Führung im Gegenwind – CEO Tim Füldner (weinor) über Wandel, Kultur und Strategie #41
Shownotes
Wie führt man ein Unternehmen weiter, das über Jahrzehnte stark geprägt wurde – und das gleichzeitig in einem Markt steht, der sich spürbar verändert?
In dieser Folge von Headhunter Insights sprechen Jessica Sander und Dr. Jörg Schwall mit Tim Füldner, Geschäftsführer von weinor. Das Unternehmen ist bekannt für Markisen, Terrassendächer und Sonnenschutzlösungen. Doch im Gespräch wird schnell deutlich: Es geht um weit mehr als technische Produkte. Es geht um Lebensräume, um Zeit draußen, um schöne Momente – und um die Frage, wie aus einem Produkt ein echter emotionaler Wert entsteht.
Tim Füldner spricht offen darüber, was es bedeutet, ein Unternehmen zu übernehmen, das lange zentral und traditionell geführt wurde. Er erzählt, warum Verantwortung nicht einfach delegiert werden kann, sondern Vertrauen braucht. Warum Führungskräfte ihren Beitrag kennen müssen. Und warum Kulturwandel nicht durch eine Ansage entsteht, sondern durch Zuhören, Erklären und gemeinsames Gestalten.
Außerdem geht es um die strategische Neuausrichtung von weinor in einem schwierigen Marktumfeld: um Kundenzentrierung, Fachpartner, den Wandel vom Produkt zum Lebensgefühl und die Frage, warum gerade herausfordernde Zeiten oft die besten Zeiten für echte Veränderung sind.
Eine Folge über Führung, Verantwortung, Wandel – und darüber, warum Management nicht bedeutet, „in Meetings Kekse zu essen“, sondern Unternehmen zukunftsfähig zu machen.
Gast: Tim Füldner Geschäftsführer, weinor GmbH & Co. KG
Gast: Tim Füldner
Geschäftsführer, weinor GmbH & Co. KG
LinkedIn: Tim Füldner auf LinkedIn
Unternehmen: weinor GmbH & Co. KG
🔗 Mehr über Dr. Jörg Schwall:
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LinkedIn: [https://www.linkedin.com/in/joergschwallpeopledevelopmentandnetwork/]
🔗 Mehr über Jessica Sander:
LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/jessica-sander-48133170/
Website: https://www.mobilpodcast.de/
Transkript anzeigen
00:00:00: Ich glaube der Zeitpunkt, der jetzt ist.
00:00:02: Der ist natürlich anstrengend aber wir sind im Management ja nicht dazu da dicke Autos zu fahren und in Meetings-Kirchse zu essen sondern wir sind dazu da Dinge zu verändern um uns anzupassen und Unternehmen stark für die Zukunft auszurichten.
00:00:17: Wenn nicht jetzt wann denn dann?
00:00:20: Willkommen zu Headhunter Insights.
00:00:23: In diesem Podcast dreht sich alles um Leadership, die den Unterschied macht.
00:00:27: Freuen Sie sich auf Insights eines Headhunters und spannende Gäste, die exklusive Einblicke aus den Chefetagen deutscher Unternehmen mitbringen.
00:00:36: Das ist Headhunter Insights!
00:00:41: Herzlich Willkommen.
00:00:42: ich bin Jessica Sander und freue mich sehr heute zusammen mit Dr.
00:00:45: Jörg Schwall durch die Folge zu führen.
00:00:47: Hallo Jörgg, ich grüße Dich.
00:00:48: Hallo Jessica Ich freu mich auch.
00:00:49: Heute sprechen wir über Weinoa, ein Unternehmen das auf den ersten Blick markisen Terrassenüberdachung und Sonnenschutzlösungen herstellt.
00:00:57: Aber wenn man genauer hinschaut geht es um so viel mehr, um Lebensräume, um Zeit draußen, um Familienmomente und das Gefühl von Zuhause und um die Frage wie aus einem technischen Produkt ein emotionaler Wert entsteht.
00:01:09: Und unser Gast steht an der Spitze von Weinoaa.
00:01:11: Das Unternehmen wurde zuvor thirty-six Jahre lang sehr konstant geführt und geprägt.
00:01:16: Jetzt geht es darum, sich in einem schwierigen Marktumfeld strategisch neu auszurichten und gleichzeitig das zu bewahren was das Unternehmen über Jahrzehnte stark gemacht hat.
00:01:25: Wir sprechen darüber wie man ein Unternehmen das lange Zentral und traditionell geprägt war eine neue Verantwortungskultur führt und wir es gelingt Mitarbeitenden und Fachhändlern nicht nur Produkte zu erklären sondern den Sinn dahinter sichtbar zu machen.
00:01:39: ich freue mich sehr dass er heute bei uns ist.
00:01:41: herzlich willkommen Tim Fultner.
00:01:42: hallo schön dass Sie da sind.
00:01:44: Hallo schön dass sie da sein darf.
00:01:46: Ja, dann steige ich direkt mal ein.
00:01:47: Lieber Herr Földner, wir starten bei Headhunter Insights sehr gerne mit einer lieb gewonnen Frage und die stellen wir Ihnen natürlich auch.
00:01:56: Und zwar was beschäftigt Sie aktuell beruflich?
00:01:59: Wenn sie mögen, natürlich auch gerne privat.
00:02:03: Ja gut, berufliche sicherlich das dominierende Thema Wandel und Gestaltung Da mag das sicherlich in einem historischen Wandel und das Thema gestalten ist Kern meiner Aufgabe hier.
00:02:15: Und das befasst mich vor den neuesten Krisen, die es in dieser Welt gibt natürlich ganz besonders.
00:02:22: Und privat habe ich dann so das ein oder andere wo ich doch meinen Ausgleich finde.
00:02:25: Das ist mein Käferchen, mein VW Käfer den ich lange ja restauriert aber endlich auf die Straße gebracht hab der jetzt so die finalen Tuning Themen kriegt damit er auch wirklich läuft.
00:02:38: Aber das ist ein sicherlich vollständig aushöhendes Programm.
00:02:43: Das heißt aber, wenn es mit dem durch ist kommt dann das nächste Fahrzeug
00:02:46: oder?
00:02:47: Ja, das ist tatsächlich eine Leidenschaft die einen immer wieder beschäftigt und die Technik hat mich ja schon immer begeistert.
00:02:53: und das ist eine Technik, die man ganz gut beherrschen kann und die einem auch wegbringt von dem Schreibtisch Täter-Tum hin zum wirklichen entstehen von Dingen, die man auch sehen kann.
00:03:07: Insofern finde ich das ein netten Ausgleich sich mal wirklich die Finger ölig zu machen.
00:03:13: Ein absolut überzeugendes Fahrzeug.
00:03:14: daran habe ich eine Jugendaneckdote.
00:03:17: der beste Freund meines Vaters ist mit seinem Käfer und das war ja in den sichtiger Jahren viermal nach Moskau und wieder zurückgefahren
00:03:26: Und das waren ja noch besondere Zeiten.
00:03:28: Das war ein harter Ritt und zeigt, wie haltbar dieses Fahrzeug ist.
00:03:34: Ja toll!
00:03:36: Bevor wir tiefer einsteigen was hat sie damals an der Aufgabe bei Weynor besonders gereinst?
