Bauen braucht Vertrauen: Unternehmer Dr. Albert Dürr über Baukrise, Partnerschaft und neue Spielregeln #43
Shownotes
Die Baubranche befindet sich in einer anspruchsvollen Phase: steigende Kosten, politische Unsicherheiten, Fachkräftemangel und ein Markt, der vielerorts ins Stocken geraten ist. Gleichzeitig gibt es Unternehmen, die trotz dieser Herausforderungen wachsen, Verantwortung übernehmen und aktiv daran arbeiten, Bauen neu zu denken.
In dieser Folge von Headhunter Insights sprechen Jessica Sander und Dr. Jörg Schwall mit Dr. Albert Dürr, geschäftsführender Gesellschafter von Wolff & Müller. Das familiengeführte Bauunternehmen zählt mit rund 2.200 Mitarbeitenden, 25 Standorten und einem Jahresumsatz von rund einer Milliarde Euro zu den großen Akteuren der deutschen Bauwirtschaft.
Im Gespräch geht es um Führung in Veränderungsprozessen, um Vertrauen als zentrale Grundlage für Investitionen und Zusammenarbeit und um die Frage, warum Bauen nur dann besser wird, wenn alle Beteiligten früher, transparenter und partnerschaftlicher miteinander arbeiten. Dr. Albert Dürr spricht über Standardisierung, BIM, Lean Management und Digitalisierung – aber auch darüber, warum Technologie allein keine Lösung ist, wenn Prozesse und Entscheidungen nicht vorher sauber geklärt sind.
Sehr persönlich wird es, wenn er auf seine Rolle als Unternehmer in dritter Generation blickt, auf die existenzielle Krise des Unternehmens nach seinem Einstieg und auf die Werte, die Wolff & Müller bis heute prägen. Dazu gehören Empathie, Verantwortung, eine klare Haltung gegen Schwarzarbeit und eine Kultur, in der Menschen gerne arbeiten und sich langfristig entwickeln können.
Außerdem erzählt Dr. Albert Dürr von seinem sozialen Engagement mit der Wolfgang Dürr Stiftung und Habitat for Humanity, unter anderem in Kenia, wo er nicht nur finanziell unterstützt, sondern selbst vor Ort mit anpackt.
Eine Folge über die Zukunft des Bauens, über Familienunternehmertum, Verantwortung, Fachkräfte, Kooperation – und darüber, warum es in Deutschland trotz aller Herausforderungen gute Gründe für Zuversicht gibt.
Gast: Dr. Albert Dürr Geschäftsführender Gesellschafter, WOLFF & MÜLLER
LinkedIn: Dr. Albert Dürr auf LinkedIn
Unternehmen: WOLFF & MÜLLER
🔗 Mehr über Dr. Jörg Schwall:
[https://www.https://spaeth-partners.com/]
LinkedIn: [https://www.linkedin.com/in/joergschwallpeopledevelopmentandnetwork/]
🔗 Mehr über Jessica Sander:
LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/jessica-sander-48133170/
Website: https://www.mobilpodcast.de/
Transkript anzeigen
00:00:00: diesen Geist, dass man gemeinsam miteinander besser und stärker wird.
00:00:04: Den habe ich nicht aufgegeben und an dem kämpfe ich nach wie vor.
00:00:09: Willkommen zu Headhunter Insights!
00:00:11: In diesem Podcast dreht sich alles um Leadership die den Unterschied macht.
00:00:15: Freuen Sie sich auf Insights eines Headhunters und spannende Gäste, die exklusive Einblicke aus den Chefetagen deutscher Unternehmen mitbringen.
00:00:24: Das ist Headhunder Insights.
00:00:30: Herzlich willkommen zu Herr Hunter Insights.
00:00:31: Ich bin Jessica Sander und freue mich sehr heute zusammen mit Dr.
00:00:34: Jörg Schwal durch die Folge zu führen, hallo Jörgg!
00:00:36: Hallo Jessica, ich freu mich auch.
00:00:38: Wir sprechen heute über eine Branche, die seit Jahren in Bewegung ist Mit vielen Höhen aber auch mit vielen Tiefen Die man wirklich spürt In der Bauindustrie Und unser Gast ist seit über zwanzig Jahren mittendrin Als Unternehmer, als Gestalter und als jemand der diese Branche nicht nur begleitet sondern aktiv mitprägt.
00:00:56: Er führt eines der großen familiengeführten Bauunternehmen in Deutschland in dritter Generation Wolf & Müller.
00:01:01: rund zwei tausend zweihundert Mitarbeitende, fünfundzwanzig Standorte und ein Jahresumsatz von rund einer Milliarde Euro.
00:01:07: Sein Großvater hat den Grundstein gelegt sein Vater hat das Unternehmen in der zweiten Generation geprägt und weiterentwickelt und er führt es heute durch eine Phase in der sich die Branche an vielen Stellen neu aufstellen muss Und was ich ganz besonders finde, steht nicht nur für seine Projekte sondern sehr sichtbar auch für Haltung.
00:01:23: Für gesellschaftliche Verantwortung als Familienunternehmen und für die Frage, was Bauen im Kern bedeutet?
00:01:27: Nämlich Lebensräume schaffen.
00:01:29: und das zeigt sich auch außerhalb von Deutschlands nämlich engagiert sich nicht nur finanziell, sondern packt wirklich selbst mit an zum Beispiel in Kenia wo es um sicheren Wohnraum Ausbildung und konkrete Hilfen vor Ort geht.
00:01:41: Und genau darüber sprechen wir heute über Führungen anspruchsvollen Zeiten, über Standardisierung und Digitalisierung.
00:01:47: Über Kooperation statt Dauerconflikt und darüber wie man Menschen gewinnt und hält wenn eine Branche sich so stark verändert.
00:01:53: ich freue mich sehr dass wir heute bei ihm sein dürfen.
00:01:55: herzlich willkommen Dr.
00:01:56: Albert Dörr.
00:01:57: schön das wir da sein dürfen.
00:01:59: Ja vielen Dank Frau Sander und herzlich willkommen auch Herr Dr.
00:02:02: Schwall, schön dass ihr beiden heute da seid.
00:02:04: ich habe mir eben während sie vorgetragen haben überlegt Ich nehme Sie ab sofort immer mit zur Firmenvorstellung weil besser könnte ich es auch nicht machen.
00:02:09: Und insofern herzlichen Willkommen und ich freue mich auf Wiedersehen wenn wir die Firma vorstellen dürfen.
00:02:15: Perfekt ja möchte ich gleich mal anschließen.
00:02:18: Ich freu mich ganz besonders das wir heute sein durften Weil sie werden nicht nur neunzig Jahre alt sondern Sie schaffen es gegen den Marktstrom zurzeit zu wachsen, also gegen den Marktrend.
00:02:29: Jedes Kind weiß mittlerweile dass die Baubranche nicht gerade prosperiert und sie sind auch noch mehrfach ausgezeichnet für ein sehr gutes Management, für Innovationen und für Qualität.
00:02:41: Also wer soll das besser wissen wie's geht wenn nicht sie?
00:02:46: Deshalb meine erste Frage zum Einstieg.
00:02:48: Eine uns lieb gewonnene Frage und ich war Jessica, was beschäftigt sie aktuell besonders beruflich?
00:02:53: Wenn Sie mögen natürlich auch privat.
00:02:56: also Ich fange mal mit Privat an.
00:02:59: wir sind am Wochenende auf zwei Hochzeiten von lieben Freunden eingeladen Und es gibt einen schönen Satz bei Hochzeite oft Hochzeit zu tanzen.
00:03:06: Also das darf ich jetzt morgen erleben.
00:03:07: heute und morgen da sind wir sehr gespannt und aufgeregt Natürlich da Teil der Hochzeitszeremonien sein zu dürfen.
00:03:13: Ansonsten, die Kinder sind fleißig im Sport.
00:03:17: Die Große hat einen spannenden Wettkampf letztes Wochen in der erst gewonnen und wir nehmen uns dann doch auch die Zeit da sehr zu begleiten wenn solche Veranstaltungen aussehen.
00:03:25: Das ist vielleicht privat nicht gesamthaft aber ein kleines Spotlight.
00:03:28: Sie haben mir gefragt gerade.
00:03:30: Beruflich ist es eigentlich eher so ein bisschen langweilig.
00:03:33: seit zwei tausend fünf in die Firma kommt erlebe ich eigentlich nichts anderes als veränderungsprozesse.
00:03:38: Insofern ist das berufliche Leben nicht langweilig, alles andere als.
00:03:41: Aber dass Veränderungen an der Tagesordnung stehen, das ist jetzt nichts Besonderes und wenn man weiß in unserem Sektor wir sind ja schon so aufgestellt, dass wir mit Veränderung umgehen müssen, umgehen dürfen weil doch vieles entlang der Bearbeitung von Projekten sich auch nochmal verändert dann ist es durchaus eine Kernkompetenz die unserem Sector gut zuzuordnen ist.
00:04:01: und das beschäftigt mich Mit Veränderungsumzugehen seit Jahr und Tag vor allem vor dem Hintergrund.
00:04:08: Die, die aus dem Sektor kommen werden wissen was ich meine wenn ich sage wir leben ja immer noch sehr stark in einer unikate welt und Wir haben uns als firmengruppe auf die fahren geschrieben irgendwo aus der unikarte welt raus in eine prozess orientierte Organisation sukzessive immer mehr zu gehen.
00:04:23: Und das bedingt natürlich changed dieser weg Ja und das beinhaltet aber auch weil man es nicht alleine tut sondern mit der eigenen Mannschaft und dann aber auch bauen nicht alleine hinbekommt, sondern immer auch mit anderen das gemeinsam machen darf.
00:04:37: Bedingt eben auch dass diese Veränderungsprozesse nicht von heute auf morgen gehen.
00:04:42: Sie verifizieren gerade so den Spruch.
00:04:43: die einzige Konstante ist der Wandel was man ja vieleorts hört wenn sie nochmal so drauf schauen was ist strategisch gerade groß bei ihnen und was ist operativ gerade akut?
00:04:54: Also das sind es natürlich beides große Begriffe, wenn ich mal strategisch von außen anfangen kann.
00:04:59: Was uns schon immer mehr beschäftigt gerade ist der Austausch mit Politikverwaltung aber auch Wissenschafts hängt so ein bisschen damit zusammen mit dem was ich eben auch gesagt habe wir bauen nicht alleine sondern wir bauen entlang der Wertschöpfungskette mit ganz ganz vielen Akteuren sowohl in der Privatwirtschaft als eben aber auch rüber in die Verwaltung als auch rein in die Politik.
00:05:20: Und es ist immer wieder beeindruckend zu sehen, wie wenig eigentlich immer noch die verschiedenen Akteure da voneinander wissen.
00:05:26: Das ist ein Zustand der immer mehr in die Erkenntnis kommt und auch tatsächlich bei Politik- und Verwaltung nicht nur in die erkenntnis sondern auch in den Wunsch kommt, da Veränderungen herbeizuführen, mehr übereinander zu wissen dass man so Dinge wie bezahlbares bauen und auch innovatives bauen und vielleicht damit verbunden auch zügigeres Bauen im Blick bekommt.
00:05:46: Das passiert nicht, wenn man sich nicht kennt.
00:05:48: Sondern es passiert, wenn ein gemeinsam Aufbauwerk geschaut auf Bauprozesse schaut und daran arbeitet.
00:05:53: das ist außen innen.
00:05:55: wir haben einen Strategie Prozess der momentan im besonderen unterlegtes mit einer sogenannten Strategie zwanzig dreißig.
00:06:03: Und das Schöne ist ja wenn Papier hier nicht nur erstellt werden sondern wenn sie im Tagesgeschäft irgendwie auch spürbar erlebbar sind und da immer wieder Hand an zu fassen dass dem auch so ist.
00:06:12: das beschäftigt mich operativ im Unternehmen Wenn Sie es auf die letzte Zeit, die letzten Monate schauen.
00:06:18: Was hat sie besonders begeistert?
00:06:20: Sodass Sie gesagt haben genau dafür lohnt sich das alles was ich hier mache.
00:06:25: Ui!
00:06:25: Das ist aber... also ganz viel.
00:06:29: Erstens mal ist unser Sektor einer.
00:06:31: Wir hatten diese Woche Beiratssitzung.
00:06:33: Das machen wir im regelmäßigen Abstand.
00:06:35: Wir haben einen beraten Beirat aus unterschiedlichen Disziplinen Tolle Runde In der Regel treffen uns eigentlich irgendwo.
00:06:40: jetzt sind wir mal auf eine Baustelle gegangen Hier in Stuttgart größere Baustellen Und das war wirklich begeisternd für die Beiräte da zu sehen, was die Kollegen im Tagesgeschäft da alles wirklich so bearbeiten dürfen hinbekommen dürfen und unter vieler Abwägungen, Unsicherheiten.
