer Karriere orientiert haben?
00:44:08: Was würden sie den höheren Insumen
00:44:10: mitgeben?".
00:44:13: Das ist für individuell.
00:44:14: jetzt natürlich was... wenn?
00:44:16: ich war immer offen, wenn ich bin gesagt Zweimal nach Amerika, dann rüber.
00:44:20: Es war eine geile Zeit da drücken.
00:44:23: Das Silicon Valley war der Traum von jeden.
00:44:26: Aber ich habe viel von der Welt gesehen.
00:44:27: Ich war immer mit viel unterwegs und das hat mir auch... Ich denke man muss offen sein und auch mal einfach zu sagen hey ich gehe woanders hin.
00:44:36: Ich schaue mir das an.
00:44:38: Ich merke zum Beispiel auch jetzt bei Kokos.
00:44:40: Ich hab Leute die über dreißig Jahre in der Firma sind.
00:44:43: Früher war das immer so Wenn jemand auch hier in Deutschland, wenn es in Japan war das auch immer.
00:44:48: Wenn du in der Firma warst bist du bis zur Rente geblieben.
00:44:53: Ich seh es eigentlich als Irgendwo auch ein Nachteil wenn man weiterkommen will.
00:44:59: Also ich war nie so Obwohl's mir beapplied wird, da war ich lange ja auch.
00:45:03: Applied hat mich sehr gut gefallen.
00:45:05: aber ich hab gesagt hey ich will was anders ich will einfach mal sehen wie machen die anderen das?
00:45:10: und ich habe auch einmal aus dem Equipment raus, das war ja gleich nach Applied bin ich in eine Software, also im Bett der Software.
00:45:20: Und klar es waren meine alten Chefs, da hinten war sie hoch und mich da reinkohlt.
00:45:24: aber es war gut zu sehen wie andere Industrien funktionieren.
00:45:27: wo wir sind nah bei mir waren Ich denke man muss... Zu viel wechseln ist auch nicht gut aber wechselt ist nicht schlecht weil immer einfach andere Sichtweise bekommen und damit ein Portfolio vor allem wenn du im Management Bereich bist.
00:45:42: Was mir hilft, ist mal was anderes zu sehen.
00:45:46: Ich habe bei Applied einen Manager, der ich, wenn man jung ist, bin bei Applite anzogen, da war er im Jahr achtundzwanzig.
00:45:53: Und da hat es ein Manager gegeben.
00:45:54: die waren für mich wie Götter.
00:45:56: Gut waren wir einer, der hat mich auch gefördert.
00:45:59: Der war für mich unfehlbar und ich hab dann gesehen, wie er später bei Novellos gekommen ist und wollte einfach nur seine alte Firma kopieren und das dann bei Novello machen und ist echt gescheitert!
00:46:11: Und es hat mir eigentlich geholfen, dass ich raus bin von der Pleit und in eine andere zwar verwandte Industrie aber nicht wo ich genau gewusst habe was ich tun muss dann erstmal mit zuhören.
00:46:23: Auch wenn ich erführende Position gehabt hab.
00:46:25: Aber ich hab mir halt zugehört was die anderen war weil ich einfach selber nicht gewusst hab.
00:46:29: immer wärst mal lernen müssen.
00:46:30: Ich glaub das hat mir geholfend zu lernen.
00:46:33: Hey!
00:46:33: Die anderen haben auch etwas.
00:46:34: Jetzt hören wir erst mal was ist gut dort Was funktioniert nicht?
00:46:37: Und dann nimmst du das was Du gelernt hast oder die Erfahrung hast und veränderst es.
00:46:41: Und ich glaube, das was ich jedem sagen würde ist wechselschau aber dass man ähnlich aber andere Industrie mal nicht in deiner Komfortzone bist.
00:46:51: Geh immer Bilderbild aus der Komfortzone raus!
00:46:54: Es prägt dich... ...und du kannst das mitnehmen und du kannst viele Dinge, die da kommen wo du sagst hey hab' ich schon mal gesehen?
00:47:02: Oder man kann das anders... Das heißt nicht, dass ich's weiß Du bist das sicherer.
00:47:08: Hey, da habe ich Möglichkeiten, das anders zu machen weil die in der eigenen Firma ja nur das eine kennen.