00:03:43: Hier geht es sehr stark darum zu gestalten und das ist etwas was mich persönlich sehr motiviert dass man wirklich einen Unterschied machen kann Und ich habe mich mit dem Thema doch intensiver auseinandergesetzt, weil ich ja aus gar keiner Not heraus mich entschieden habe.
00:03:58: Sondern wenn mir das angeguckt hat und die Chance gesehen hab hier wirklich einen Unterschied zu machen mit einem Unternehmen was sehr stark positioniert war auch wirklich ein Unterschied in der Branche zu machen und diese Gestaltungsmöglichkeit kombiniert mit ein paar Menschen die ich kennengelernt habe im Unternehmen wie dem Eigentümer zum Beispiel War das für mich der Anlass zu sagen, die Challenge interessiert mich wirklich und den nehme ich an.
00:04:25: Sie haben in unserem Vorgespräch einen Gedanken formuliert, den ich sehr schön fand?
00:04:29: Sie haben gesagt es geht bei Weynor nicht darum Kilogramm Aluminium zu verkaufen.
00:04:33: was meinen sie damit?
00:04:35: Dann möchte ich mal an einem scherzhaften Hinweis von meinem alten Controller anknüpfen, der damals sagt die ihrem Vertrieb da war ich Vertriebsdirektor für sieben dreißig Länder verantwortlich.
00:04:46: Der sagt ihr im Vertrieb seid dafür verantwortliche die Produktion zu entsorgen und das ist tatsächlich so ein... Das war damals scherzer gemeint.
00:04:55: aber es ist tatsächlich häufig eine Einstellung von Unternehmen dass man sowas was man produziert irgendwie los werden muss.
00:05:02: Aber es geht glaube ich um etwas ganz anderes.
00:05:05: Es geht darum, Kunden ins Zentrum zu nehmen und bei uns geht es darum die schönen Momente die Kunden auf ihrer Terrasse erleben wollen in den Fokus zu nehmen nicht so sehr die Technik zu entwickeln was alles möglich ist auf der Terrassee zentral zu stellen sondern sich zu überlegen Was braucht man denn um diese schönen momente zu genießen und das zu verstehen?
00:05:29: Und dann ist es halt eben mehr als Materialität die ich dann auf die Terrasse stelle, es geht nicht um Aluminium-Terrassen dach und um die Fläche und Größe in Funktionen sondern ja um den Kunden nutzen.
00:05:43: Deswegen ist es mehr als Aluminum zu vertreiben.
00:05:47: Ja das führt uns eigentlich direkt zur nächsten Frage nämlich was verändert sich denn in einem Unternehmen wenn Mitarbeiter und Kunden im Fall hinter wirklich verstehen dass sie nicht nur ein Produkt zu verkaufen, sondern Menschen freizeitnahe und schöne Momente ermöglichen.
00:06:06: Ich glaube Sie kriegen einen ganz anderen Horizont wenn sie den wirklichen Hintergrund dazu verstehen was der Motivansatz ist Dinge zu tun kann man auch viel flexibler reagieren.
00:06:19: Man wird nicht so leicht aus dem Konzept gebracht ein Verkaufsgespräch runterzuspulen Sondern wirklich zu verstehen worum es geht und dann die richtigen Fragen zu stellen.
00:06:30: Mit diesem Verständnis steigt auch, glaube ich die Motivation und zwar nicht nur leicht an sondern deutlich an weil ich weiß dass ich was wirklich wichtiges tue.
00:06:40: Und diese diese horizontal weiterung weil ich weiss worum es wirklich geht und Simon Sinek hat das ja schon mit seinem reason why sehr stark beleuchtet Das ist schon ein sehr starkes Motiv Dinge richtig zu tun.
00:06:55: Dass man glaube ich über heute sogar noch Toppen kann oder auch da ist ja sicherlich die Wissenschaft und die Entwicklung und die Personal.
00:07:03: Oder das Verständnis um bedürmtes Menschen noch mal weiterentwickelt worden, wenn man heute in du-golds und b-goalds denkt, die er nochmal das ganze weiter aufgliedern dann kommen da schon Themen auf einen zu die Spaß machen, dass man sich füllt.
00:07:20: Man muss sie allerdings tatsächlich ausschlüsseln weil wir in einem handwerklichen Umfeld sind.
00:07:24: Da kann ich nicht einfach nur solche Wortbrocken hinschmeißen und die Leute verstehen was damit gemeint ist sondern ich muss das so weit aufbrechen und ausschlüsseln Dass man versteht was ich dort tue und die richtige Sprache für die richtige Ebene zu finden ist.
00:07:38: eine der Aufgaben die wir haben geht von der Führungskraft bis zum einfachen Mitarbeiter am Band und vom kleinen Händler, der als One-Man Show das ganze betreut bis zu einem Betrieb mit vielen Mitarbeitern.
00:07:52: Aber dann immer trotzdem mit dem Ziel zu verstehen warum ich es tue und eine andere Horizont zu erzeugen, eine andere Begeisterung zu erzeigen – und das funktioniert tatsächlich gut!
00:08:04: Sie haben ja auch dieses Bild oder das schöne Bild der Putzfrau bei der NASA erwähnt, die sagt ich helfe dabei Menschen auf den Mond zu bringen.
00:08:10: Ist es ihr Führungsverständnis dass jeder im Unternehmen sozusagen wie sie es ja gesagt haben seinen Beitrag zum großen Ganzen kennen soll und ja auch die Wichtigkeit seiner eigenen Person für das Produkt irgendwie kennen soll?
00:08:22: Ich glaube das ist Grundlage dafür ein gut funktionierendes Unternehmen, dass man wirklich weiß wofür man tatsächlich gebraucht wird und dass man nicht einfach nur zum Schaffen geht.
00:08:34: Ich bin übrigens auch überzeugend, dass es auch Mitarbeiter gibt die jetzt nicht ihre Lebensberufung an ihrem Arbeitsplatz finden.
00:08:43: Die sagen ich gehe da hin weil ich dort gebraucht werde.
00:08:46: Ich mache meine Arbeitszeit und dann sind mir Freunde und mein Umfeld wichtig aber auch die die nur ihren Job machen in Anführungszeichen sind ja viel mehr mit Leib und Seele dabei Wenn Sie wissen, warum sie tatsächlich gebraucht werden.
00:09:02: und ein Großteil der Mitarbeiter ist glaube ich da man sehr viel Zeit im Unternehmen verbringt.
00:09:09: Sehr stark daran interessiert zu verstehen wofür man gebrauchten dieses Beispiel was sich gebracht hat.
00:09:16: Man könnte auch sagen es ist einfach nur eine Putzfrau bei der Nase aber die hat verstanden dass sie eben einen Beitrag dazu leistet das die Menschheit auf dem Mond landet und jeder tut seinen Teil dazu und damit steigt einfach eine Begeisterung auch mal die extra Meile zu gehen.
00:09:34: Oder auch sein Job nur, einfach gutzumachen weil man weiß es ist wichtig.
00:09:38: wenn er nicht gemacht wird passiert was.
00:09:41: Deswegen fand ich dieses Zitat oder diese Geschichte sehr berührend als ich sie damals gelesen war.
00:09:48: Ja Jessica hat ja die Metapher erwähnt weil sie ja auch sehr populär ist und sehr stark ist.
00:09:55: Ich habe ja meinem eigenen Führungsleben sehr oft erlebt, dass es nicht nur wichtig ist die Metapher zu bemühen.
00:10:02: Sondern wie bringt man diesen Sinn?