00:06:57: Im Austausch mit ganz vielen Umwelten trotzdem Ge-Projektmanagement in die richtige Richtung bekommen.
00:07:03: Das ist ein Spotlight jetzt der Woche wo ich sage es ist auch schön zu sehen erstens mal dass diese Beirätete finden die ja bauen nicht im Tagesgescheft erleben aber natürlich auch, dass darüber dann auch die Mannschaft gewertschätzt wird.
00:07:17: Aber heute hatte ich ein ganz besonderes Highlight und das freut mich besonders.
00:07:20: Wir haben Mitarbeitenden, den ich durch Zufall heute Morgen in der Garage getroffen habe, der leider schwer erkrankt war Und nicht sicher war, ob er wieder zurückkommt.
00:07:28: Ich habe durch Zufall heute Morgen in der Garage getroffen und mich gefreut wie Schneekönig.
00:07:31: Er hat gesagt das ist das Highlight meines Wochenendes.
00:07:34: Dass du jetzt wieder da bist und langsam über BEM-Maßnahmen hier in die Firma wieder reinkommst, pass auf dich auf!
00:07:39: Wir helfen dir und wir freuen uns super dass du wieder an Bord kommst.
00:07:42: Ein wirklich sehr schönes Beispiel.
00:07:44: Sie sind ja im Jahr zwei tausend fünf ins Unternehmen eingestiegen haben dann Schritt für Schritt die Verantwortung übernommen.
00:07:48: wenn sie zurückschauen was hat sich an ihrem Blick auf das Geschäft am stärksten verändert?
00:07:54: Eigentlich so geblieben?
00:07:56: Also wenn man von der Uni kommt, ich habe mehrere Stationen statt studiert.
00:08:00: Ich bin zuletzt in Promotion in Wien gewesen im Kontext von Projektmanagement auch in Verbindung, dessen Übungen auch im Zeitraum des Hauptstudiums mit Bauwerken und Projekten unterladen mir unglaublich viel in der Theorie über den Sektor wie denn ISO gebaut werden könnte und wie vielleicht auch gemeinsam vor allem besser gebaut werden konnte.
00:08:24: Mein Diplomarbeit, da ging es um Unternehmenswärtswerke am Bau unter Transaktionsgesichtspunkten und der einfache Satz war wenn man sich besser kennt.
00:08:32: Wenn man näher beieinander ist, wenn man mehr voneinander weiß dann spart man natürlich Transaktionskosten.
00:08:37: Und auch wenn man wiederkehrend zusammen arbeitet also wenn man ein Spiel im Sinne eines Einmahlspiels spielt, dann ist das vielleicht nicht so glücklich weil man eben auch Wissensmanagement nicht gemeinsam betreiben kann.
00:08:49: Das hat sich dann in der Promotion fortgesetzt.
00:08:52: Da ging es um Partnering-Modelle, das ist eine Form von Partnerschaftsmodellen am Bau wo ich auch bis hin zu qualitativen Forschungsmethoden anwenden durfte also Interviews mit eigenen Kollegen damals aus dem Haus führen durfte und man hat unglaublich viel gelernt in der Theorie und dann kommt man in die Praxis und erlebt wie die Praxis im Leben so ist Und dass nicht unbedingt Theorie und Praxis immer so furchtbar viel miteinander zu tun haben.
00:09:16: Ich glaube, das ist ein Erleben... Da ging es jetzt nicht nur mir so und da geht's auch Menschen die nur in den Bausektor kommen.
00:09:23: Nur so, sondern da gehts wahrscheinlich ziemlich in allen Bereichen den Menschen so.
00:09:27: Sofern zunächst zurzeit nichts Besonderes.
00:09:29: was an der Stelle jetzt das Besondere ist diesen Geist, dass man gemeinsam miteinander besser und stärker wird, den habe ich nicht aufgegeben.
00:09:37: An dem kämpfe ich nach wie vor Und auch weiterhin, und begleite die Firmengruppe gerne dabei auf dem Weg da immer näher an das Ziel heran zu kommen in den unterschiedlichsten Anspruchsgruppen.
00:09:50: Die wir für uns in der Firmenkruppe definiert haben.
00:09:52: Wir haben unsere Umwelt definiert in Es gibt Kundschafts es gibt Mitarbeitende es gibt Baupartner und es gibt Umwelt- und Gesellschaft.
00:10:00: Das haben wir deswegen gemacht damit man unsere Handel danach ausrichten können.
00:10:04: Dann haben wir gesagt unser Nehmenszweck heißt wir wollen dass es Menschen besser geht klingt zunächst mal von Bauunternehmen sehr altruistisch, ist aber maximal wirtschaftlich gemeint.
00:10:13: Nämlich dann wenn ich so dieses Wörtchen Empathie ein bisschen stärker in den Vordergrund stell und sag mir is wichtig was du willst Dann werde ich das im Zweifel auch in meine Gedanken mit einbringen.
00:10:23: Und dann ist die Eindritts-Verscheinlichkeit dass wir gemeinsam besser werden eine höhere und dem wirtschaftlichen Kontext heißt es erfolgreicher sein werden.
00:10:31: So und das hat sich nicht verändert daran halte ich fest hält aber auch die Firma fest und ist da auf einem Weg immer mehr Im Blick auf die Kundschaft, genau die Kundschaft für uns zu begeistern, die diesen Weg auch mitgehen will.
00:10:43: Im Begleich auf die Anspruchsgruppe Mitarbeitende genauso und natürlich auch wenn man sich vor Augen führt dass Bauunternehmen in aller Regel nicht hundert Prozent Eigenfertigung haben sondern durchaus teilweise auch sehr hohe Grade an Fremdfertigungen haben dann ist mir gut beraten das man von den Hundert Prozent des Leistungsversprechens was man Richtung Kundschaft erbringt was teilweise bis zu Achtzig Neunzig Prozent von Dritten erbracht wird, also unseren Baupartnern und mit unserem Baupartnern.
00:11:10: Dass man da gut beraten ist diesen Menschen auch auf Augenhöhe mit einer hohen Empathie und mit einem hohen Einbezug und mit dem hohen Wertschätzen zu begegnen.
00:11:18: Das sind so Dinge daran habe ich jetzt damals schon gedacht.
00:11:22: aber die haben wir über die Jahre jetzt sukzessive verfestigt.
00:11:26: und wenn ich sagen würde add all hundert Prozent Zielerreichung dann würde ich was nicht richtiges wiedergeben.
00:11:32: Aber die Firma entwickelt sich da sehr freulich in genau diese Richtung und erlebt eben auch, das tut uns gut.
00:11:37: Und fühlt sich auch gemeinsam viel besser an.
00:11:40: Prima!
00:11:41: Also es ist Wasser auf meine Mühlen.
00:11:42: wir kommen ja später nochmal zum Thema Kooperation.
00:11:45: Ich habe ja auch ein gerütteltes Maß an Bautätigkeit in meinem Leben hinter mich gebracht und ich wäre froh öfters auf Diese Attitude gestoßen zu sein.
00:11:53: also aber wir vertiefen später.
00:11:55: ich möchte mal kurz bei der Familie bleiben.
00:11:58: Gab es einen konkret Moment in dem aus Mitarbeiten wirklich Verantwortung wurden, wo sie eine Entscheidung getroffen haben.
00:12:06: Wo sie gespürt haben?
00:12:07: jetzt hängt es an mir.
00:12:08: Jetzt bin ich in der Front.
00:12:12: Also aus Sicht der Familie fing das mit vierzehn an als meine Eltern mich gefragt haben du da gibt's irgendwie sowas?
00:12:17: Das ist ne Baufirma und hast du da Interesse dran?
00:12:21: Na ja also ob ich da jetzt den riesen Verantwortungsdruck gespürt hätte weiß ich nicht.
00:12:25: aber ich kann eigentlich oder ich meine mit Druck auch ganz gut umziehen zu können.
00:12:29: Es ist auch ganz hilfreich, wenn man dann eine gewisse Resilienz schon in die Gewiege legt bekommen hat.
00:12:33: Also ich schlafe nachts gut und ich kann eigentlich auch besonders in Stresssituationen eigentlich eher einen Gang runterschalten im Sinne von noch ruhiger werden als beim Umfeld.
00:12:41: Und das hilft natürlich auch, wenn Herausforderungen zu lösen sind.
00:12:44: Aber mit vierzehn war das so ein groß Gedanken und Stress habe ich mir nicht damals gemacht.
00:12:49: aber das war der erste Moment im Kontext der Firma.
00:12:51: tatsächlich weil meine Eltern haben gesagt also du musst ja nicht aber wir fragen dich jetzt mal Und habe ich sofort Ja gesagt, weil ich hab halt für den Opa schon irgendwelche Bauteilekataloge abgepaust und fand das cool.
00:13:06: Deswegen musste ich da nicht einmal überlegen.
00:13:07: komischerweise sagt meine Eltern dann naja schön dass du ja gesagt hast heißt aber nur lange nicht dass du darfst.
00:13:12: also zum wollen gehört natürlich auch das können und dann irgendwann mal das dürfen dazu und das hat dann den weiteren Lebensweg bestimmt.
00:13:19: Und der nächste vielleicht nicht so schöne Verantwortungs- und Stresshighlightpunkt war tatsächlich, als ich dann in die Firma kam.
00:13:26: Ich wollte ja eigentlich erst mal anders arbeiten.
00:13:28: mein Vater ist im Jahr zwei Tausend drei gestorben.
00:13:29: Ich bin dann zweitausend fünf in die firma gekommen habe zwei Jahre lang ein auf mich zugeschnittenes Trediprogramm absolviert und auch das war mir natürlich damals.
00:13:39: in diefirma kommt nicht klar dass ein Management was mit meinem vater wirklich gut funktioniert hat nach meinem Vater nicht mehr gut funktioniert Mit dem Ergebnis, dass wir in wirklich eine existenzielle Krise gekommen sind mit Personalabbau.
00:13:54: Wir waren damals schon irgendwo ne Umsatzmilliarde also vergleichbare Größe zu heute.
00:13:59: Sind aber dann in kürzester Zeit mussten uns zurechtschneiden auf etwas über drei Millionen mit Personalabbau.
00:14:06: Über vierhundert Menschen.
00:14:07: das war natürlich dramatisch und bis hin auch der Entscheidung.
00:14:13: Sie haben ja nach einer Entscheidung gefragt.
00:14:15: Man ist ja da in solchen Zeiten dann durchaus Machenschaften ausgeliefert.
00:14:20: Da kann man Bücher drüberschreiben, aber natürlich auch unter der Entscheidungssituation.
00:14:25: Da ging es damals darum, glaubst du an die Firmagesellschaft und bringst einen Gesellschafterbeitrag ein im zweistelligen Millionenbereich?
00:14:35: Wo ich damals wie gesagt gerade auf den Tränen rauskomme meine Mutter, wir sind ja ein kleiner Gesellschafterkreis gibt genau meine Mutter und mich Dann meiner Mutter empfehlen durfte machen wir das jetzt, sondern machen wir es nicht.
00:14:44: Das war eine Situation da haben die Banker wirklich die Handschrauben eng angezogen und haben gesagt also ob du dafür in irgendeiner Form ein Commitment von uns bekommt steht noch mal auf einem ganz anderen Platt.
00:14:55: aber wenn du diesen Gesellschafterbeitrag bringst dann reden wir weiter mit dir.
00:14:59: Mal gucken ob's was bringt.
00:15:01: Wenn nun aber nicht bringest dann reden weh nicht weiter mit Dir.
00:15:06: Das war eine Entscheidung.
00:15:08: Stressvoll fand ich es gar nicht so sehr, aber das war natürlich eine wesentliche Entscheidung und die einfache Ableitung warum es kein Stress war.
00:15:16: Ich habe von meinem Elternhaus eine tolle Erziehung genießen dürfen.
00:15:20: also ich werde meinen weiteren Lebensweg gehen ob jetzt in der oder in der Konstellation.
00:15:25: Aber wichtig ist auch meine Mutter abgesichert und das konnte ich bestätigen und deswegen konnte ich meiner Mutter guter zu raten dass wir da auch da dem Hause näher stehen und damit diesen Gesellschaft dabei draufbringen.
00:15:34: Das war so der erste große, weitere sollten folgen.
00:15:37: Was habt ihr Zeit mit ihm gemacht?
00:15:39: Also was haben Sie da gelernt besonders oder was haben sie mitgegeben?
00:15:41: Ja das sage ich Ihnen wenn ich an die Kinder übergeben habe ob und wie viel ich da gelernt hat.
00:15:45: Ich behaupte heute ich bin natürlich maximal sensibel.
00:15:48: ich hab schon viel ganz schnell mitnehmen dürfen was du normalerweise eher so ein paar Säuren langer Wegstrecke mitkriegs.
00:15:54: Da hatte ich schon nach meinem Trainiprogramm dann nochmal ein spezielles Prämogramm absolvieren dürfen.