00:47:17: Also wenn man im Management Bereich denke ich wirklich dieses nicht jedes Jahr wechseln aber so von Teilen mal wechselnd und auch mal wirklich nett an der eigenen Brage direkt zu bleiben glaube ich hilft auch.
00:47:30: Aber es ist meine Erfahrung.
00:47:31: Jeder hat andere Erfahrungen jeder muss eigentlich das finden was wegen passt.
00:47:35: Aber wenn ich zurückschaue, war eigentlich alle diese Wechsel.
00:47:38: Und dann sagt meine Frau, da habe ich mich von der Plei gegangen gesagt, warum gehst du weg?
00:47:42: Ableid ist so gut und die Leute und alles ist super.
00:47:46: Ja, aber ich will was anderes sehen!
00:47:47: Ich war nicht unwirklich, ganz und gar nicht.
00:47:49: Aber ich wollte einfach... Jetzt schauen wir mal, was gibt es denn sonst
00:47:52: noch?!
00:47:54: Und ich glaube, Apleid ist auch so groß geworden.
00:47:57: Das muss jeder selber wissen.
00:47:58: Also ich fühle mich in einer guten Größe, wenn's zu groß wird, wo mich jeder einengut nur noch Prozesse gibt und nur noch, das ist für mich nichts.
00:48:08: Ich möchte gestalten und möchte Dinge verändern und die Möglichkeit hast du, wenn jetzt das Kokos sei nicht klein, wir sind über drei Milliarden Euro Umsatz, also es ist jetzt nicht unbedingt eine kleine Gletsche aber ist schon ein großer Firma wo auch viele Leute... Aber trotzdem ich habe halt hier die Möglichkeit viel zu gestalten.
00:48:28: Das macht mir Spaß!
00:48:30: Ich hatte einen Tag, der von einer großen Tür gekommen ist.
00:48:34: Der hat damit nicht zur Freude gehabt.
00:48:35: Er wollte einfach diese Strukturen wie schon da waren und jetzt selber die Strukture aufbauen.
00:48:40: Und das ist was wirfpasst.
00:48:43: Welchen Rat kann ich geben?
00:48:44: Einfach neugierig zu sein auch mal wegzugehen.
00:48:48: Ich glaube im Ausland zu sein hat mir auch geholfen.
00:48:50: muss es unbedingt Amerika sein muss?
00:48:53: Es gibt Japan natürlich momentan total interessant Und es hat sich total gewandelt, wenn ich das erste Mal in Japan bin.
00:49:02: Ich habe nur noch ein paar Jahre alt, aber kein Englisch gekonnt und du hast nichts lesen können.
00:49:05: Wir haben auch eine Sterne inzwischen komplett anders.
00:49:09: Das ist ein ganz tolles Land.
00:49:11: Die suchen Leute, die haben das gleiche Problem wie Japaner, dass sie junge Leute nicht bekommen.
00:49:17: Ja Spaß und Freude kann ich Ihnen schon mal bestätigen!
00:49:19: Das spürt man bei ihnen, das merkt man, Ja, mit Leidenschaft dabei sind und raus aus der Komfortzone.
00:49:25: Um nur so's Wachstum möglich.
00:49:26: das würde ich auch unterschreiben.
00:49:27: also vielen vielen Dank für ihre Zeit für diesen unglaublich spannenden Einblick in eine Industrie von der glaube ich viele gar nicht so genau wissen ja was da passiert?
00:49:35: Und deswegen freue ich mich sehr dass sie uns heute ein bisschen Einblick gewährt haben und auch ein bisschen persönlich.
00:49:40: und also vielen Vielen Dank für Ihre Zeit.
00:49:42: Danke für die Zeit!
00:49:43: Ich hoffe es hat etwas geholfen oder war interessant Wunderbar.
00:49:46: erstmal vielen vielen dank.
00:49:47: auch danke Dominik.
00:49:48: vielen Dank fürs zuhören.
00:49:50: Alle weiteren Infos stehen ja bei uns unten in den Shownotes und wir freuen uns schon auf das nächste Mal.
00:49:55: Vielen Dank, bis zum nächsten Mal!
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