00:10:04: Nicht nur in eine Markenbotschaft sondern wirklich in Organisationen, in Führungen, Vertrieb und auch Produkt entwickeln.
00:10:13: Also hierbei ist es glaube ich wichtig das man einen ganzheitlichen Ansatz wählt.
00:10:19: Nein, ich sag's mal so.
00:10:20: Ich hab in meinem berufenlichen Leben ja die Chance gehabt mehr verschiedene Dinge anzugucken und viele Sachen positiv mitzunehmen aber auch durchaus mal Erfahrungen zu machen.
00:10:28: wo ich gesagt habe das möchte ich wenn nicht in der Verantwortung bin nicht so machen weil man ja die verschiedenen Horizonte mitgenommen hat.
00:10:38: meine Erfahrung war dass viele der dinge einfach kurzfristig oder nur sehr begrenzt entwickelt wurden.
00:10:45: man hat irgendeinen marketing papier gemacht oder es gab mal.
00:10:49: Unternehmenslogan der entwickelt wurde aber es war selten wirklich ganzheitlich abgestimmt.
00:10:56: und das ist ein thema was mich in meinem beruflichen leben sehr stark interessiert hat dass so abzustimmen, dass jeder in der organisation weiß was sein beitrag ist und was man als organisation erreichen möchte dann ist es eben kein marketing papier sondern als ganzheitliche ansatz trifft man es immer wieder an verschiedenen Stellen des Unternehmens.
00:11:16: Aber eigentlich wissen alle, welche Sprache man spricht und alle sprechen die gleiche Sprache wenn ich das mal so sagen möchte und man versteht sich miteinander war mit den gleichen Sorter benutzen, die gleichen Inhalte benutzt Und insofern sehe ich das auch nicht Wenn wir unsere Strategie nehmen, die da draußen Welten gemacht zur glücklichen Momente heißt Wenn wir die nehmen, ist das eben kein Marketingpapier.
00:11:44: Sondern es ist eine gesamte Philosophie, die im Unternehmen verankert wurde weil wir sie eben gemeinsam und aufeinander abgestimmt entwickelt haben.
00:11:56: Ja prima vielen Dank!
00:11:57: Kommen wir vom sind Stiften.
00:11:59: mal zum Thema Kultur.
00:12:01: Sie haben das Unternehmen übernommen also es ist thirty-six Jahre zuvor in einer Hand war also in einer hand eines Geschäftsführer.
00:12:09: Das ist klar dass sie hier kein neutrales System übernommen haben.
00:12:13: Sie haben beschrieben, dass Weino sehr traditionell, zentral und teilweise auch sehr kleinteilig geführt war.
00:12:20: Was bedeutet das für jemanden der neu in ein solches Unternehmen kommt?
00:12:26: Ich glaube immer neuen Unternehmen Eintritt muss man erstmal erkennen, dass das Unternehmen sich nicht um einen drum herum entwickelt sondern man selber in dieses Unternehmen diese Kultur eintritt und erst mal auf die Kultur dort kennenlernen muss.
00:12:39: Deswegen habe ich mir bewusst Zeit genommen.
00:12:41: Man hat bewusst mehrere Wochen in der Fertigung mitgearbeitet.
00:12:44: zum Beispiel bin bewusst die einzelnen Prozessschritte mal durch gegangen um die Strukturen zu erkennen weil die Struktur sind in jedem Unternehmen so wie sie und nicht, wie man sie vielleicht erst mal wahrnimmt.
00:12:56: Sondern Sie haben ja eine eigene erfolgreiche Vorgeschichte.
00:13:00: Jetzt bei uns im Unternehmen war die Entwicklung, die in der Vergangenheit war genau richtig so, wie sie war offensichtlich, weil man ein starkes Unternehmen aufgebaut hat.
00:13:09: Die Frage ist das was in der vergangenheit gut war auch gut für die Zukunft?
00:13:14: Ist damit an weiterer Wachstum möglich?
00:13:17: Kann man dem internationalen Druck gerecht werden?
00:13:20: Ist man veränderndem Umfeld künstliche Intelligenz, Wettbewerbs-Einflüsse aus dem Ausland noch gewachsen.
00:13:28: Und da muss man, glaube ich nachdem man hingehört hat und verstanden hat einen guten Weg finden wie man das Ganze, nachdem er es analysiert hat weiterentwickeln möchte.
00:13:39: und wichtig ist dabei dass man die Leute mitnimmt.
00:13:41: deswegen habe ich die Strategie nie bei mir im Büro alleine gemacht und dann vorgelegt und verkündet, sondern das war ein gemeinsames Projekt mit den Leuten die im Unternehmen drin waren, die die Genetik in Sicht hatten.
00:13:54: Und trotzdem ist man wenn man fair ist auch manchmal an Personalentscheidungen gekommen, die einfach zu treffen sind.
00:14:00: Das bleibt auch nicht aus.
00:14:02: wer nicht mit will auf diese Reise der Wilder nicht mit da muss man ihn auch nicht zwingen.
00:14:08: Aber ich glaube, es ist wichtig zu analysieren und mitzunehmen, Ziele gemeinsam zu entwickeln.
00:14:13: Und sich ein Team aufzubauen von Leuten die wirklich wollen.
00:14:17: Zumindest in der Führungsmannschaft weil sie wiederum Einfluss auf die nächste Ebene haben.
00:14:23: Das war die Aufgabe, die ich als Neuer hier hatte, die Kultur zu verstehen und dann zu beeinflussen.
00:14:30: Sie haben gerade schon die nächste Ebene angesprochen.
00:14:33: Sie haben ja Verantwortung und Entscheidungsfreudigkeit stärker in den nächsten Ebenen getragen, das war für sie ganz wichtig hatten sie uns auch erzählt.
00:14:38: Warum ist es so entscheidend für die Zukunftsfähigkeit eines Unternehmens?
00:14:43: Ich sage mal ich persönlich sehe mich ja in der Verantwortung als Kapitän hier vorausschauend unterwegs zu sein und wir sind nun einmal in turbulenten Werken Und wenn sie als Kapitän unten an der Maschine rumfrauben, weil irgendwo Öl austritt und Sie übersehen die Eisberge dann haben Sie was falsch gemacht.
00:15:02: Also ich muss gucken dass ich ein Maschinist habe der damit gut klarkommt und auch Führungskräfte.
00:15:08: deswegen heißen die Führungskräfte die Verantwortung übernehmen für ihren Bereich und wissen was ihr Beitrag ist und das auch gerne machen weil wir in der Unternehmensleitung sicherlich an Tagesgeschäften auch mit beteiligt sind.
00:15:23: Das macht mir auch unheimlich viel Spaß, zu Kunden zu gehen und mal Probleme zu lösen.
00:15:28: aber eigentlich ist meine Aufgabe hier ein Unternehmen weiterzuentwickeln und zukünstfähig zu machen und ich glaube der Wandeln und der Wechseln und der globale Wettbewerb, der Kulturwandel insgesamt die Fachkräftemangel und was sie alles noch als Schlagworte nennen wollen ist so immens und in so einer hohen Flaggzahl, dass sie sich gar nicht erlauben können zu... zu wenig sich auf die strategische Entwicklung zu fokussieren.
00:15:54: Insofern brauche ich Leute, die genau wissen was ihr Job ist und meiner ist nun mal hier nach vorne zu gucken und ein Unternehmen in die richtige Richtung zu entwickeln.