00:16:00: Aber wie gesagt, ich sage Ihnen das hinterher.
00:16:01: Wenn ich sofern die vierte Generation das möchte übergeben habe... ...weil momentan unterliege ich ja noch dem Los der dritten Generation.
00:16:08: Übrigens auch ein Grund warum ich sehr gut schlafen kann weil sie kennen ja sicherlich diesen schönen Spruch Die erste Bots auf und die zweite Bots aus!
00:16:14: Und die dritte macht es kaputt.
00:16:17: Momentan hab' ich irgendwie alles falsch gemacht als Dritt-Generationler aber möge das so bleiben.
00:16:22: Ist mir
00:16:22: ja nicht unglücklich drüber jetzt.
00:16:24: Ich beschwer mich nicht Aber ob das alles dann erfolgreich landversprechend waren, das sage ich Ihnen hinterher.
00:16:33: Ich würde sagen, dann kommen wir noch mal in den paar Jahren.
00:16:35: Sie sind herzlich eingeladen auf der Vorschau.
00:16:38: Man übernimmt ja – wie haben wir gerade schon gesagt auch mit dem Familienunternehmen – immer ein Stück Erbe und man gibt es irgendwann weiter an die vierte Generationen, wie sie gesagt haben wenn sie nach vorne schauen was soll bleiben?
00:16:49: Was wirklich Wolf und Müller ausmacht Und was darf gerne auch neu entstehen?
00:16:53: Sie haben ja schon aufs Thema Empathie angesprochen und wie sich der Kunden stammen, die mitarbeiten und das Miteinander entwickelt.
00:16:59: Gibt es da vielleicht noch andere Punkte?
00:17:01: Also das muss am Ende dann irgendwann mal mittel- bis langfristig natürlich die Zukunft für sie selber entscheiden.
00:17:06: Ich halte nichts von irgendwelchen Festlegungen, die über Jahrhunderte dauern sollen.
00:17:09: Dazu verändert sich die Zeiten zu sehr.
00:17:12: Das ist unglaublich schwierig festzulegen, was denn in dreißig bis fünfzig Jahren sein soll und in diesen Zeit noch richtig ist.
00:17:19: wenn sie nur mal schauen, dritte Generationen Ich habe eine gewisse Nähe im Verhalten zu meinem Vater.
00:17:25: Allein der Liebe, Zuneigung und auch vielen Ansätzen meines Großvaters, den ich bis sechzehn erleben durfte.
00:17:32: Aber trotzdem sind wir drei andere Typen haben unterschiedliche Führungsstile gehabt und das ist für die jeweilige Zeit gut so.
00:17:39: Trotzdem würde ich mich, wenn Sie mich heute fragen natürlich freuen... ...ich gehe jeden Tag in die Firma und ich reise mir gerne Popo auf weil mir nicht nur das Geschäfts-Spaß macht sondern es auch Spaß macht in dieser Firma hier Verantwortung übernehmen zu dürfen und ich da auch stolz drauf sein möchte.
00:17:54: Und das ist, das möcht ich jeder mitarbeiten und jeden Mitarbeiter gönnen, dass ihr und ihm das genauso geht.
00:17:59: und dazu braucht es natürlich Kultur, dazu braucht's Verhaltensvorgaben, Rahmenbedingungen die den Menschen auch eine Guidance geben.
00:18:07: wie verhalte ich mich?
00:18:08: Wie verhalta ich mich gerade?
00:18:10: Wir haben ja eben das Wort Stresssituation gehabt insbesondere dann wenn es darauf ankommt.
00:18:16: unter der Überschrift Haltung dann eben auch richtig, auch wenn mal der Euro liegen bleibt.
00:18:19: Auch wenn mal eine Chance entgeht und wenn man in diesem Rahmen eine Guidance mitgeben kann, dann fände ich das schön, wenn die dauert.
00:18:27: Also Sie haben das Thema partnerschaftliche Umgang miteinander entlang all dieser Anspruchsgruppen mitgegeben.
00:18:32: Das gefällt mir gut.
00:18:34: Ich glaube dass wir nicht nur betriebswirtschaftlich sondern wenn wir gerade in die Geopolitik schauen Wir haben ja alle gelernt, dass doch eigentlich Friede und Wohlstand entsteht Wenn wir immer wieder zusammen wachsen sind gerade ein paar Idioten unterwegs, die meinen genau das Gegenteil ist richtig in der Welt und wir sehen ja was die Früchte daraus sind.
00:18:51: Wir werden nicht gemeinsam besser.
00:18:53: Und es gilt natürlich auch im Betriebswirtschaftlichen wenn du mit komplexen Dingen umzugehen hast wie wir das am Bau tun dann geht das miteinander und nicht gegeneinander.
00:19:01: Es ist gesunder primitiver Menschenverstand und so schönst gesagt ist so schweres gemacht weil natürlich des Tagesgeschäfts nicht unglaublich herausfordert.
00:19:10: Wenn ich jetzt mal von Abstrack zu konkret werden darf seit Jahren schon ganz intensiv Kampf gegen Schwarzarbeit und es ist jetzt nicht so, dass wir Schwarz Arbeit begünstigt hätten.
00:19:20: Das war nicht in der Wiege meines Opa's und meines Vaters auch nicht.
00:19:24: aber wir mussten schon irgendwann feststellen das was der Gesetzgeber da in Deutschland so vorgibt reicht nicht weil nicht der Markt schwarzarbeit begünstigen will sondern weil die Strukturen teilweise so kriminell sind dass sie gar nicht landläufig durchsichtig auch sind.
00:19:38: also es wird dich herausfordernd.
00:19:40: Also muss ich da sehr tief auskennen, um zu erkennen.
00:19:45: Und ich hatte halt – das war glaube ich im Jahr twohausen sechs oder sieben gesagt bei einer großen Führungskraftragung – was wir da machen.
00:19:52: in dem Kontext wie erfüllen die Gesetzesvorgaben?
00:19:55: wenn es immer noch bedingt dass das Netz zu weit ist dann will ich dieses Geschäftsmodell nicht.
00:19:59: Wenn wir sich hinkriegen das Netz so eng zu fahren dass wir sagen können es kann immer nochmal irgendwo irgendwas passieren aber mit maximaler Energie fahren wir jetzt dieses Netz so eng zusammen, dass gesichert ist das die Menschen, die auf unseren Baustellen arbeiten auch den Lohn bekommen der ihnen zusteht.
00:20:18: Damit wir gemeinsam deine gute Partnerschaft zu denken können übrigen auch unsere Eigenmitarbeiter genau aus solchen Gründen morgens dann aufstehen können und sich gerne in Spiegel schauen stolz drauf sind.
00:20:28: Da hatte ich damals gesagt wenn wir das nicht mehr nachher hinkriegen dann werde ich das Geschäftsmodell nicht.
00:20:32: Und das sind so geilens Rahmenbedingungen, die helfen natürlich auch den Menschen und wenn die langfristig bleiben dann freut mich das.
00:20:40: Und ich erlebte es im Übrigen auch also heute, wenn die Kollegen zurückkommen ganz stolz und sagen wir sind damit den Behörden im Austausch und die hören uns zu weil wir Systeme entwickeln, die dann durchaus auch Nachahmung finden oder aber auch von Baustellen zurück kommen und sagen Mensch jetzt haben aus gut miteinander hingekriegt Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen, wo wir auch ein bisschen was mitgeben konnten.
00:21:03: Da kommen die schon mit leuchtenden Augen zurück.
00:21:05: das macht stolz.
00:21:07: Das ist eine gute Überleitung zum nächsten.
00:21:09: zur nächsten Frage weil ich kann mir gut vorstellen dass sollte konkreten Leitplanken und Werte die sie gerade formuliert haben Auch im Familienkreis ausgetauscht werden.
00:21:18: Wie wichtig ist es für Sie der Austausch einer Familie?
00:21:20: Ist das eher eine Orientierung?
00:21:22: Ist es ein kritisches Korrektiv oder ist vielleicht auch Stabilität?
00:21:27: Was hat es für sich für eine Bedeutung.
00:21:29: Also meine Mutter ist, mein Vater ist auch schon verstorben.
00:21:31: Großeltern natürlich auch.
00:21:32: Meine Mutter ist dieses Jahr neunzig Jahre alt geworden und es ist aber maximal beeindruckend mit welcher Menschenkenntnis sie mir regelmäßig da die Schuhe auszieht.
00:21:42: Und deswegen tausche ich mich da gerne zur Firma, aber auch zu ihren Einschätzungen mit ihr aus.
00:21:47: Ich habe mittlerweile auch einen Sure Fix mit ihr einmal im Monat den eigentlich öfter Sie weil so beschäftigt ist Absacht als ich.
00:21:55: Bei mir steht er ja im Kalender drin Und ja, vielleicht kurz der Dekode zum Sure Fix.
00:22:02: Also ich habe davor auch schon regelmäßig mit meiner Mutter ausgetauscht und hab dann halt in irgendeinem dieser Austausche erzählt Ja, und da hat mir da so ein Sure Fix und haben folgendes besprochen und fragte wie du Albert was ist jetzt, muss man erzählen?
00:22:12: Was ist eigentlich das Sure Fix?
00:22:14: Dann hab' ich das so erzählt und okay und wie ich dann gegenseitig übrigens das machen wir jetzt auch.
00:22:19: Einmal im Monat das Sure fix und dann kommst du!
00:22:21: Alles klar?
00:22:22: Machen Das machen wir jetzt regelmäßig und der Austausch mit ihr wie gesagt nicht nur in den Schuh fixen, sondern wir sehen uns öfters als einmal im Monat ist mir wichtig und wertvoll Richtung meiner Mutter.
00:22:31: Der Austausche mit der Familie natürlich ebenso die Schwiegereltern meine Familie.
00:22:36: ich habe den strengsten Mentor mit meiner Frau gefunden.
00:22:41: das hilft mir, dass es auch gut so und das macht natürlich auch Freude.
00:22:45: Jetzt zog sie sich mehr mit den Kindern auf das ein oder andere Thema Auch im unternehmerischen Kontext beleuchten zu können.
00:22:51: Ja, das führt uns zum Thema Markt oder... Sie haben eben gesagt Realität.
00:22:55: Also so erleben wir es.
00:22:57: ja wenn sie auf die Branche schauen was erleben sie gerade als die größte Unsicherheit?
00:23:04: Ist es Finanzierung Regulierung oder Genehmigung oder die Kosten und Terminrisiken die ein Baugeschäft so begleiten?
00:23:13: also werden sich vor Augen führen dass Bauern ein Thema ist wo das Produkt entlang Eigentlich nach der Kaufentscheidung, lange nach der Kaufeinscheidungen sich zu hundert Prozent definiert und bauen auch ein Thema ist was immer mit viel Geld einhergeht.
00:23:30: Und zwar egal ob sich jetzt jemand eine Wohnung kauft oder einen eigenen Einfamilienhaus baut oder in der Industrie oder auch im öffentlichen.
00:23:38: es geht immer um viel Geld und insbesondere vor dem Hintergrund dass ich noch nicht weiß was ich einkauf weil das fertige Produkt halt erst entstehen darf Und ich auch noch nicht weiß, wie die ganzen Rahmenbedingungen sich entlang dessen und auch danach – also ich baue ja in der Regel für einen Zweck, der erst danach passiert.
00:23:55: Und zwar lange, lange Jahre ist das allererste Wort was mir da einfällt an Herausforderung Vertrauen.
00:24:01: Wir haben das durchaus in den letzten Jahren hingekriegt viel Vertrauen im deutschen Baumarkt zu verspielen dass vor allem die Bundesregierung Regierungen der Vergangenheit dafür auch verantwortlich weil es halt nun mal nicht vertrauensbildend Wenn ich nicht weiß, auf welcher Basis ich mich jetzt langfristig finanziere und wenn ich das nicht weiß dann mache es als Privatpersonen nicht.
00:24:23: Ich kann mich nicht auf eine Reise hoch See begeben ohne Sicherheit, ob ich mir den Finanzdienst leisten kann, wenn sie die Rahmenbedingungen ständig ändern, ob ein Heizgesetz habe oder nicht, ob Förderung Fallbeispiel Kfw bekomme oder nicht zu welchen Konditionen.
00:24:39: Das hat man ja alles gesehen jetzt in der mittleren Vergangenheit und da ist es für mich bei Weitem nicht die Zinsentwicklung, das ist natürlich auch ein Thema.
00:24:46: Aber eigentlich nur in Teilmärkten kann ich gleich darauf zu sprechen kommen.
