#39 Führung beginnt mit Verbindung – Daniela Bechtold (big. bechtold-gruppe) über Nachfolge und Unternehmenskultur

Shownotes

In dieser Folge von Headhunter Insights sprechen Jessica Sander und Dominic Späth mit Daniela Bechtold, geschäftsführende Gesellschafterin der B.I.G. Bechtold Gruppe.

Daniela Bechtold hat das Familienunternehmen in zweiter Generation übernommen und in den vergangenen Jahren strukturell und kulturell weiterentwickelt. Aus vielen einzelnen Gesellschaften ist eine stärker vernetzte Unternehmensgruppe geworden – mit über 3.000 Mitarbeitenden in den Bereichen Engineering, Facility Services und Security.

Im Gespräch geht es um Nachfolge, Verantwortung und die Frage, wie Führung gelingt, wenn ein Unternehmen wächst, sich Märkte verändern und Menschen in Veränderung mitgenommen werden sollen. Daniela Bechtold erzählt, wie sie den Weg ins Unternehmen gefunden hat, welche Rolle ihr Vater in der Übergabe gespielt hat und warum irgendwann klar war: Führung braucht eindeutige Strukturen.

Ein zentraler Gedanke der Folge: „Lernen folgt Bindung.“ Für Daniela Bechtold ist Verbundenheit kein weicher Zusatz, sondern eine echte Voraussetzung für Zusammenarbeit, Entwicklung und Veränderung. Sie spricht über empathisches Zuhören, neue Formen der Kommunikation, persönliche Begegnung im Führungskreis und darüber, warum Menschen sich nicht nur in ihren Rollen, sondern wieder als Menschen begegnen sollten.

Außerdem geht es um wertebasierte Führung, ihren Blick auf exzellente Führung, den Umgang mit KI und Automatisierung – und um die Frage, was junge Führungskräfte aus ihrem Weg lernen können.

Eine Folge über Familienunternehmen, Transformation, Vertrauen und Führung, die nicht nur über Strukturen funktioniert, sondern über echte Verbindung.

Gast: Daniela Bechtold, geschäftsführende Gesellschafterin der big. bechtold-gruppe

LinkedIn Daniela Bechtold: https://www.linkedin.com/in/daniela-bechtold-0968351a4/

big. bechtold-gruppe – big. family of services: https://www.big-gruppe.com/unternehmen/big-family-of-services/

Wertekommission – Daniela Bechtold-Schwabe: https://www.wertekommission.de/vorstand/daniela-bechtold-schwabe/

🔗 Mehr über Dominic Späth:

Website: https://spaeth-partners.com/

LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/dominic-sp%C3%A4th/?originalSubdomain=de

🔗 Mehr über Jessica Sander:

LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/jessica-sander-48133170/

Website: https://www.mobilpodcast.de/

Transkript anzeigen

00:00:00: Man kann gar nicht miteinander arbeiten, wenn man nicht verbunden ist.

00:00:04: Und daraus haben wir dann mehr oder weniger auch die Philosophie gehabt.

00:00:09: Erst mal brauchen wir Verbundenheit untereinander und auf dieser Verbundenkeit, wie du es schon sagst, die Hierarchie übergreifend noch wertvoller ist, kann man gemeinsam es dann auch schaffen.

00:00:23: Willkommen zu Headhunter Insights!

00:00:26: In diesem Podcast dreht sich alles um Leadership, die den Unterschied macht.

00:00:30: Freuen Sie sich auf Insights eines Headhunters und spannende Gäste, die exklusive Einblicke aus den Chefetagen deutscher Unternehmen mitbringen.

00:00:39: Das

00:00:40: ist Headhunter Insights!

00:00:46: Herzlich willkommen zu Headhunder Insights.

00:00:47: ich bin Jessica Sander und freue mich sehr zusammen mit Dominik spät durch diese Folge zu führen.

00:00:51: Hallo Dominik Hallo

00:00:52: Jessica

00:00:53: Heute sprechen wir mit einer Frau, die ein Familienunternehmen in zweiter Generation übernommen hat und dabei nicht einfach nur verwaltet sondern weiterentwickelt.

00:01:01: Sie ist Geschäftsführender Gesellschafterin der BIC-Wächtholdgruppe einem bundesweit tätigen Dienstleister rund um das Gebäude mit mehr als dreitausend Mitarbeitenden – in den Bereichen Engineering, Facilities, Services & Security.

00:01:13: Sie hat das Unternehmen in einer Phase übernomen, der sich Märkte verändert haben, Strukturen neu gedacht werden mussten und gleichzeitig die Frage im Raum stand wie schafft man es eigentlich Menschen in Veränderung?

00:01:23: Und sie beschäftigt sich nicht nur im eigenen Unternehmen intensiv mit Führungen.

00:01:27: Sie engagiert sich auch in der Wertekommission, setzt sich dort mit der Frage auseinander wie wertebasierte Führung heute gelingen kann und auch darüber wollen wir heute sprechen.

00:01:35: Herzlich willkommen Daniela Bechtholdt!