00:16:02: und dazu kann man eben nicht alles zumindest ab einer bestimmten Unternehmensgröße nicht alle selber machen.
00:16:08: und damit gebe ich auch nicht die Verantwortung.
00:16:10: aber weil die Verantwortung fürs Unternehmen für den der Unternehenserfolg die trage ich ja weiter.
00:16:16: Ich gebe Verantwortung eigentlich primär Vertrauen weiter, weil die Verantwortung gebe ich nicht weiter.
00:16:23: Es bleibt mich vertraue Menschen dass sie es im Sinne des Unternehmens richtig machen, weil Sie verstanden haben worum's geht.
00:16:30: und dieses Vertrauen auf Mitarbeiter, auf Führungskräfte ist glaube ich ein ganz wichtiger Teil dem man dann leisten kann wenn man der Meinung ist das man die richtigen Leute hat und man die gemeinsamen Ziele eben auch miteinander verstanden hat dann ist das gar nicht so schwierig.
00:16:47: Manchmal wird man enttäuscht, aber meistens wird man durch schöne Momente immer wieder bestätigt.
00:16:56: Den Kulturwandel, den wir jetzt so besprechen, wissen ja, dass der nicht leicht ist und dass er auch mit Sicherheit ein grütjeses Maß an Zeit braucht.
00:17:07: Und wenn Sie darüber nachdenken, wo mussten sie besonders viel erklären oder zuhören?
00:17:12: Oder auch Widerstand aushalten und damit umgehen?
00:17:17: Na ja, ich sage mal grundsätzlich bin ich tendenziell eher ein ungeduldiger Mensch.
00:17:21: Und trotzdem weiß ich dass eine Kulturwandel er dauert bis er sichtbar wird sind zwei Jahre eher normal.
00:17:29: bis er dann umgesetzt sind vier Jahre besser wirklich als Kultur wandeln mit drin ist und Ich glaube da muss man immer wieder hinhören und gucken wo es gerade klemmt, wo es kneift.
00:17:46: Da könnte ich noch nicht mal sagen, wo gab's besonders viel Widerstand?
00:17:53: Es gab ein paar besondere Situationen.
00:17:55: Ich glaube das war hier im Unternehmen eine ganz ganz besondere Situation die sehr untypisch ist.
00:18:01: Aber da würde ich jetzt nicht pauschal sagen können, da und da müssen sie hingehen weil das kann sich auch kurzfristig ändern.
00:18:07: wir haben es mit Menschen zu tun sowohl auf der Kundenseite als auch intern.
00:18:12: Da kommen persönliche Themen hoch, da kommen Marktthemen hoch.
00:18:16: dann muss man einfach da sein.
00:18:17: Auch einer der Gründe warum man eben die Zeit haben muss sich um die wirklich wichtigen Dinge zu kümmern und nicht im Tagesgeschäft abzusaufen Und die Verantwortung dann an der richtigen Welle zu haben.
00:18:29: Aber es gab durchaus echt spannende Aufgaben und Aufgabenfelder, die ich mir vorher so gar nicht ausgemalt hatte, die dann dazu kamen.
00:18:37: aber bisher haben wir das ganz gut gemeistert.
00:18:39: Aber auf die
00:18:40: wollen sie noch
00:18:40: mal eingehen?
00:18:40: Ja,
00:18:43: ich sag mal weh, ohne da jetzt zu tief einzusteigen hatten Wettbewerber sicherlich diese Situation versucht auszunutzen und hier auch sind ein paar Informationen abgeschlossen, die nicht ganz legal abgeschlossen Lausende Untersuchungen, da werde ich jetzt hier an der Stelle gar nicht tiefer darauf eingehen.
00:19:02: Aber das sind Erfahrungen die habe ich gemacht.
00:19:05: man muss sie nicht unbedingt machen aber damit bin ich klar gekommen.
00:19:08: es hat tatsächlich mehr Zeit in Anspruch genommen als ich das wollte.
00:19:14: vielmehr ist mir aber wichtig dass Ich hoffe dass sich zumindest zu den richtigen Zeiten bei den Menschen da war die mich gebraucht haben.
00:19:21: und Das ist soweit gut gelungen weil ich merke dass wenn ich jetzt Hier wird entflurge oder wer hat neulich wieder eine Veranstaltung wo unsere gesamte Führungsmannschaft mal ihr Geschäft erklärt hat, wo ich stolz war dass mir die Ohren geglöt haben.
00:19:34: Das sind so die Momente wo sie ein Stück weit das ganze zurück bezahlt kommen in positiven Sinne.
00:19:43: Wo sie merken wir haben viel gut und richtig gemacht weil es angekommen ist in der Mannschaft.
00:19:51: Wie schafft man es denn eigentlich, so Verantwortung abzunehmen?
00:19:53: Ist da gleich hell auf Begeisterung gewesen sozusagen?
00:19:56: oder muss man da die Mitarbeit in der nächste Führungsriege auch ein bisschen zu motivieren mehr Verantwortung zu übernehmen?
00:20:02: und wie schafft das?
00:20:04: Ja, im Prinzip bildet sich ja auch da eine Kultur aus.
00:20:08: Wenn sie eine Führunglandschaft hatten, die sehr viel Verantwortung zentralistisch geführt hat dann bilden sich natürlich auch Mitarbeiter Ebenen raus, die gar nicht so sehr die Verantwortung suchen und das auch nicht wollen.
00:20:21: Es ist nicht gut und es ist nicht schlecht.
00:20:23: Das passt eben dieses Umfeld in meinem Bereich und in dem Feld wie ich hier möchte, dass mir Verantwortung übernommen wird.
00:20:32: Und tatsächlich entdecken viele Mitarbeiter, dass sie gerne diese Verantwortung übernehmen wenn man sie lässt und wenn man auch nicht zu sehr nach Fehler Sucht und eine vernünftige Fehlerkultur einführt, die Leute auch mal Fehler machen lässt.
00:20:47: Dann haben viele Spaß dran eine Verantwortung zu übernehmen.
00:20:51: Tatsächlich gibt es aber auch Leute, die damit nicht klarkommen.
00:20:54: Das muss man auch fair ansprechen.
00:20:55: Man wird nicht jeden mitnehmen können auf diese Reise Aber man kann jede faire Möglichkeit geben Zu entscheiden ob das die reise ist auf der man mit dabei sein möchte oder nicht.
00:21:06: Und erzwingen kann man da nichts.
00:21:08: Man kann es nur fördern, man kann gucken wer übernimmt welche Verantwortung.
00:21:11: wir haben auch Mitarbeiter gehabt die aus der zweiten dritten Reihe ganz nach vorne gesprungen sind weil sie einfach entdeckt haben das ist ihr Ding.
00:21:19: Sie können jetzt gestalten und andere fanden das vielleicht nicht ganz so mehr Verantwortung zu übernehmen.
00:21:26: aber im großen Ganzen muss ich sagen läuft Das Thema sehr sehr gut.
00:21:31: Prima vielen Dank.
00:21:32: vielen dank dafür.
00:21:33: Lass uns einen kurzen Blick auf die strategische Neuausrichtung bei Weinhorn werfen.
00:21:39: Sie haben uns im Vorgespräch gesagt, sie hätten sich eine Branche umgeschaut und gedacht eigentlich sehen alle ziemlich gleiche aus?
00:21:46: Was genau meinten Sie damit her?