00:24:49: noch aber das Hauptwörtchen was wir im Griff bekommen müssen ist das Thema Vertrauen in die Zukunft und zwar in den kompletten privaten Bereich hinein weil wenn sie das hinkriegen dann werden vielleicht so Ziele wie vierhunderttausend Wohnungen irgendwann mal in ristische Größenordnung kommen die ja auch einem alten Koalitionsvertrag schon drin standen Und dann werden auch private Gelder, die ja im Wesentlichen des Groh für die Entwicklung des Protoinlandsprodukts ausmachen.
00:25:16: Auch eher wieder getätigt und zwar hier im Land.
00:25:19: So jetzt habe ich versprochen zu den Zinsen noch zwei Sätze zu sagen.
00:25:21: Das war ja schon gerade vor dem Hintergrund dass wir aus einer Phase der Negativerzinsung kamen.
00:25:26: Jetzt irgendwo in eine Zinssituation kam wo wir immer noch in einer überschaubaren Größe.
00:25:32: Vor allem wenn man die mittlere und längere Vergangenheit sich anschaut gab es natürlich auch Peaks wo bis zur zweistelligen Zins setzen Jetzt nicht der Standard, aber der Peak in die Gegenrichtung waren.
00:25:42: Aber in der Größenung, wenn wir den Momentan sind, sind wir in einer Verzinsungssituation.
00:25:47: das darf Geld auch kosten.
00:25:49: und da sage ich also erstens mal ist es kein sektorales Thema für den gesamten Baumarkt.
00:25:53: Zinsen spielen in vielen Bereichen schon auch, aber nicht die wesentliche Rolle, aber insbesondere im Bereich der Projektentwicklung bei Träder-Developern ist das natürlich ein starkes Schwert.
00:26:02: Da muss man sich aber schon auch die Frage gefallen lassen, wenn du ein Geschäftsmodell entwickelst Und das Geschäftsbilden wickelst auf Basis von Vorprodukten, die keinen Wert haben.
00:26:12: Die mit Null eingekauft werden.
00:26:14: Glaubst du wirklich ob es ein dauerhaft Tragen des Geschäftsmodells ist?
00:26:18: Ich glaube da kommt man miteinander relativ schnell zu.
00:26:20: der Antwort ist wahrscheinlich nicht so und insofern wäre das jetzt für mich nicht... Also es ist eine Herausforderung, das möchte ich gar nicht runterspielen für die Player aber wenn sie mich fragen was sind jetzt hier volksverschaftliche Herausforderungen?
00:26:30: Es ist nicht die Zinssituation also es ist wirklich eins oben drüber oder weit oben drüber Das Thema kriegen wir Vertrauen und damit den Glauben an die Zukunft.
00:26:40: Und damit dann auch dem Glaubem, es macht Sinn dass ich in Bautätigkeit investiere verstärkt ist.
00:26:47: Die Hauptaufgabe der führenden Protokollisten in Deutschland allen voran klar ist das eine politische Thematik auf Bund-Land kommunaler Ebene.
00:26:56: aber es ist jetzt auch nicht nur eine politisch Aufgabe.
00:27:00: Gesellschaft besteht aus mehreren Säulen und da ist Politik sicherlich eine Rahmenbedinggebende, auch eine sehr stark wahrnehmbare.
00:27:08: Aber Gesellschaft hat ganz viele Säule und dazu gehört nicht nur die Politik.
00:27:14: Da kommen wir jetzt zu mehrere Dinge in den Kopf.
00:27:17: Zum einen weiß ich, dass Sie ja zu fünfzehn bis ein zwanzig Prozent des Dienstwahners kommen aus dem Maschinenraum der Normierung sozusagen.
00:27:25: Sie wissen genau worüber sie da sprechen.
00:27:27: Wir beide haben Tim Oliver Müller auch im Podcast gehabt.
00:27:31: Der hat auch nicht mit Kritik gespart an der Schnittstelle zwischen Bauwirtschaft und Politik, deshalb möchte ich doch nochmal den Finger auf die Politik legen.
00:27:41: Ich bin definitiv auch ihrer Meinung.
00:27:44: wir haben ja einen Zusammenspiel von Zinsentwicklung Bauchosten und letztendlich auch Abschreibungslogiken die ja über die letzten dreißig Jahre sich auch immer wieder verändert haben und entweder dazu beigetragen haben oder eben auch nicht.
00:27:58: Wie erleben Sie aktuell das Zusammenspiel von Politik- und Bauwirtschaft, um positive Vorzeichen zu setzen?
00:28:07: Um Menschen wie Sie und ich dazu zu motivieren, auch zu investieren in Bau-, Neubau-, Erweiterung-, Sanierung?
00:28:17: Ja, also schön dass ich bei Ihnen so viele Bilder erzeugt habe.
00:28:21: Das haben Sie mit der Frage mir eben zurückgezahlt.
00:28:25: Also ich fange vielleicht mal damit an weil dann kann ich gut überleiten.
00:28:29: Ich war sechs Jahre Präsident bei DIN.
00:28:30: aber nein!
00:28:31: Ich werde nicht den Fehler machen zu behaupten.
00:28:33: Ich weiß alles was das Hausedin so macht und für was das Hause DIN verantwortlich ist.
00:28:37: Bei Weitem erlaube ich mir das nicht.
00:28:41: Und das auch sehr gerne, weil dass es diese Entwicklung gab und dass wir einen Vertrag als Hausdiener mit der Bundesregierung haben.
00:28:50: Das haben unsere Altförderinnen damals wirklich schlau gemacht, als sie gesagt haben also wie wir spielen miteinander Spiele?
00:28:56: Also im Sinne von Wir müssen irgendwie regeln, wie wir zusammenarbeiten und jedes Spiel hat eine Bedienungsanleitung da braucht Spielregeln.
00:29:04: Da braucht's in dem Fall übersetzt wenns um die Sprache der Wirtschaft geht eben Standards Und das können aber wir nicht so gut wie ihr, die ja die Wirtschaft sei jetzt.
00:29:15: Also definiert ihr doch bitte gerne im Zusammenspiel der interessierten Kreise heißt es in Hause dient immer so schön.
00:29:22: also demokratisch Einbezug der vielen damit wirklich die beste gemeinsame Lösung auch dies die gewinnen wird im Demokratieansatz.
00:29:30: Aber bitte übernehmt ihr das federführend nämlich privatwirtschaftlich organisiert.
00:29:35: Wir gucken da als Staat mit dazu, weil wir haben eben nicht nur die Wirtschaft im Blick.
00:29:39: Wir haben auch Gesellschaft und ganz viele Themen mit dem Blick, die wir gesichert haben wollen, dass sie eben auch weiterhin Mitgelten berücksichtigt wird – nicht nur in ausschließlich-Wirtschaften der Ressen.
00:29:48: aber macht ihr das bitte!
00:29:50: Das gesagt rüber zur Politik, das erlebe ich schon, dass in vielen Bereichen jetzt vielleicht gerade wieder erst anfangen aus eigentlich langen Jahrzehnten, wo wir in Wachstumssituation waren.
00:30:07: Wo es vielleicht auch gar nicht so wichtig war sich intensiv mit den Themen zu beschäftigen.
00:30:11: doch verstehen Es macht viel Sinn sich auch mit der Detail-Ebene zu beschäftigend und das ist aber natürlich gerade jetzt welches mal bei unserem Sektor bauen bleiben darf.
00:30:23: In diesem Sektorylt wirklich multi komplex.
00:30:25: ich versuche immer ein bisschen zu werben für die Politiker.
00:30:28: Das war nicht der Tim Oliver Müller, das war einer seiner Vorvorgängern schon lange Jahre her.
00:30:33: Aber er hat ja vorher auch schon zu Partnerschaftsmodellen vorgetragen und es gab vor Jahren schon Trend für sogenannte PPP-Modelle also Public Private Partnerships Und da war auch die Situation dass natürlich über die Verbände sich auch die politischen Vertreter haben begeistern lassen Dass das vielleicht wirklich eine gute Idee ist, dass nämlich Best of All Worlds öffentlich und privat wirtschaftlich zusammenkommt Ist es theoretisch auch muss aber gut gemacht werden?
00:30:58: und auch gelebt werden, was nicht immer so ist.
00:31:00: Aber das Bild, was ich bringen will, ist der Hauptverband der Baunustrie konnte damals die Politik in Berlin überzeugen, dass es eine gute Idee ist.
00:31:09: Die Politik hat sich damals dann dazu hinreisen lassen, auch in der Öffentlichkeit zu sagen Public-Private Partnerships sind das Mittel der Zukunft.
00:31:16: Das hat aber keinen Tag gedauert als der Vertreter der kleinen Unternehmen allein schon in unserem Sektor In unserer Wertschöpfungskette unseres Sektors Teilbereich Bauausführung.
00:31:28: Also wir haben ja da die Verbandsvertretungen, Hauptverbände Baustrie für die großen Unternehmen und Zentralgewerbe für die kleinen Unternehmen natürlich unmittelbar danach sich schon bemüßigt hat zu sagen also das kann ja sein dass es für die Großen eine gute Idee ist aber für die Kleinen ist es maximal Wettbewerbsverzerrend weil wie sollen wir denn mehrere hundert Millionen Projekte bearbeiten unter irgendeine Rolle mitspielen?
00:31:50: Das geht gar nicht!
00:31:53: Das ist kein probates Mittel.
00:31:55: Und wenn du dann natürlich in den Themen nicht trieft drin bist und sehr nah dran bist, dann kannst du das nicht sehen, da kannst du nicht mitreden, dann kannst du im Zweifel auch keine Lösungen entwickeln die beiden nur in der Bauesführung jetzt mal.
00:32:06: Beiden Bereichen gerecht werden... ...und dann passieren da genauso Dinge wie das Wahrscheinlich dieser Politiker von damals, dass Wort PPP Nibernemut genommen hat.
00:32:14: Der sieht natürlich noch schön verbrannt.
00:32:16: So und auf die Frage, welche Entwicklung erlebst du da?
00:32:18: Ich erlebt die Erkenntnis, dass wir was machen dürfen müssen und dürfen.
00:32:23: Ich erlebe auch Formate immer mehr, die sich natürlich weiterentwickeln dürfen.
00:32:27: Das Format zu Verfügung stellen ist das eine, dass Formate wirksam spielen natürlich das andere aber richtig bleibt.
00:32:35: Wir brauchen Austauschmöglichkeiten an der Schnittstelle Politik Verwaltung in die Privatwirtschaft rein.
00:32:41: und im übrigen auch die Priwatwirtschaft ist maximal heterogen wenn sie mal die Wertschöpfungskette anschauen von Kunden zur Architekt zu Planenden zu ausführenden, zu später Produkte bis zu Betreibern und Nutzern.
00:32:56: Ich hoffe ich habe jetzt nichts in der Überschrift die Ebene vergessen.
00:32:59: also ich bringe da immer dieses Bild mit man guckt ja so gemeinsam auf den Würfel aber auf der einen Seite wo sie jetzt gerade drauf schauen mir gegenüber sitzt es hat ne eins auf dem Würfe bei mir ist eine sechs und bei ihnen ist ne fünf aufm Würfe und bei mir is ne zwei.
00:33:15: wir reden eigentlich über die gleiche Sachen haben unterschiedliche Perspektiven drauf.
00:33:18: das macht natürlich unglaublich schwierig, da in die Zusammenarbeit zu kommen.
00:33:22: Es ist übrigens auch eine der Ausreden, die ich unserem Sektor zugestehe.
00:33:26: also so was wie machen wir schon seit dreißig Jahren und geht ja vielleicht bei anderen bei uns aber nicht.
00:33:32: Da höre ich nicht so gern hin.
00:33:33: wenn ich aber höre dass gesagt wird naja wir sind ja schon irgendwie so ne Multiköchelandschaft in der Wirtschaft aber eben auch an der Schnittstelle rüber.
00:33:42: zur Verwaltung Wenn Sie halt ein Bauprojekt durch eine kommunale Verwaltung durchgehen lassen, dann kommen sie schon an weitestgehend allen Verwaltungseinheiten vorbei.
00:33:50: Das geht anderen Sektoren nicht so und bei uns ist natürlich der Unterwertschöpfung auch da wo er eben isst.
00:33:56: Der ist nicht im Werk hier hinter unserem Büro über Jahrzehnte, sodass wir sukzessive Aufbau- und Wissensmanagement mit den gleichen Menschen in der gleichen Struktur bearbeiten können, sondern es wechselt halt immer.
00:34:07: und die Übersetzung von diesen Herausforderungen ist nicht dass es nicht geht Aber die Demut, die man da haben darf, dass in der Vergangenheit ja nicht doof war.
00:34:16: Sondern das es halt einfach maximal herausfordernd ist sich dieser Komplexität zu stellen.
00:34:20: Da gibt's Wege, die jetzt heute sind und das wichtige Grundlagen – Sie haben jetzt mal spezifisch zur Politik gefragt – ist eben das Räume geschaffen und im Übrigen auch zugelassen werden wo man sich immer unter der Überschrift wertschätzend gerne kritisch aber bitte konstruktiv und zielführend auseinandersetzen kann weil dann kommen wir gemeinsam voran in Deutschland.
00:34:41: Perfekt, vielen Dank.
00:34:42: Ich verspreche ich will auch nicht wieder so einen langen Anlauf nehmen.
00:34:45: Ich
00:34:45: würde jetzt noch mal ein bisschen mehr zur Standardisierung und Digitalisierung darüber gerne mit Ihnen sprechen.
00:34:51: Das ist ja sehr wichtig für Sie, aber dabei geht es nicht um die Frage mehr Software sondern einfach, wie bauenverlässlicher wird durch klare Prozesse und bessere Zusammenarbeit und mehr Transparenz?
00:35:02: Deswegen würde ich gern nochmal genauer auf diesen Begriff Standardisierung schauen.
00:35:05: was meinen sie ganz praktisch im Alltag eines Bauunternehmens damit?
00:35:09: also welche zwei oder drei Dinge müssen aus Ihrer Sicht überall gleich funktionieren damit Projekte einfach ruhiger reibungsloser funktionieren?
00:35:17: Also wir haben überhaupt erst, wie ich auch davon außen anfangen nach innen kommen darf.
00:35:20: Wir haben letztes Jahr in einer gemeinsamen Aktion mehrere Protagonisten aus Wirtschaftsverband und Wissenschaft eine sogenannte Dienstbeck herausgebracht die es in vergleichbarer Form erstmalig tatsächlich seit zwanzig fünfundzwanzig so gibt gab natürlich davor Beschreibungen in unterschiedlichen wissenschaftlichen noch wirtschaftlichen Provenienzen aber im Sinne von Standard erstmalig gegeben und auch nur nicht die Welt des Bauernbeschreibens, aber eben so eingeführt im Rahmen dieser Steinspec'einundzigfünfhundert.
00:35:53: Die grob den Titel hat Aufbau- und Ablauforganisation von Bauwerken.
00:35:58: Und das würde ich jetzt wiederholen wie ich dazu ausführlich hervor schon gesagt, dass genau da ist.
00:36:03: die Herausforderung ist, dass wir da immer mehr und immer gerne gemeinsam stärker Sprachharmonisierung betreiben dürfen und nichts anderes sind ja Standards.
00:36:12: Lerne gemeinsam eine Sprache zu sprechen.
00:36:15: Das übersetzen wir bei uns nach innen, dass wir eben ausschauen was ist da alles draußen an dem wir uns anlegen können.
00:36:20: Weil wenn wir einen externen Standard uns anlehmen können dann müssen sie selber finden.
00:36:25: erstens und zweitens können mit einer höheren Eintrittsverscheinigkeit davon ausgehen das es vielleicht andere Ausschau gemacht haben wir also kompatibler sind.
00:36:33: Sie hatten vor die Begriffigkeiten Digitalisierung angeführt.
00:36:36: ich bin großer Fan davon nicht so furchtbar schnell zu digitalisieren.
00:36:39: Also Fallbeispiel im Entwicklung Wir hatten Rathaus bauen dürfen hier im Stuttgarter Raum.
00:36:47: Da waren wir mit der BIM-Entwicklung State of the Arts, das war schon eines der ersten BIM Modelle in der die Hausteknik Tutor kompletto abgebildet war, im Projekt Kollisionsprüfung gemacht werden konnte.
00:37:01: Blöderweise hatte ich damals aber ein Projekt was soweit war, aber von Größenordnung um die zwei Fünfzig bis drei Hundert Projekten, was wir jährlich so machen alle anderen aber eben nicht soweite.
00:37:14: Und deswegen ist das schon ein guter Rat da zu sagen, fang erstmal an mit dem Fundament.
00:37:19: Baue die analoge Welt auf, baue die Prozesse so, weil ein Prozess der sowas nicht hat kann in einer digitalen Welt nicht gut ankommen.
00:37:30: und du brauchst auch eine digitale Welt nicht dafür, weil dann haste ja Prozese, die alle irgendwo von Englisch eins unterwegs sind und digitalisieren hat ja eigentlich irgendwie irgendwas mit Mengengeschäften vergleichbar machen zu tun Und dann macht das keinen Sinn.
00:37:42: Also auch wieder gesunder primitiver Menschenverstand erstmal analog und dann digital, dann automatisieren und dann KI.
00:37:49: Darf man in unterschiedlichen Graden wenn man irgendwo schon ein bisschen schneller ist natürlich auch ein bisschen zügiger machen.
00:37:55: aber ich erlebe das oft dass gerade aktuell auch ich bin totaler Freund von den Dingen die mit KI möglich sind.
00:38:04: Aber wenn ich nicht weiß, welchen Anwendungsfall unter Mehrwertgesichtspunkten ich damit bespielen darf und was denn da eigentlich die Grundlage ist.
00:38:10: Und wie wir das jetzt auch in unserer Unternehmensrealität und zwar eben nicht nur für einen Menschen oder nicht nur ein Projekt sondern gerne auch der Firmengruppe insgesamt zur Verfügung stellen dann bin ich eher konservativ begeistert.
00:38:22: Wir haben deswegen ja auch damals nachdem wir es erkannt haben gesagt wir gehen deutliche Schritte wieder zurück in der Bimmentwicklung und legen lieber konkrete Ziele fest, wie wir auf Basis der Anwendungsfälle sukzessive in den Rohbau, sukzessiven in Ausbau und weiter einsteigen.
00:38:40: Und das begleitet man jetzt sehr strukturiert und nehmen uns da auch die Zeit.
00:38:44: Das ist auch hilfreich sich bei all diesen Dingen die Zeit zu nehmen.
00:38:49: Ich weiß gar nicht ob ich noch bei ihrer Antwort bin aber es passt eigentlich ganz gut Weil es wirklich auch wichtig ist.
00:38:54: Wir drücken uns da immer ein Stress auf, weil wir meinen morgen müssen jetzt alle digital sein.
00:38:59: Morgen müssen wir alle Prozesse nur noch online und am liebsten KI.
00:39:05: also ich hatte gerade bei dienen eine Runde.
00:39:07: Da ging's natürlich auch darum welche Zukunft wird denn eigentlich das Thema KI rund um die Welt der Standards auch beinhalten?
00:39:16: Und da war auch einen Baubürgermeister dabei in dem Kreis.
00:39:19: und dann habe ich einfach gefragt Jetzt musst du dir mal vorstellen, ich baue für dich und dann ist das aber nicht so ganz gut was ich da für dich baue.
00:39:28: Und was glaubst denn du eigentlich wie die Entwicklung der Gesetzgebung in Deutschland sein wird bis ein Richter mir recht geben wird?
00:39:36: Vorgericht wenn ich sage naja ich habe die KI befragt und die KI mir hat gesagt ich soll es so bauen Wie lange wird das wohl dauern?
00:39:42: also wird das im nächsten halben Jahr passieren?
00:39:44: doch warscheich eher nicht.
00:39:45: wird es in den nächsten drei Jahren passieren?
00:39:47: glaube auch nicht.
00:39:48: Also ich will da überhaupt nicht Gegenrede gegen die Entwicklung digestieren.
00:39:52: Ich möchte nur ein bisschen Entstressen reinbringen, dass man sich wirklich gerne die Zeit nehmen darf und nicht so schnell hinterher rennen zu müssen sondern lieber geordnet, strukturiert und vor allem von der Detaillebene her kommt... ...die Dinge zu bearbeiten damit sie dann wenn wir mal in der KI-Welt ankommen wird auch in einer Welt ankommen, die gut ist.
00:40:12: Also Digitalisierung oder Anwendung vom KI nicht seiner selbst will das nehmen wir jetzt ganz klar mit Wenn wir in die Baupraxis reinschauen, ihre Erfahrungen nach was ist der Kern?
00:40:21: Was muss am Ende besser sein wenn man
00:40:24: sich
00:40:25: diesen Möglichkeiten der Digitalisierung annimmt.
00:40:28: Der Kern von Bauern ist Entscheidung treffen und wir haben ja im Bauen immer noch diese Situation, habe es ja vorher schon gesagt du weißt bei der Kaufentscheidung nicht was du einkaufst weil das Bauwerk erst im langen des Bauprozesses entsteht.
00:40:40: gibt da sie einen schönen Begriff der produktionsbegleitenden Planung?
00:40:44: Das beschreibt genau dass Die Grundlage, die wir da überkommen dürfen ist sichtbar zu machen mit Betodik des Projektmanagements und auch der Digitalisierung.
00:40:56: Also BIM ist da ein maximaler Wertreiber Transparenz in Bauprojekte reinzubringen.
00:41:02: Im Übrigen natürlich den Management auch.
00:41:04: Den Management will ja genau Transparens erzeugen und im übrigen auch Störungen sichtbaumachen um sie dann eben beheben zu können.
00:41:11: aber der Kern von dem was wir tun besser, schneller, wirtschaftlicher hinbekommen dürfen ist Entscheidungen sichtbar zu machen und immer weiter in Vorgelagestufen der Entscheidungsmöglichkeit zu bringen.
00:41:27: Besten Dank!
00:41:29: Ja also ich habe die Erfahrung ja nur aus der Perspektive des Herstellers oder auch des Entwicklers und vielleicht auch noch aus der Prespektive das Gewerks und zumindest mal ein paar Jahre zurück darf ich sagen dass die einhellige Meinung dann oft die war, wenn ein Generalbauunternehmer involviert war.
00:41:48: Lässt mal besser die Finger davon weil es sonst zu risikoreich wird.
00:41:52: also haben einige doch den Kooperationsgedacht noch nicht so ganz verstanden.
00:41:58: ich hätte es mir natürlich gewünscht das wäre anders gewesen.
00:42:00: was würden sie schätzen wie die Situation heute ist?
00:42:03: Also einfach mal aus dem Gefühl heraus wie viel ihrer Mitstreiter in dieser Bauhemysphäre Machen sich diesem Gedankengut zu nutzen?
00:42:14: Das kann ich in Prozentsatz nicht sagen.
00:42:17: Kann ich nicht und offen gestanden will ich es auch nicht, weil da muss schon jeder Player am Markt für sich selber wissen wie er sich da aufstellt.
00:42:23: also Ich würde mich da jetzt wiederholen wir sind in der Welt die halt noch nicht transparent beieinander ist Grund der Komplexitäten des Marktes.
00:42:33: Und wenn du die Transparenz eben nicht hast dann hast doch keine Sicherheit Da kannst du kein Vertrauen entwickeln sondern eben in der Regel entsteht eher eben Nicht-Vertraue.
00:42:41: Deswegen wäre so ein großer Werber davon im Unternehmen, aber auch an der Schnittstelle unserer Kundenschaft.
00:42:46: An der Sitzstelle mit unseren Baupartnern verheimlicht euch nicht, setzt euch zusammen.
00:42:50: und ja man muss auch über schwierige Dinge reden können.
00:42:52: Aber es ist immer die Frage wie macht man's?
00:42:54: Und dann findet man schon gemeinsam gute Lösungen.
00:42:57: Die Idee kommt jetzt nicht vor mir, aber vorhin erzählt durfte das Thema... studieren im Diplom, studieren in der Promotion und da lernt man auch so Dinge wie dass es Partnerschaftsmodelle an Bau natürlich schon seit den späten siebziger Jahren herkommen aus Militär gibt.
00:43:13: Und in Deutschland übersetzt gibt es klassisch eigentlich immer so ein Schweinezyklus von fünf jahren hängt so ein bisschen auch an der allgemeinen Konjunktur indem nicht dann wenn der Markt hoch geht die Kapazitäten knapp werden.
00:43:24: Dann setzen sich solche Partnerschaft Modelle leichter durch zumindest mal dem Wort nach Weil ein Partnerschaftmodell gesagt ist, nicht unbedingt einen Partnerschaftsmodell gelebt.
00:43:35: Es ist aber genau wichtig das zu tun damit die dann auch langfristig tragen Nicht nur im Projekt sondern auch darüber hinaus.
00:43:42: Aber es ist so dass in den vergangenen Jahrzehnten auch in Deutschland wir diese Situation hatten Dass dann eben abgehend merken wenn die Kapazitäten wieder verfügbar waren Diese Partnerschaft Modelle so furchtbar interessant für alle Beteiligten nicht waren.
00:43:54: und da kann ich Kundschaft nur raten fordert die ein Und auch da wieder, Sie merken ja ich versuche es immer so ein bisschen zu verargumentieren mit gesunden Menschenverstand.
00:44:03: Miteinander ist besser als gegeneinander früh miteinander zusammensetzen, ist immer ein guter Rat nicht mit Informationen zurückhalten.
00:44:12: wenn ich will dass der andere das Beste geben kann dann muss ich dem erklären was ich brauche und was ich will und wo ich hin will.
00:44:18: Das ist schon meine Kundenaufgabe weil ich bin ja derjenige der Bedürfnis hat.