00:21:49: Also ich habe ja tatsächlich so ein bisschen halbherzig mir das Ganze angeguckt weil wie ich es vorhin gesagt hab war hier nicht auf der Suche sondern dachte mehr jetzt guckst du dir mal an worum's überhaupt geht und habt die Internetseiten der Marktgleiter aufgemacht Und mich mal in dieser Branche weiß, kommen ja aus einer ähnlichen oder angelehnten Branche.
00:22:09: Ich habe mir auf jeden Fall die Internetseiten der Anbieter angeschaut und gesagt, was ist denn da los?
00:22:16: Das sieht alles gleich aus!
00:22:17: Und das hat mein Marketing-Vertriebsherz angefasst.
00:22:21: Das kann doch nicht sein dass man so ein hoch emotionales Produkt so gleichförmig darstellt.
00:22:26: und tatsächlich wenn sie Vor einem Jahr noch die Internetseiten aufgemacht haben, die nebenan alle gelegt hätten.
00:22:32: Hätten sie den Markenlogopad ausblenden können und beliebig hin- und herschieben?
00:22:38: Da hätte keiner den Unterschied gemerkt.
00:22:40: Es ging immer um die gleiche Art der Darstellung aber nicht um den tatsächlichen Kunden nutzen sondern Produktvorstellungen also relativ Emotionsarme Darstellungen von schön ästhetisch fotografierten Terrassensituationen, mal mehr Mal weniger glänzend und shiny.
00:23:03: Und da einen Unterschied reinzubringen das hat mich von Anfang an irgendwie im Innersten berührt.
00:23:10: Ich glaube da können wir auch aus anderen Branchen ja viel mitnehmen.
00:23:14: Das fand ich wirklich phänomenal wie eigentlich ein sehr emotional aufgeladenes Branche so unemotional mit diesem Thema umgeht.
00:23:22: und ich sage auch intern ganz gerne dazu Wir sind eine Boxenschieber Branche, wo man halt seine Makise über den Tresen schiebt und die Box erklärt mit meine ist fünfzehn Millimeter kleiner als Die von dem aber das interessiert er denen den Kunden nicht.
00:23:37: Und da emotional stärker einzusteigen Das fand ich klasse und das war tatsächlich für mich ein Schlüsselmoment zu sagen halt stopp Da steckt Riesenpotential drin.
00:23:48: dann müssen wir was machen.
00:23:51: Sie haben ja gerade schon gesagt hochemotionaler Bereich.
00:23:54: Da verbringt Familien ihren Sommer unter ihren Makisen draußen auf der Terrasse-Familienzeit.
00:23:59: Das hatten sie ja im Vorgespräch auch so schön emotional gesagt, das heißt aber als Sie dann damit angefangen sind sozusagen die Mitbewerber haben nachgezogen.
00:24:06: Die haben dann gesehen dass funktioniert gut und das sollten wir genauso machen oder?
00:24:10: Das kann ich derzeit noch nicht wahrnehmen.
00:24:15: Wir sind mit unserer Internetseite und auch unseren ganzen Unterlagenprospekten diesen Schritt gegangen und kriegen ein sehr positives Feedback aus dem Markt.
00:24:27: Wenn wir unsere Internetzeit zu Internetzeiten Zugriffe analysieren, und vor allen Dingen was dann wirklich in Aktion danach passiert haben deutliche Steigerungsraten.
00:24:38: Also wir haben jetzt doppelt so viele Kunden, die bei uns auf der Internetseite sind, die dann auch wirklich auf die Fachpartnersuche gehen als vorher und hundert Prozent Steigerung finde ich schon ziemlich gut!
00:24:51: Und wir kriegen eben auch das Feedback von unseren Fachpartnern dass die Prospekt vergreifen.
00:24:57: Interessanterweise unsere Fachpartener sind ja häufig sind da die Ansprechpartner natürlich die Herren der Schöpfung Entschieden wird aber meistens von den Frauen.
00:25:09: Genau,
00:25:11: unsere Fachpartner sagen raus ganz nett die Frauen, die dort arbeiten sind begeistert und genau das merken wir dann eben auch von den Endkunden.
00:25:20: Die merken da ist irgendwas ganz anders und da ist mehr Verständnis für das was wir wirklich suchen.
00:25:27: Und das kriegen wir als positives Feedback jetzt zurück gemeldet.
00:25:30: ich will nicht unbedingt hoffen dass der Wettbewerb zu schnell nachzieht, den Vorsprung den gönne ich uns gerne.
00:25:39: Ja das ist jetzt der Sprung eigentlich zu einem der Schlüsselwörter bei Weiner draußenwelten also vom Produkt zum Lebensgefühl.
00:25:47: Der Begriff draußenweltern ist bei Weine ja zentral.
00:25:51: was steckt strategisch dahinter und ist es ein Marketingbegriff oder eigentlich ein Führungs- und Vertriebsthema?
00:25:59: Es ist ein samthaltlich strategischer Denkansatz, den wir haben.
00:26:05: Marketing ist so ein Thema, Vertrieb ist ein Thema Führung sein Thema aber es ist eben ein gesamtheitlicher Ansatz mit verschiedenen Unterversetten.
00:26:14: Das ist genau das was ich meine mit einer Unternehmensstrategie die alle Bereiche mit Einbild bindet und eigentlich ist dort der Kern dass die Kundenzentrierungen die Grundhaltung wird.
00:26:29: Es geht nicht darum technische Produkte zu vertreiben, sondern es geht darum zu verstehen was der Endkunde wirklich braucht und daraus die Handlungen abzuleiten.
00:26:40: Und wenn sie die draußen Welten nehmen dann ist das Verständnis was der endkunde Wirkliche brauche.
00:26:47: ich bin vielleicht mit zwei Beispiele Wenn Sie zum Facharzt gehen da wird er auch erst mal analysieren die Symptome bedeuten könnten, der wird ihn nicht gleich irgendwas verschreiben oder er wird nicht von vornherein sagen folgende fünf Medikamente habe ich ihm angeboten was passt am besten auf sie sondern da hört man erst mal hin.
00:27:07: Oder wenn Sie in Reisebüro gehen Sie waren ja nicht auf der ganzen Welt.
00:27:12: Sie haben nicht diese Erfahrung, wie sieht es denn da aus?
00:27:15: Aber sie können beschreiben was ihr interessiert und was ihr erleben möchten ob sie Ruhe haben möchten, ob sie Action haben, Wärme, Kälte, Wind Wasser, Wüste was auch immer Und hoffentlich haben sie jemand gegenüber der die Erfahrung hat und interpretieren kann, was er da hört.
00:27:31: Und was auf sie passt um dann die richtige Lösung auszuziehen.
00:27:34: das sieht außen Welt.
00:27:36: nicht einfach ein Produkt zu verkaufen sondern zu verstehen Was will eigentlich dieser Endkunde in seiner Lebensphase im persönlichen Umfeld tatsächlich erreichen?
00:27:46: Was will erleben was sind seine Erfordernisse und welches Produkt pass dazu?
00:27:50: natürlich gehört da ein Produkt dazu.
00:27:53: unsere Produkte sind ganz zentrales wichtiges Element in diesem Thema, aber halt erst nachdem ich eine richtige klassische Bedarfsanalyse gemacht habe.
00:28:04: Aber nicht im Sinne von einem wie kann ich dem jetzt verkaufen?
00:28:07: Sondern eine langfristige Bedarfsanalyse.