00:44:23: Wenn ich die nachgelagerten Stufen gut einbinde befinde ich das beispielsweise auf der Ebene Bauesführung, als genauso meine Aufgabe natürlich diese Informationen auch abzufragen und den Kunden auch hinzuweisen.
00:44:36: Sofern mir Möglichkeiten einfallen wie ich ihm besser helfen kann, besser zu wehren.
00:44:41: Erlauben Sie mir dass noch mal bisschen tiefer reindrille in das Thema?
00:44:45: Weil ich finde es ist sehr wichtig ist weil es ja auch so eine Mindset Einstellung ist und auch eine Strategie sein kann Wenn Kooperation wirklich funktioniert, woran merkt man das im Alltag?
00:44:57: Also auf der Baustelle oder im Projektteam.
00:44:59: Können Sie Ihre Erfahrungen damit uns einfach noch mal
00:45:02: teilen?".
00:45:13: Auch mit zunehmender Transparenz über die Methoden des Bauens.
00:45:27: Vorher schon ein paar Mal gesagt, BIM, also so einem Gebäude-Datemodell gibt Teiltransparenzen.
00:45:32: auch Linen setzt sich im Bauen immer mehr durch.
00:45:37: Das prägt auch die Menschen.
00:45:38: Ich will jetzt gar nicht sagen dass das was mit Generation zu tun hat weil die Jungen jetzt irgendwie immer mehr kommen und da anders sind als die Experten oder die Senioregerinnen im Unternehmen, das hat wirklich was mit dem Mindset der Menschen zu tun.
00:45:53: Aber es scheint gerade insgesamt ein Trend zu sein dass durchaus das Thema Partnerschaft auch ein bisschen länger tragen kann.
00:45:59: ich hoffe ich sage das jetzt grad nicht subjektiv gefärbt naiv sondern ist wirklich so.
00:46:03: aber da ist dann auch eine gemeinsame Aufgabe auch dass jeder in seinem Bereich der Wertschöpfungskette und wir als Sektor insgesamt dort genau drum kämpfen dass er sich auch trägt.
00:46:13: Solltest du mir mal helfen, was war jetzt Ihre Frage?
00:46:15: Woran macht sich
00:46:15: das konkret fest?
00:46:16: Wie es sich im Alltag tatsächlich auf der Bauschelle
00:46:20: Projekte
00:46:21: bemerkbar macht.
00:46:22: Sie haben ja gesagt, dass es darf kein Lippenbekenntnis bleiben.
00:46:26: Es muss ja umgesetzt werden.
00:46:27: und wenn es dann umgesetzt ist, wo können sie den wirtschaftlichen Output letztendlich abmessen?
00:46:37: Hat ja vorher schon das Thema der Schwarzarbeit gesagt, also die Baupartner, die mit uns da eben auch in einem besseren Benehmen zusammen sind.
00:46:43: Die schätzen es natürlich wert, dass sie dann auch bevorzugt werden und sie entsprechend behandelt werden wenn... Also ich versuche an der Schnittstelle Kunde- und Baupardner Wiederholungstäter zu werden.
00:46:56: Das kann ja vorher auch schon so ein bisschen durch.
00:46:58: Also gibt's ja eine Theorie des schönen Aus der Spieltheorie dieses schöne Bild des Gefangenendilammers, also das heißt wenn du ein Eimer-Spiel spielst dann bist halt eher opportunistisch unterwegs.
00:47:07: Wenn du wiederkehren Spiele spieltest dann fällt es dich besser miteinander.
00:47:10: Es ist wirklich suchig Kunden zu Wiederholungstäter zu machen, Baupartner ebenfalls in Zusammenarbeit mit uns damit wir eben auch gemeinsam besser werden können und unter Erfolg reißen.
00:47:20: Und im Tagesgeschäft erlebst ihr das vorschonendes Bild wie kommen die Kollegen von den Baustellen zurück gemacht?
00:47:27: Aber du lebst es eben auch in Bauwerken, wenn die Bauwerke selber in Bearbeiten resilienter werden.
00:47:33: Wenn der Austausch vorhanden ist das gemeinsam Entscheidungen getroffen werden können Termine nicht verleugnet werden sondern stattfinden man proaktiv den Austauscht sucht und damit die Kollegen in den Baustellen eben nicht zurückkommen sagen ja wir würden gerne arbeiten aber wir kriegen den Kunden oder dessen Erfüllungsgehilfen nicht weil er zu dem Termin nicht kommt wo wir gemeinsam entscheiden müssen sondern im Gegenteil, wir sind OnTrack.
00:47:58: Wir können gemeinsam so wie wir es brauchen entscheiden und dann gemeinsam so was bauen eben auch umsetzen.
00:48:04: diese Entscheidungen.
00:48:05: Und das spürst du auf Baustellen schon ein bisschen dazu dass natürlich Baustelle entweder ganz hektisch laufen können oder eben baustellen auch maximal beruhigt laufen können.
00:48:16: Ja also da hilft die Methodik des Projekt Merchments weil das macht halt solche Dinge sichtbar inklusive Linen.
00:48:22: Wir haben letztes Jahr abschließend dürfen den Euriff Campus in Berlin.
00:48:26: In Zeit und zur Zufriedenheit des Kunden, der ist super happy und da sind ja wirklich tolle Veranstaltungen drin.
00:48:33: aber wie ich da... Da wird es ja auch nicht so oft auf Baustellen, aber wie dann da ein paar mal war Ich habe mich immer gewundert, sagen wir arbeiten die Kollegen eigentlich oder wo ist denn hier?
00:48:42: Also überall waren in Räumen, waren dann da die Lienstände abgebildet Und du hast irgendwie geistes Gefühl gehabt das da gearbeitet wird.
00:48:49: Es wurde aber viel besser gearbeitet.
00:48:52: Stimmt, das ist schön.
00:48:53: Wirdest du gleich zur nächsten Frage?
00:48:55: Aber gerne Jessica!
00:48:56: Ja wir kommen zum Menschen Fachkräfteführung und Kultur.
00:49:00: Bevor wir über Fachkräfteknachwuchs sprechen würde ich ganz gern auf ihre Kultur schauen.
00:49:06: so ein bisschen haben wir ja heute schon hier von live miterlebt als wir empfangen worden sind.
00:49:11: was mir sofort aufgefallen ist Wir sind von jedem gegrüßt worden.
00:49:15: Das freut mich.
00:49:16: Also
00:49:16: maximal freundlich und positiv, man konnte auch bei allen Mitarbeitenden hier einen Lächeln erkennen.
00:49:23: also das mir mal so ein Schnapschluss von einem externen hier.
00:49:28: Ja aber dann kann ich ja... das wird ja hier im Podcast und der wird ja wahrscheinlich auch ausgestrahlt hoffentlich.
00:49:33: In Zweife hören ja ein paar Kolleginnen und Kollegen diesen Podcast jetzt gerade die vielleicht sogar sie begrüßt haben.
00:49:41: also herzlichen Dank dass er die beiden so freundliche Empfang genommen
00:49:44: hat.
00:49:45: Dafür bedanken wir uns auch.
00:49:46: Also man hat wirklich einen Eindruck, dass Gemeinschaft etwas ist, das man alltag wirklich lebt und gerade in einer Organisation die ja auch an vielen Standorten tätig ist also mit meiner Landstand mal die Baustellen sieht hier alle parallel auf.
00:50:00: Wir haben eben gehört zwei Hundert sind so im Jahr oder zweieinhalb drei hundert Das ist ja schon was.
00:50:06: So.
00:50:07: was bewirken diese Momente wie gemeinsame Feste zum Beispiel ganz konkret?
00:50:11: Was verändert sich danach im Miteinander auf der Baustelle und den Projektteam.
00:50:17: Ja, also das ist ein Donn weil wir hätten jetzt eigentlich morgen Sommerfest feiern dürfen und haben aber das Sommerfest abgesagt.
00:50:24: Wir machen zweimal alle zwei hatten die Quatsch andersrum!
00:50:27: Wir machen einmal jährlich an Sommerfest Und es geht immer wechselnd entweder im Zusammenhang mit einer Kinderbaustelle oder eben mit einem Fußballtonier.
00:50:36: Kinderbaustelle ist ja so Einzugsbereich hier in der Region, wo die Kollegen kommen.
00:50:40: Und das Fußballtournier kommt Kollegen aus ganz Deutschland stellen Mannschaften, kommen aber auch aus Polen Kollegen und sind begeistert dabei haben letztes Jahr auch gewonnen hat natürlich die hiesigen Kollegen motiviert sich ein bisschen mehr anzustrecken besser vorzubereiten dass der Pokal vielleicht dies Jahr da bleibt.
00:50:58: und jetzt muss man es aber aufgrund der Wetterlage das war einfach unverantwortlich oder wäre unver Antwortlich gewesen schweren Herzens absagen.
00:51:06: Aber ich finde feste sind das eine.
00:51:08: Das machen wir natürlich und es gehört zu einer Firma auch dazu, wenn die Kollegen am Freitag-Nachmittag da noch bei einer Birnerwurst zusammensetzen.
00:51:16: Also das ist gut investiertes Geld und auch gut investierte Zeit.
00:51:21: Wir haben sogar Formate wo wir das anbieten oder Überschrift Gottlob Müller Shoppen nennen wird also so wie der Firmengründer hieß.
00:51:28: Aber es braucht jetzt eigentlich nicht zwingend Formate, um zu gucken dass die Menschen gut zusammenkommen.
00:51:33: Sondern das machen wir und ist auch gut so in unterschiedlichen Geschichten.
00:51:38: Ich fände es viel wichtiger vom Fest zum Tagesgeschäft von morgens bis abends genauer zu erleben.
00:51:44: also ich möchte in Termine rein und nicht erstmal eiserne Stille haben weil im Gotteswillen kommt der Inhaber sondern ich möchtes empfinden Vertrauensbasis haben, auch eine Fehler Feedback Kultur und Offenheit um mit den Dingen gemeinsam umzugehen können.
00:52:01: Weil dafür trete ich hier an.
00:52:02: Dafür verdiene ich schlussendlich mein Geld.
00:52:04: Ich werde ja nicht dafür bezahlt irgendwie immer nur die Welt ist toll empfangen zu nehmen.
00:52:09: Sondern ich werde dafür bezahlten Menschen in dem Fall meinen Direct oder auch anderen Kollegen so wie ein Austauschter sind dazu zu helfen dass ihr Tag besser wird.
00:52:18: Das ist meine Aufgabe Und das ist auch die Aufgabe der Führungskräfte von allen Führungskräften.
00:52:26: Und das würde ich natürlich gerne auch erleben, und zwar nicht nur auf festen.
00:52:29: Da kannst du immer schön birn miteinander trinken, sondern viel lieber in den Termin, dass man so die Kultur hat.
00:52:33: Sehr schön!
00:52:34: Aber da spürt man bei Ihnen beim Reinkommen.
00:52:36: Es ist schon ein so herzliches Willkommen also... Danke schön!
00:52:40: Wirklich ganz toll.
00:52:40: Ich würde noch mal ganz kurz gerne über den demografischen Wandel sprechen.
00:52:45: Das ist immer schwieriger natürlich Nachwuchs zu bekommen gerade in der Bauindustrie auch.
00:52:49: Wie schaffen Sie es trotzdem junge Menschen dafür zu begeistert für diesen Beruf?
00:52:52: Nie genug, also die, die jetzt gerade zuhören kommt gerne zu uns.
00:52:55: Wir suchen Mitarbeitende, wir haben eine Wachstumstrategie und da gibt es viele passende Aufgaben sicherlich auch für sie der Sie grad sind und zuhört.
00:53:02: Die Frage war aber nicht die das jetzt hier ein Werbeblock macht sondern die Frage war wie machst du das?
00:53:06: Also nicht hinreichend gut offensichtlich weil wir suchen ja noch.
00:53:09: Aber ich glaube der klassische Kanon den andere Unternehmen auch machen Im Bereich des Personalmarketing im Bereich des Außenauftritts geht's vielleicht mehr so um wie wenn ich da irgendwie was interessantes erzählen könnte, was bestimmt andere auch machen.
00:53:27: Aber was uns bewegt zumindest, wenn wir die Instrumente des Personalzugangs nutzen wie wollen wir sie denn bespielt haben?
00:53:34: Das allererste ist, wenn man nach Außen strahlt dann wollen wir nicht da außen stehen haben.
00:53:40: Wohl von Müller ist der größte, tolleste Beste.
00:53:43: Wenn es von uns kommt das dürfen andere gern sagen aber wir tun das nicht so.
00:53:47: Wir möchten maximal Ich hoffe, das gelingt uns auch so maximal transparent wiedergeben.
00:53:53: Wer wir sind und jetzt auch nicht da irgendwie uns selber über den Kläloben müssen es auch nicht schlechter machen als wir sind aber transparent.