00:28:09: und dann entstehen diese glücklichen Momente die daraus ja entstehen.
00:28:15: und das sind Rückmeldungen, die wir häufig von unseren Endkunden bekommen, die sagen dass es fantastisch mein Lieblingsplatz auf der im ganzen Haus geworden.
00:28:23: Früher musste ich flüchten, es geht ja nicht um den Sonnenschutz sondern es geht darum wann musste ich denn die Terrasse mal verlassen weil mich irgendwas gestört hat?
00:28:32: Weil es zu heiß wurde, weil es zu hell wurde oder vielleicht sogar mein Nachbarn zu laut wurde.
00:28:39: Weil ich mit Freunden gelacht habe und vielleicht kann ich durch Glasschiebewände eben eine Privatsphäre schaffen dass ich auch keinen störe wenn ich nach Mitternacht noch draußen sitzen möchte und das genießen möchte und das zu verstehen mit dem Expertenwissen, was wir haben.
00:28:57: Und dann umzusetzen in genau die richtige Lösung, die zur Architektur passt – weil die Architektor ist bestehend!
00:29:03: Mit geschultem Auge kann ich die Architektur eben beurteilen zusammen mit dem, was inhaltlich gebraucht wird.
00:29:10: Das finde ich eine fantastisch schöne Aufgabe, weil wir dann draußen Welten erstellen können, wo sich die Leute einfach nur wohl fühlen.
00:29:20: mich persönlich an und das ist eben kein Marketing Papier.
00:29:24: Das ist auch kein Vertriebskonzept, dass es auch nicht nur alleine für die Produktentwicklung sondern das ist ein Thema, das muss ich und ich sage einfach Kundenzentriert durchs Unternehmen in jedem einzelnen Bereich durchziehen.
00:29:38: Und das ist und bleibt die Aufgabe, die ich hier als meine Kerneraufgabe in den letzten zwei Jahren gesehen habe, zu bringen, auch zu verstehen was dort wirklich gebraucht wird und dann die richtigen Maßnahmen einzuleiten dass es umgesetzt werden.
00:29:54: Da hatten sie ja auch schon darüber gesprochen.
00:29:55: das ist ein bisschen vergleichbar mit den Wellness-Oasen.
00:29:58: Den Badezimmern wo es früher auch nur im Waschbecken ging oder Badewannen wo man jetzt einfach wirklich einfach Oasen hat wenn man sich gerne auffällt was auch so einem Lieblingsort geworden ist.
00:30:07: Es geht hier glaube ich um diesen Perspektivwechsel denen Sie jetzt auch machen für Terrassen und Markisen und Überdachungen und dieses Gefühl was man vielleicht in dem Bereich schon umgesetzt hatte dass Sie das auch jetzt in Ihrem Bereich machen?
00:30:20: Ich glaube, an der Branche oder anderen Branchen kann man lernen.
00:30:23: Man muss ja nicht alles immer selber erfinden was erfolgreich an anderer Stelle schon eingesetzt wurde also... Man darf aber das Rad durchaus so interpretieren wie es für einen am besten passt Aber man musste das Rad deswegen nicht neu erfinden.
00:30:39: und wenn ich mir gerade diese Sanitär Branche anguckt, so wie sie früher waren.
00:30:44: Die Waschbecken, T-Spüler, Flachspüler, Muffen und Wasserhähne geliefert haben.
00:30:50: Die haben sich ja durchaus mit diesem Thema auseinandergesetzt und diesen kleinen Spa für den Abend entwickelt.
00:30:58: Das ist ganzheitlicher gesehen und nicht, wie viel Wasser fießt aus meinem Waschbäck ab wenn ich den Aufguss am meisten aufziehe.
00:31:08: Das interessiert letztendlich keinen!
00:31:11: Die die Küchenindustrie ist da viel weitergegangen.
00:31:15: Man merkt ja, dass Kunden nicht nur mehr Geld ausgeben sondern gerne mehr Geld ausgegeben weil sie den Wert sehen in dem was da entsteht.
00:31:24: und dann sind bei eigentlich vergleichbaren Produkten wenn Sie jetzt mal unterstellen weißes Waschbecken ist ein weißes waschbeken sind am Haken entstanden die sehr stark und sehr wertvoll sind nicht nur für denen die die Marken besitzen sondern auch wieder mit handeln und dies letztendlich benutzen schätzen diesen diesen markenwert, der entstanden ist.
00:31:47: Und viele ehrlich gesagt immer wieder in diese branche.
00:31:51: ich habe auch kontakte hier und da die ich nutze um darauf wirklich die fahren zu gucken weil man einiges dort lernen kann und adaptieren kann was für uns genauso Wenn ich sogar noch stärker zutrifft, weil bei uns sitzen unsere Endkunden tatsächlich mehrere Stunden auf der Terrasse.
00:32:13: Jetzt mag es vielleicht auch Leute geben die mehrere Stunden im Bad sind aber tendenziell würde ich mal behaupten dass man mehr auf der terrasse ist wenn man sie wirklich nutzt als im Badezimmer.
00:32:24: Ja sehr gut jetzt haben wir ja hier vertieft das es um Lebensgefühl geht also Lebensqualität, Atmosphäre und natürlich auch die Nutzungsmöglichkeiten.
00:32:35: Wie gehen denn eigentlich die Fachhändler damit um, die ja so mal in der Vergangenheit deutlich technisch orientierter waren?
00:32:42: Na ja viele von den Fachpartnern machen das tatsächlich ja durchaus schon erfolgreich.
00:32:47: Die haben diese Kunden nähern dieses Verständnis aber es sind halt bei weit.
00:32:53: nicht alle würde ich mal vorsichtig sagen und viele von denen machen es mehr oder weniger bewusst.
00:33:01: Aber eins muss uns bewusst sein, unsere Fachpartner wollen ja keine Boxen- und Arbeitsstunden verkaufen sondern die wollen eigentlich ja Mehrwerts düsten.
00:33:13: und wenn wir verstehen dass ich tatsächlich Sicherheit, Komfort, Ästhetik Lebensqualität verkaufen kann dann in der Rolle des Fachhänders anders ist, als eben nur Stunden zu verrechnen.
00:33:30: Dann muss der Fachpartner einen Perspektivenwechsel einnehmen und diese Veränderung der Fachhänderlandschaft ist glaube ich notwendig um den Mehrwert auch wirklich zu platzieren am Markt.
00:33:48: Wenn ich dort wirklich nur Montageleistungen anbiete wird es keinen überlegen gehen.
00:33:54: Bin ich ziemlich sicher, außer ich bin so rationell in meiner Montage dass sich im Volumen meinen Wert bekommen kann aber nicht in dieser Mischkombination wie unsere Fachpartners machen.
00:34:10: also Beratung, Verkauf, Montageservice da muss mehr drin sein und ich glaube das müssen tatsächlich die Fachbetriebe für sich genau erruieren Wie weit Sie um diesen Geschäftsmodell weiter machen wollen, was sie verändern wollen oder wie weit Sie eben sagen, naja ich höre jetzt demnächst sowieso auf, weil ich fünfsechzig bin.
00:34:31: Dann war ich nicht mehr mit.
00:34:32: Aber Staualbert ist glaube ich nicht reichen den alten Stiefel weiter zu machen.
00:34:39: Wir sind ja in einer Phase zur Weine gekommen, in der die Marktumstände deutlich schwieriger wurden und ich kann mich noch selber sehr gut an diese Zeit erinnern, also als in der Corona-Zeit gefühlt jeder deutsche Haushalt in den Ausbau seiner Terrassen und Gärten investiert hat.
00:34:57: Wir haben sich alle gefreut aber dann kam eine starke Zurückhaltung weil Energiekosten plötzlich durch die Deckel schossen Material kosten genauso Und Unsicherheit und wirtschaftliche Druck aufkam.
00:35:10: Aber heute schon wieder weiß ich ja.
00:35:13: Aber wie heraus hat war diese Gleichzeitigkeit aus Führungswechsel, strategischer Neuausrichtung und schwieriger Marktempfälz?
00:35:22: Hey ja.
00:35:23: Also wenn Sie, ich sag mal so zwischen meinen ersten Gesprächen und da sich tatsächlich hier war, ist der Auftragseingang von thirty-five Prozent zurückgegangen gewesen nach den Corona Zeiten.
00:35:37: Jetzt muss man die Coronazeit sicherlich jetzt Besonderheit nehmen.
00:35:41: Wenn Sie dann noch sagen nach zehn Jahren Bauboom, den wir in Deutschland erlebt hatten mit überquellen Wohlstand.
00:35:50: Erben die eigentlich keinen Limit hatten keine Zinsen und man hat solche Sachen einfach mitfinanziert wenn man gebaut hat man meistens auch gleich das Auto im Hof noch mit finanziert weil es hat nichts gekostet.
00:36:04: Wenn sie das als etwas schwieriges Marktumfeld sehen ja dann würde ich sagen da waren Ich hatte Challenges mit dabei.
00:36:13: Und manchmal ist es tatsächlich wie Jean-Liane mit Medizinwellen, das ist schon ambitios was da ist.
00:36:21: und genau dafür ist aber auch für mich der Reiz weil das betrifft ja nicht nur unsere Unternehmen, sondern alle in der Branche.
00:36:29: und genau in diesen Zeiten passieren Veränderungen die passieren nicht wenn alle ausgebucht sind ich keine Gedanken machen muss, da können sie ja keine Veränderungen durchbringen.
00:36:40: Ich glaube der Zeitpunkt, der jetzt ist, der es natürlich anstrengend aber wir sind im Management nicht dazu da dicke Autos zu fahren und in Meetings Kekse zu essen sondern wir sind dazu da Dinge zu verändern um uns anzupassen und Unternehmen stark für die Zukunft auszurichten.
00:36:57: wenn nicht jetzt wann denn dann?
00:36:59: Insofern ja da ist natürlich der eine oder andere Fitnesskurs jetzt gerade mit dabei gewesen.
00:37:06: Aber ich glaube, das ist sogar für das ganze gut.
00:37:11: Dass man es voran bringt und man merkt eben auch Veränderungen auf Veränderungsbereitschaft bei Mitarbeiter und bei Kunden die selber merken, hier muss sich was tun weil einfach nur ein weiter so gibt es nicht.
00:37:27: Und dann kamen noch ein paar Challenges mit dazu, die man vielleicht nicht gesucht hat aber Das nimmt man da halt so wie's kommt
00:37:36: Genau, ich habe das verstanden.
00:37:37: Sie haben die Vorsteckskegse beiseite gelegt und Gras gegeben.
00:37:42: Wie haben sie in dieser schweren Phase verhindert?
00:37:45: Dass das Unternehmen nicht nur einfach im Krisenmodus funktioniert sondern irgendwo auch in den Flow kommt.
00:37:52: Herr Dr.
00:37:52: Schweizer, Sie wissen ja wie es ist in einigen Unternehmen.
00:37:54: Einige Unternehmen kippen dann um und sagen wir machen nur noch Cost-Cutting und einen Einsparungs.
00:38:00: Thema nach dem anderen ist Inhalt des Lebens plötzlich Dadurch, dass wir einen nach vorne gerichteten Strategie Prozess haben und genau wissen wo wir hin wollen und verschiedene Dinge in der Entwicklung haben.
00:38:12: Verschiedene Themen im Marketing sichtbar werden.
00:38:14: Auftritte sich verändern Einstellungen sich ver ändern sind ja eigentlich sehr sehr positiven Grundeinstellung Und wir wissen das wir was tun müssen ist etwas anderes als wenn man nur die negativen Dinge parieren muss, sind wir im Vorwärtsgang mit sehr viel Gegenwind würde ich mal sagen.
00:38:32: Wir haben ja Lösungen auf den Markt gebracht jetzt auch sichtbar werden an denen wir gearbeitet haben digitalen Prozess.
00:38:38: wir haben eine Mixed Reality Brille in den Markt gebracht die eine absolut phänomenale Lösung für uns ist wenn man anders als bei Virtual Reality jetzt wirklich einem Kunden schon zeigen kann wie es genau an seinem Haus aussehen wird künstlichen umgebung sondern ich bin einer realistischen in seiner umgebungen seine architektur und ich kann unsere produkte da rein projizieren als wären sie da.
00:39:04: also sie sitzen unter ihrer zukünftigen terrasse oder ihre zukünftig makise als wäre sie heute schon da inklusive sonnenstand simulationen.
00:39:14: das sind lösungen.
00:39:15: die gibt es in der branche so nicht ich kenn zumindest keine Und das sind Sachen, die uns natürlich motivieren.
00:39:22: Die anderen Sachen müssen wir managen mit denen gehen wir um.
00:39:25: aber es gibt eben nur diesen Negativ-Themen sondern es geben ganz viele Dinge, die positiv sind.
00:39:31: Wir haben eine Pipeline gefüllt mit Dingen, die Stück für Stück auf den Markt kommen werden.
00:39:35: Wir haben die nächsten Jahre alle drei Monate neues Produkt oder eine Produktabwandlung, die in den Markt kommt.
00:39:42: Unser digitaler Prozess macht Riesenspaß weil er ja sichtbar wird.
00:39:49: Ja, da ist viel positive Bewegung drin.
00:39:52: Sofern ist es halt eben nicht nur Kostcutting und Budgeteinsparungen und depressive Stimmung sondern viel vorwärtsgerichteter Energie.
00:40:01: Und gerade jetzt ist ja auch so eine Zeit, wenn man aufs Jahrtausendzwanzig zurückguckt.
00:40:04: Das war ja eine Zeit die sehr erfolgreich für Terrasse waren weil man halt viel zu Hause geblieben ist und nicht mehr die Möglichkeit hatte zu reisen.
00:40:11: und jetzt ist es ja grade wieder etwas wo einfach Reisen teurer werden und vielleicht man sich auch überlegt ob man nicht doch lieber wieder ein bisschen mehr in die eigene Terrassee investiert.
00:40:19: Glauben Sie dass das jetzt wieder so einen Zeitpunkt sein kann?
00:40:21: Wo die Terrasso noch mehr zu einem Sehnsuchtsort wieder wird?
00:40:24: Das wird sicherlich werden!
00:40:26: Es ist hier auch ein Stück weit im Zufluchts Ort Momentan in aller Unsicherheit, die man hat.
00:40:32: Vielmehr ist für mich über die Terrasse eine erreichbare Urlaubsort weil sie nehmen einfach die Tasse in die Hand machen ein paar Schritte und sind dann dort.
00:40:40: aber es jetzt mal grundsätzlich der Vorteil dem wir haben.
00:40:45: ich glaube der Gegenwind ist allerdings momentan mit den Krisen die wir haben viel stärker als diesen leichten Gegentrennen den wir setzen können.