00:54:04: Das Wiedergeben was ist?
00:54:06: Das ist so eins der Hauptvis im Zugang wie wir uns so das Personalmarketing vorstellen, wie wir nach außen kommunizieren.
00:54:13: ein zweites ist ja eben auch Generationen angesprochen.
00:54:17: Also ich bin über, also ich will jetzt um Gottes Willen nicht irgendwelchen fundierten wissenschaftlichen Ausarbeitungen widersprechen.
00:54:25: Aber auch da wieder, ich habe einen einfachem Nenner der heißt in jeder Generation gibt es unglaublich viele Menschen und da gibt's natürlich so viele die sind so und so viele passend zu uns und das werden bestimmt immerhin reichen viele sein und auch passende sein und gute sein.
00:54:42: und die Frage ist wie erreichen wir sie?
00:54:44: Und dann, wenn wir sie erreichen.
00:54:47: Wie kommt jetzt eigentlich das Matchmaking zusammen?
00:54:50: Da ist auch wieder die Frage nämlich wie sieht es denn um die jeweilige Kultur bestellt aus.
00:54:56: Also passen deine Werte zu meinen und passen meine werte zu deinen.
00:54:59: Das ist auch das erste was ich hatte mal so eine Personalmesse.
00:55:05: da waren zwei Unternehmen vor mir dran die dann die Firma vorgestellt haben Und über alle möglichen Dinge referiert haben, die irgendwie was mit Benefits zu tun hatten.
00:55:15: Ich sage Leute ihr könnt jetzt natürlich junge Leute Bashing machen und sagen, die fragen ja nur wie viel Zeit muss ich eigentlich arbeiten damit ich meine Freizeit verbringen darf?
00:55:24: Und hast du jetzt eine Betriebskantine und wie viele Benefits gibt es bei dir?
00:55:29: Aber da war es tatsächlich so, die Firmen haben auch über nichts anderes gesprochen als über Corporate Benefits.
00:55:34: Und dann mussten wir uns halt auch mal die Eigennase fragen und sagen wenn du denen nur was über Benefits erzählst vielleicht ist das ja auch der Grund warum die dich noch dazu fragen.
00:55:42: So und hatte dann als ich selber dran war gesagt Leute ja also ich habe auch Benefits mitgebracht aber die Reden jetzt mal bitte nicht.
00:55:47: Ich würde euch gerne meine Kultur erklären.
00:55:49: Wir haben da so ein Grundmeinset, das ist abgebildene unserem Epi-Prinzip.
00:55:52: Wir haben einen Wert, wir wollen dass es Menschen besser geht.
00:55:55: und jetzt fragt euch und ja bei uns wird geschafft und auch viel geschafft und das ist auch gut so!
00:56:01: Und wenn du Lust drauf hast hier dich in der Firma mit den Werten identifizierend weil sie die gleichen sind wie unsere deine Hier eine Aufgabe zu übernehmen hier diese Firma mitzugestalten dann hast Du hier den Raum dazu an der Entwicklung dieser Firma mit zugestalten und damit ja auch Dich selber weiterzuentwickeln.
00:56:19: Wenn du darauf Bock hast, dann kommt zu uns.
00:56:22: Wenn dich das nicht annacht ist es vollkommen in Ordnung und dann findest du woanders sicherlich auch ein gutes Zuhause.
00:56:27: Also wer jetzt nicht kommt ist selber schuldzulich.
00:56:32: Vielleicht noch mal einen kleinen bevor wir zum nächsten Block kommen.
00:56:35: nochmal so klein Schlenker Richtung Baubranche mehr im holistischen Kontext.
00:56:41: In welchen Führungskräfte braucht die Baubranche?
00:56:43: aus ihrer Erfahrungen aus ihrer Sicht, aus ihrer Gezeugung heraus.
00:56:48: Sind es eher klassische Bau-Praktiker?
00:56:50: Sind sie Digitalisierer?
00:56:52: oder sind das Prozessmanager oder vielleicht Intrapreneure der Unternehmer im Unternehmen?
00:56:58: Also Sie haben da jetzt immer Rotor gesagt... Ich nehme auch und!
00:57:05: Ich finde nicht, dass die Baubranche da anders ist als andere Sektoren.
00:57:08: Im Wesentlichen geht es doch wirklich darum welche Werte bringst du mit?
00:57:14: Also was ist dir wichtig worauf hast du Lust und wenn du Bock aufgestalten hast?
00:57:19: natürlich müssen unterschiedliche Fachbereiche unterschiedliche Vorbildungsstände haben.
00:57:25: aber ich würde mich jetzt nicht hinstellen und sagen oh der Fachkräfte meine ja natürlich suchen wir Menschen.
00:57:31: das ist schwierig.
00:57:32: Aber gerade in Baden-Württemberg, wir sind jetzt hier im Baden Württmberg geht ja momentan auch eine Marktveränderung vonstatten.
00:57:39: Wir haben ein Automobilsektor, Automobilzulieferersektor der hoffentlich auch weiterhin einen starker Treiber für Wohlstand in Badem-Wurttembergh ist.
00:57:49: aber wir wissen heute zumindest mal am kurzen Ende wo wir quasi wöchentlich Kündigungen ausgesprochen haben in mindestens mal vierstelligen Größenordnungen und das wird sicherlich auch noch ein bisschen hinziehen dass da Menschen gerade nach Orientierung suchen, die gerne auch bei uns zu Hause finden können.
00:58:06: Und natürlich ist der Mensch vom Band nicht sofort der Mensch auf der Baustelle und der Mensch im Büro Nicht der Mensch der bei uns dann in eine Kalkulation sofort passt oder in welche Aufgabe auch immer.
00:58:18: Aber da gibt es ja Möglichkeiten wie man sich dagegen sein.
00:58:20: ich begleiten kann auf diesem Weg und wie gesagt Ich möchte nicht falsch verstanden werden Ich bin begeisterter Stuttgarter.
00:58:28: Ich bin begeisterter Baden-Württemberger Ich bin auch begeisterter Deutscher und Europäer übrigens, wenn ich das kurz zu Ende führen darf.
00:58:34: Und ich finde das fantastisch was die Automobilbranche hier bewirkt hat weil wir leben ja wirklich in einem Speckgöttel des Neckertal von Stuttgart rein nach Esslingen rüber, einen Blochwingen usw.
00:58:46: raus wo ja ein Hitten-Champion nach dem anderen ist, die ja schon viele und nicht nur hitten Champion und auch Milliarden Unternehmen hier sind, die ja unglaubliches bewirkt haben.
00:58:58: Und das soll und darf bitte gerne wieder so werden.
00:59:01: Ich drück da den Unternehmen alle Daumen gut durch diese Automobilkrise zu kommen.
00:59:07: Aber es ist jetzt halt nun mal absehbar so dass auf der Menschenseite eine Veränderung ist und da können wir durchaus Angebote aussprechen.
00:59:18: Ich würde jetzt gerne noch meinen Teil aufgreifen, der sie natürlich sehr persönlich zeigt.
00:59:23: Sie unterstützen auch Habitat for Humanity aber nicht nur finanziell sondern sie reisen selbst nach Kenia und packen vor Ort mit an.
00:59:29: was war ihr Antrieb zu sagen ich will nicht nur aus der Ferne helfen sondern auch wirklich vor Ort miterbeiten?
00:59:35: Und was hat sich vor allem bewegt dort oder am meisten bewegt?
00:59:39: also da fängt eine lange Geschichte an wenn ich darf gestartet mit der Gründung der Wolfgang Durchstiftungen.
00:59:45: die wolfgang durch Stiftung hat letztes Jahr ihr zehnjähriges Jubiläum gehabt Und die Wolfgang Dürr Stiftung haben wir nach meinem Vater benannt, um ihm auch eine bleibende Erinnerung zu geben und haben aber einen ganz breiten Range an Stiftungszwecken aufgebaut.
01:00:00: Um einfach maximal flexibel sein zu können weil auch da wissen wir nicht wie können wir jetzt wem in zehn Jahren helfen möchten da nicht limitiert sein?
01:00:10: Aber ein Strang ist eben auch die Hilfe für Menschen und da sind wir mit einer Hilfsorganisation Habitat for Humanity zusammengekommen.
01:00:19: Und hinten raus habe ich irgendwann mal den Begriff Sweat Money gelernt und da komme ich dann gleich wieder im Kontext dieser Reisen, die sie da angesprochen zu sprechen.
01:00:26: Aber davor war das so wenn du schwäbische Unternehmer bist, dann kannst jetzt nicht nur Geld ausgeben sondern musst auch mal gucken wo es herkommt.
01:00:34: Da war gerade so die Zeit wo es eigentlich ganz gut war.
01:00:35: wir hatten damals den VFB unterstützt und wir sind heute immer noch dem VfB sehr zugetan.
01:00:41: Sprech ist nicht für alle mitarbeitend weil er gibt's auch Fans von anderen Vereinen.
01:00:44: Aber das war so eine Zeit, da gingen mir insbesondere die Verbände zuwider.
01:00:48: Und die Signale, die davon in den Verbänden kamen auf der einen Seite und deswegen hatte ich Mittelherkunft schon mal geklärt... ...und den Mittelbedarf, der kam aus einem anderen Schrank nämlich damals als die Frau Merkel zwanzig fünfzehn sagte kommt ihr doch alle mal nach Deutschland hat es ja so nicht gesagt, ne?
01:01:03: So gesagt wir schaffen das fand ich übrigens toll im Satz.
01:01:06: Schade, dass er sich getragen hätte wenn wir heute ein Satz nehmen könnten, denn wer hätte unglaubliche Energie?
01:01:11: Aber leider hat er die Energie nicht verfestigt, aber als die Entwicklung da war, wir hatten damals schon über fünfzig Nationen der Firma.
01:01:20: Ich habe jetzt keine Sorge und ich brauche Menschen im Unternehmen und das ist für mich maximal interessant.
01:01:27: Deswegen haben wir gegen alle politischen und verwaltungsseitigen Widerstände eine Organisation aufgebaut über ein streistrufiges Prozedere-Menschen in Sprachausbildung mit anschließend Tests, in fachtliche Ausbildung mit Anschließend Test und im Praxiseinsatz.
01:01:43: Mit anschließenden Tests zu bringen um sie dann für uns Unternehmen zu begeistern.
01:01:48: Ich habe da jetzt nicht nur Lobhörn für geerntet dass wir so was machen sondern im Gegenteil durchaus auch Gegenwind bekommen von vor allem Verwaltung gar nicht so sehr Politik aber der Gegenwind war.
01:02:00: so zusammengefasst und überschrift dür du hast es nicht kapiert Die sollen alle mal wieder zurück, weil die Antwort ist doch eigentlich Entwicklungshilfe.
01:02:07: Hilfe zur Selbsthilfe vor Ort.
01:02:10: So entlang dieser Wegstrecke, wie ich dann irgendwie mit der Hilfsorganisation Habitat for Humanity immer weiter zusammenkam und deren deutschen Hoffnungs-, erquatscht deren deutschen Ableger-Hoffnungsbauer hat ich gesagt ... Ich hab da so ein Thema, weil sie sagen mir immer EntwicklungshILFE, Hilfe zur selbsthilfe Vorort.
01:02:31: Lass uns mal einen Dorf in Afrika bauen!
01:02:33: Ihr macht ja Behausungen, also menschenwürdige Unterkünfte sichern.
01:02:40: Und ich würde da gerne mal so ein Dorf in Afrika bauen.
01:02:42: und jetzt machen wir halt Entwicklungshilfe.
01:02:43: wie geht das?
01:02:44: So sind wir da zusammengekommen.
01:02:46: Und aus dem Dorf von Müllerdorf in Africa war damals der Arbeitstitel ist nicht so umgesetzt worden sondern es ist eine Regionalentwicklung geworden haben wir eben mit dem Geld was man dann aus dem Engagement des Fußballs frei bekommen hat, dann transferiert rüber in ein mehrjähriges Programm, was zunächst mal auf drei Jahre festgelegt war aber immer noch läuft.
01:03:10: Auch nach den drei Jahren wir haben es jetzt gerade wieder verlängert und haben aufgesetzt mit Habitat for Humanity beziehungsweise den Hoffnungsbauern hier in Deutschland eine Strukturentwicklung in der Gegend in Kenia wo es darum ging Brunnenbau, wo es auch eben darum ging Häuser zu bauen, wo's auch darum ging Menschenwissen zu vermitteln, also das fing an von einfachem Wissen.
01:03:33: wie geht man eigentlich mit Geld um?
01:03:34: Also gibt's mittlerweile Hundertfünfzig bis zwei Spargruppen die in ganz verschiedenste Arten Gelder anlegen.
01:03:42: Also toll ist es zu sehen und bisschen so der Schule die da entstanden sind Größenordnung etwas über zweihunderttausend Euro im Projekt Volumen eins Und wenn man sich vor Augen führt wie viele Milliarden abe Milliarden wir seit der Ende der Sechziger in Entwicklungshilfe stecken und wie wirksam sie ist.