00:40:53: Es wird uns als Borge wahrscheinlich nicht ganz so hart treffen wie andere Bereiche Und trotzdem nehmen wir diesen Gedanken genau hoch, dieses Zuhause positiv zu nutzen und zu sagen das gönne ich mir einfach.
00:41:09: Da fühle ich mich wohl und da haben wir natürlich auch für die starke Botschaften und Produkte auch dafür.
00:41:15: Ja jetzt haben wir schon so den Schwenk nach vorne gemacht.
00:41:18: Thema Führung im Blick nach vorne.
00:41:21: wenn Sie jetzt an Ihre Zeit hier bei Rainer denken Und Ihre Rolle, Sie haben es eben schön gesagt als Kapitän.
00:41:29: Was haben sie aus dieser Zeit am stärksten bislang mitgenommen?
00:41:36: Also ich glaube das größte Lernscheld mal wieder ist dass es wichtig ist, dass man Menschen mitnimmt auch wenn man nicht jeden mitnehmen kann.
00:41:48: und trotzdem darf man da nicht aufhören an Menschen und den gemeinsamen Erfolg Zweifel, wenn man mal ein paar Rückschläge erlebt.
00:41:58: Da waren ein paar Sachen dabei die mich wirklich angefasst haben.
00:42:02: das war aber ich muss sagen Mal wieder meine Lernkurve.
00:42:06: immer dann mit Wenn man mit Menschen zu tun hat Hat man ganz viel positive Momente und Ein Paar enttäuschungen.
00:42:14: und Ich glaube dass lernen ist Immer Wieder Auf Grund dieser Enttäuschen nicht Zu verhärten Und weiter in Menschen zu glauben.
00:42:24: Ich habe wieder auf meinen Bauch bei diesem Thema gehört und ich werde gerade wieder belohnt, dass sich ein Menschen glaube.
00:42:30: Und das ist das was ich wieder gelernt hab ja umgibt dich mit Menschen die gut sind, die dir gut tun, die dem Unternehmen gut tun und löse Situationen wo es nicht der Fall ist.
00:42:47: Eigentlich schon so einen schönen Abschluss aber... Zwei Fragen haben wir noch.
00:42:50: Woran würden Sie denn in den zwei, drei Jahren, wenn man da mal widersprechen, woran würden sie erkennen dass die strategische Neuausrichtung gelungen ist?
00:42:57: Oh!
00:42:58: Das ist relativ einfach weil wir haben im Zuge auch der Unternehmensstrategie uns klare Ziele vorgenommen, dreizehn Stück an der Zahl, die man wirklich auch ablesen kann ob wir sie erreicht haben.
00:43:11: dann haben wir erfolgreich unsere Strategie umgesetzt also es jetzt nicht nur einfach blau-blau sondern auch untergebrochen in konkrete, smarte also spezifisch messbar attraktiv realistischen terminierte ziele runtergebrochen.
00:43:26: wenn wir die erreicht haben dann haben das wirklich gepackt und die klingen jetzt vielleicht ein bisschen zahlenlastig.
00:43:35: aber da sind auch dinge drin wie kundenzufriedenheit um mitarbeiter zufriedenheit.
00:43:40: Das sind zum beispiel zwei ziele die sind zwar messbar Aber die sind mir extrem wichtig, dass wir Herr Mitarbeiter haben.
00:43:47: Die sagen ich bin gerne hier also Ich sehe das als Bereicherung an und Kunden die sagen Das ist meine Unternehmen Und wenn das eintrifft dann Haben wir unser Unser Ziel erreicht und dann waren auch erfolgreich.
00:44:03: das ist also weniger nur des Bauchgefühl sondern auch konkret nachvollziehbar Dass wir Dinge uns vorgenommen haben die wir auch wirklich erreichen wollen.
00:44:13: Ja und jetzt kommt die berühmte Abschlussfrage.
00:44:17: Wir haben ja bei Headhunter Insights wirklich sehr erfahrene Manager, wie sie es auch sind und haben uns ja heute auch tief in die Trickliste reinschauen lassen.
00:44:29: Und wir adressieren diese Frage immer an junge Führungskräfte.
00:44:33: und deshalb was hat ihnen persönlich in besonders schwierigen Situationen geholfen?
00:44:43: Das ist tatsächlich eine Geschichte aus meiner frühesten Kindheit.
00:44:47: Da war ich vier Jahre alt und das weiß ich wie heute noch, mein Vater war begeisterter Häuslebauer und zwar nicht professionell sondern privat und ich war vier und mein Vater stand mit mir an unserer Baustelle neben dem Berg des Aushubs den man so hatte und ich kannte diesen riesigen Berg als Spielplatz Da bin ich ja immer rauf und runter gedrubt, aber es war eigentlich ein Gebirge für mich.
00:45:15: Mein Vater stand mit mir neben diesem Gebirg und sagte heute müssen wir das Haus anfüllen und heute schaufen wir weg.
00:45:24: Für mich war das ein unglaublich großer Berg und ich weiß nicht, ich bin da rechts oder links vorbeigelaufen und habe mir gedacht – und das weiß ich doch heute noch!
00:45:33: Wie sollen wir das denn schaffen?
00:45:35: Und mein Vater hat einfach gesagt du fangen hier an zu schaufeln Und dann fühlen wir das Stück für Stück ab.
00:45:41: und tatsächlich am Nachmittag war dieses Thema erledigt.
00:45:44: Seitdem weiß ich, dass die meisten Berge verschwinden nicht durch nachdenken, nicht durch analysieren und drüber reden sondern Schaufel für Schaufeln.
00:45:55: man darf sich auch durch die Größe des Problems nicht leben lassen.
00:46:00: Manche Dinge einfach schlichtweg anpacken.
00:46:05: Erfahrung, die ich damals gemacht hat.
00:46:06: Er hat mir in vielen Management-Situationen geholfen und wenn es Problem zu groß wurde... ...es in einzelne Schaufelgrößen zu zerlegen oder einfach abzugrahmen dann funktioniert das und da sollte man auch nicht verzagen.
00:46:19: Das würde ich als Bild für mich und vielleicht auch als Trost für andere bei großen Problemen als Idee mitgeben packt's einfach an Nehmt sie einen Angriff und verzweifelt nicht dran.
00:46:33: Das funktioniert dann, am Nachmittag ist es weg!
00:46:36: Super!
00:46:37: Ganz ganz lieben Dank für diese Einsicht aber auch für die vielen offenen Einblicke in ihre Führungserfahrungen bei Weynor und ihre Aktivitäten.
00:46:46: Herzlichen Dank sehr wertvoll!
00:46:48: Sehr gerne, hat mir Spaß gemacht!
00:46:50: Ja, ich würde noch von mir auf vielen Dank.
00:46:51: Ich muss sagen das war auch sehr berührend also für mich das Gespräch.
00:46:53: Es war sehr tief und sehr ehrlich und hat mir auf jeden Fall große Freude gemacht.
00:46:57: Vielen vielen Dank für Ihre Zeit!
00:46:59: Gerne freut mich.
00:47:01: Vielen Dank Jörg, vielen Dank fürs Zuhören.
00:47:03: Sie wissen ja alle weiteren Infos die stehen bei uns unten in den Shownotes und wir freuen uns schon auf das nächste Mal.
00:47:08: bis dahin alles Gute!
00:47:09: Tschüss.
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