01:03:58: Also da, man kann da schon noch viel machen.
01:04:00: Und so kam ich eben auch weil ein Strang ist eben dass wir nicht nur Geld gibt sondern das mitarbeitet.
01:04:06: Ich bin beispielsweise heute European Council in der Hilfsorganisation und gehe alle zwei Jahre eben auch mit und setzt dann diesen Begriff Sweat Money um als darf ich auflösen wie es funktioniert?
01:04:19: Man kann also sich bei Habitat anmelden und dann auch solche Reisen mitgehen und dann baut man vor Ort eben an diesen Häusern mit.
01:04:29: Und das ist in den Ländern ganz unterschiedlich, ich durfte in Rumänien schon dabei sein da hatten die Häuser, das war eine klassische Doppelhaushälfte mit Elektrizität und zu-und Abwasser bis hin so jetzt beispielsweise in Kenia.
01:04:44: Da ging es wirklich darum Menschen aus Holzverschlägen und auf dem Boden schlafen auch in Behausung zu bringen wo mal zumindest mein Bettungfundament und ne geschlossene Hülle des Bauwerks das Ziel sind, aber nichts mit Elektriertät zu Abwasser oder so.
01:04:58: Und da bist du halt eine Woche dabei und schaffst damit und kriegst dann auch Kämpfe und Schwielen und entwickelts aber als Team ein unglaublich herzlichen Ehrgeiz weil es berührt sich natürlich ganz anders.
01:05:09: also wenn dir aus der Falle einer Geld gibts davor Ort auch zu helfen und wir haben das immer wieder hingekriegt die Hilfsorganisation die einen Wochenwerk für uns geplant hatte schon nach schneller als die Hälfte der Zeit abgearbeitet zu haben.
01:05:21: Das ist dann auch der Anspruch, der da aber auch entsteht über den Kollegen helfen.
01:05:23: Ja das ist die schöne Seite wenn man das so mit machen darf.
01:05:27: Die nicht so schöne Seite ist dass man natürlich da auch Menschen unterstützt sind es für uns nicht vorstellbar geht.
01:05:34: Afrikaner Familie mit sechs Kindern das siebte war im Anweg Der Mann hat sie verlassen und schönerweise hat sich die Dorfgemeinschaft dafür entschieden Sie dazu unterstützen weil es entscheidet fort die Dorfe Gemeinschaft.
01:05:43: ganz wichtig dass da nicht wir als die Weltverstanden einfliegen, sondern dass das sehr wertschätzend vor Ort und vor allem in den Vorenten vor Ort.
01:05:56: In den Entscheidungen der Dorfgemeinschaft liegt was jetzt gemacht wird, was aber auch nicht gemacht wird.
01:06:01: Und beispielsweise bis hin zu auch werden es als nächstes dran geht und dann so eine Wohnbehausung darf.
01:06:07: Afrika, Rumänien andere Schicksal kann hier gar nicht lange ausführen, aber also eine alleinerziehende Frau Da hat Vergewaltigung, da haben Morde.
01:06:18: Da haben alles mit Drogen eine Rolle gespielt.
01:06:21: Da kriegst du schon unfassbare Schicksale mit und das ist schön.
01:06:23: wenn man jetzt in der Einzelsituation muss ja auch immer so versuchen die Begeisterung im Rahmen zu lassen weil wir retten damit noch lange nicht die Welt, wenn wir solche Einzellschicksale lösen aber wir tun zumindest mal einen Beitrag.
01:06:38: Ich würde sagen es ist ein Anfang und wenn jeder das tun würde dann wäre sehr viel geholfen.
01:06:42: mehr So, und ich glaube jetzt ist eine lange Herleitung.
01:06:44: Ich glaube dann ist es ziemlich einfach wenn man da helfen kann warum denn eigentlich der Grund ist warum wir da helfen auch will?
01:06:49: Nicht nur weil's natürlich wenn man aus dem Kerngeschäft ja als Bauunternehmen vom Bau her kommt das natürlich auch eine ruhige Überladung gibt sondern dass das natürlich berührend ist.
01:07:01: Wahnsinn!
01:07:02: Bevor ich meine Abschlussfrage stelle möchte ich Ihnen ganz herzlich für den herzerfrischenden Einblick in Ihr Familien unzunehmend danken für tolle Offenheit.
01:07:11: Also eins steht fest, ich möchte gerne mal am Joe Fix mit ihrer Mutter teilnehmen.
01:07:14: Das machen wir direkt im nächsten Podcast!
01:07:21: Und was ich für mich mitgenommen habe ist gibt Hoffnungen in diesem Land.
01:07:26: Ein wachsendes Unternehmen der Baubranche und das junge Fachkräfte sucht.
01:07:30: Machen Sie weiter so.
01:07:30: eine Klasse finde ich super.
01:07:32: Dankeschön.
01:07:32: natürlich gibt es Hoffnung in dieses Land.
01:07:34: Wir kommen jetzt gerade von zwei Schicksalen aber wir kommen auch von zwei Ländern den es in unterschiedlichen Graden sicher geht und auch Kenia ist wirklich nicht das ärmste Land in Afrika.
01:07:44: Also die untersten Länder sind mit einem Jahreseinkommen von zwei Dollar, wir reden Kenia von zweitausend.
01:07:50: Das ist immer noch erschreckend wenig aber... Aber wir sind noch lange nicht bei den Ärmsten geahmen und wir sind Deutschland noch lange am Ende aller Hoffnungen.
01:07:59: Wir müssen aufpassen!
01:08:02: Habt ihr jetzt diese Woche auch genau deswegen?
01:08:04: Ich möchte überhaupt kein Pressbashing machen.
01:08:06: ich finde das toll was die Menschen da In der Arbeit rund um Kommunikation, in der Presse machen und vor allem natürlich auch unter Extrems heraus von den Gesichtspunkten.
01:08:14: Weil da ist ja auch nicht mehr Geld zur Verfügung sondern eher immer weniger Geld.
01:08:20: also das ist auch keine schöne Phase die die Menschen haben.
01:08:23: Da habt ihr eine große Empathie.
01:08:26: aber auf der anderen Seite vorher schon mal gesagt aber nicht aufgelöst.
01:08:29: Politik ist nicht die einzige Säule von Gesellschaft.
01:08:31: wir als Wirtschaft sind es auch.
01:08:34: Wir können unsere Beiträge dazu beibringen, dass es hier in Deutschland in die Richterrichtung geht.
01:08:38: Aber eben wie in der Öffentlichkeit kommuniziert wird spielt auch eine große Rolle und da trägt nämlich diese Säule eben auch ihre Verantwortung bitte Dinge nicht zu verstecken und Dinge nicht in irgendeiner Form zu beschönigen sondern möglichst nah an Objektivität.
01:08:55: ich habe mal gelernt von einer Neurowissenschaftlerin der Frau Körner heißt sie glaube ich das ist die tatsächliche Objektivity nicht gibt Immer Menschen gemachte Subjektivität.
01:09:04: Aber darum geht es jetzt gerade gar nicht, sondern es geht darum, dass wir natürlich Wertbeiträge bringen zu können und das überhaupt nicht geholfen ist uns hier in Deutschland auf dem Niveau, auf den wir sind mit den Chancen die wir haben, uns da unter der Mentalität des Glases schon ganz leer zu verstecken.
01:09:19: So im ganzen Gegenteil – Wir haben so tolles Wissen, so tolle Menschen, so Tolle Möglichkeiten in Deutschland.
01:09:26: Das dürfen wir uns jeden Tag verinnerlichen und dann erfüllt es auch minst!
01:09:31: Hoffnung hatten Sie gesagt.
01:09:32: Ja, logisch.
01:09:34: Stichwort Hoffnung komme ich zu meiner letzten Frage.
01:09:38: Wir haben ja auch viele junge Führungskräfte die uns hoffentlich zuhören und die natürlich auch am Punkt in ihrer Karriere stehen irgendwann mal eine Entscheidung zu treffen.
01:09:49: was wäre Ihr Rat an unsere jungen Führungskräfte den sie gerne mitgeben möchten?
01:09:55: Ja, verweist auch vorher gesagtes.
01:09:58: Weil die halbe Miete ist halt wirklich fühlst du dich wohl und Wohlfühlen hat was mit Werten zu tun.
01:10:02: Und wenn es da eine Deckungsgleichheit gibt und bitte prüft das auch intensiv dann hast Du schon mal die halben Miete in den Markt für Bauwerke reinzukommen.
01:10:12: Ich weiß nicht ob ich das nochmal erzählen darf aber jetzt habe ich eh schon angefangen Dann tu' ich's auch.
01:10:18: Wir haben ja diese Woche wieder festgestellt Was für ein Faszinosung Es ist mitgestalten zu dürfen in Bauwerken Aber auch miterleben.
01:10:24: Die bleiben ja da.
01:10:26: Und eine unserer Beiräte, der hat ganz begeistert erzählt wie er so an Wolfram Müller Baustellen vorbeifährt und wenn er dann so seine Enkel im Auto hat.
01:10:35: Dann den erzählt hatte es ein i-Baut.
01:10:37: also er hat man nie gebaut bei uns.
01:10:39: Er war Vorstand bei IBM und auch mal Präsident beim Vfb.
01:10:43: Also mit Bauern auf der handanlegenen Seite hat er allenfalls Zuhause zu tun gehabt lieber Erwin.
01:10:48: aber das waren wunderschöne Fallbeispiele Wie der dann Stolz erzählt hat, wie er seinen Enkeln erzählt.
01:10:56: Ja und dann gucken wir mal hier da drüben, fahren am Rathaus vorbei... Und das haben wir damals gemeinsam geworden!
01:11:01: Das ist ein tolles Erleben, dass begeistert.
01:11:04: und wenn man das erleben will, dann darf man in den Bausektor kommen.
01:11:08: Wenn man es mit uns erleben wird, dann kann man zu uns kommen.
01:11:10: Hab ja vor dem Werbeblock schon gemacht.
01:11:12: Aber Wertekonkurrenz, das würde ich wirklich als Empfehlung aussprechen wollen was ich auch als Empfehlungen ausbrechen wollen würde.
01:11:22: Das ist so ein bisschen Denkungsgleich mit dem, was ich eingangs gesagt hatte.
01:11:25: Du kannst dir beste Ausbildung haben aber du hast trotzdem von der Praxis.
01:11:28: das musst du erst erleben.
01:11:30: Und insofern eine gewisse Beständigkeit im Unternehmen zu bleiben Ist kein Marke Also weiß nicht wo und der regelmäßig sagt man muss unbedingt ganz schnell immer wieder in andere Aufgaben in anderen Firmen.
01:11:45: Das ist nicht passend zum Familienunternehmen.
01:11:48: Wir wollen es langfristig gemeinsam entwickeln und wenn das die Interessenslage der in Unternehmen kommenden Menschen ist, dann sind sie da meines dafür haltens auch gut beraten.
01:11:58: Weil ich bin nicht nach einem Jahr angekommen in einer komplexen Aufgabe.
01:12:02: Ich darf mir die Zeit nehmen!
01:12:04: Wir haben eine eigene Personalentwicklungsgesellschaft mit über vierzig Menschen – das ist viel!
01:12:09: Und das tun wir genau deswegen weil wir sagen kommt zu uns und wenn du bei uns bist, dann begleiten wir dir auch dass du dich hier in der Firma langfristigen wohlfühlen lässt.
01:12:18: Das meint viel menschlich, aber natürlich gibt es auch die Fachlichkeit, die sich weiterwickeln darf.
01:12:27: Vielen, vielen Dank für dieses tolle Gespräch.
01:12:28: Für diesen Einblick sehr sympathisch, menschlich und auch sehr reflektiert.
01:12:31: Und man spürt bei Ihnen einfach, dass Sie die Werte wirklich leben.
01:12:34: Ich find's auch schön, dass wir so einen optimistischen Blick in die Zukunft bekommen haben.
01:12:38: Also vielen dank, dass Wir da sein durften!
01:12:40: Und ich freue mich sehr auf den Podcast, dem Joe Fixen-Podcast dann, den wir dann weiterhaben
01:12:44: werden...
01:12:45: ...und ich freu mich sehr on den nächsten Besuch dann.
01:12:46: Ja danke schön.
01:12:47: Schön, dass sie da waren und ich hoffe das jetzt auch gleich beim Rausgehen alle auch wiedersehen.
01:12:51: kommen sie bald wieder sagen werden.
01:12:53: Vielen Dank Jörg, vielen Dank fürs Zuhören.
01:12:55: Alle weiteren Infos stehen bei uns unten in den Shownotes und wir freuen uns schon auf das nächste Mal.
01:13:00: bis dahin alles Gute!
01:13:01: Tschüss.
Neuer Kommentar