00:01:36: Vielen Dank dass wir heute bei dir sein dürfen.

00:01:38: Hallo Daniela.

00:01:39: Hallo schön, dass ihr da seid.

00:01:41: Sehr

00:01:41: gerne.

00:01:41: Daniela auch mit dir starten wir mit unserer ersten Frage.

00:01:44: die wird tatsächlich jedem Gast stellen was beschäftigt dich denn gerade beruflich am meisten?

00:01:49: Wenn du magst gerne auch privat.

00:01:51: beruflich beschäftigt mich gerade am meisten, wie wir in diesen Zeiten wo wir doch schon feststellen dass irgendwie Veränderung an der Tagesordnung ist.

00:02:02: In ganz vielschichtigen Bereichen.

00:02:05: das wird dennoch Verbundenheit miteinander empfinden und uns ja auch die Sinnfrage gemeinsam in dem Führungsteam stellen und sagen Wie schaffen wir es?

00:02:16: gemeinsam einen guten Job machen, erfolgreich sind aber dennoch auch sinnstiftend unser Leben verbringen.

00:02:24: Und privat?

00:02:26: Und privat beschäftigt mich so ein bisschen die weiterführende Schule von meinem Sohn der jetzt zehn ist.

00:02:33: Aber Gott sei Dank ist diese Frage geklärt.

00:02:35: Insofern freuen wir uns jetzt auf den letzten Teil vor den Sommerferien.

00:02:40: Sehr schön

00:02:41: Sehr schön.

00:02:41: Super!

00:02:42: Und bevor wir gleich jetzt tiefer in Führung und Kultur einsteigen, lass uns Big vielleicht dann mal ein bisschen besser verstehen.

00:02:47: Ihr seid heute über dreitausend Mitarbeitende, vereint ganz unterschiedliche Bereiche unter einem Dach – ich habe es ja schon genannt – Engineering Facilities Service und Security.

00:02:56: Wenn du Big heute jemanden erklären müsstest was macht euch aus?

00:03:00: Also uns macht aus dass wir ein Gebäude ganzheitlich denken.

00:03:03: von der allerersten Idee also entweder hab' ich einen Gebäud sanieren möchte oder ich möchte neu bauen und da sind wir der Ansprechpartner für alles was Technik ist im Gebäude.

00:03:13: Wir planen, wir beraten und wenn wir dann die Haustechnik also Heizung, Lüftung, Klimasanitär, Elektro auch Daten- und Netzwerktechnik geplant haben, dann betreiben wir das Gebäudee auch einmal technisch, einmal infrastrukturellen und auch im kaufmännischen Bereich Manpower technisch.

00:03:36: der größte Bereich, darauf kennt man uns meistens auch die schwarzen Autos auf der Straße ist die Sicherheit.

00:03:42: Das heißt von den Mitarbeitern und Kollegen und Kollegen, die in der Pforte sitzen, die Sicherheitstechnik machen wir aber eben auch die physische Absicherung von Gebäuden-, Industrie-Veranstaltungen alles, was mit Sicherheit zu tun hat.

00:03:59: Ich sage gerade immer in Karlsruhe gibt es keine Straße wo du kein Big Auto siehst.

00:04:03: Das

00:04:06: freut mich.

00:04:06: so

00:04:07: her.

00:04:08: Daniela das ist spannend.

00:04:09: die Transformation bei euch war ja nicht nur strukturell sondern auch kulturell.

00:04:13: Du hast uns im Vorgespräch erzählt dass ihr früher viele einzelnen Gesellschaften hatte nebeneinander hergearbeitet haben.

00:04:22: Wann hast du gemerkt, jetzt müssen wir anfangen wirklich verbunden vernetzt zu arbeiten nicht nur unter derselben Marke sondern wirklich vernetzt von den einzelnen Geschäftsbereichen euch auch austauschen um eben stärker im Markt zu sein?

00:04:36: Das war sicher keine geradlinige Entwicklung.

00:04:40: ich bin hier seit zwei tausendneun im Unternehmen und Zwei Tausend Drei Zehn habe ich dann das Unternehmen in der Leitung übernommen.

00:04:48: Am Anfang war es geprägt, durch mein Wissen aus der Unternehmensberatung eher so ein strukturelles Darauf schauen zu sehen.

00:04:55: Fünfundzwanzig Geschäftsführer viele einzelne GmbH habe ich erst mal gesucht.

00:05:00: was verbindet uns wie richten wir die Marke neu aus?

00:05:04: und hab festgestellt Mein Vater war genial oder meine Eltern haben Menschen kennengelernt den sie vertraut haben haben gesagt hier ist Die Marke die uns verbindet und gewisser Qualitätsstandard.

00:05:19: Und jeder konnte dann in seiner Region ganz eigenständig agieren, das war zu der damaligen Zeit wirklich genial.

00:05:25: so sind wir von acht Mann auf damals knapp tausend fünfhundert Mann angewachsen.

00:05:31: und als ich dann ins Unternehmen kam habe ich gemerkt weiter kommen wir aber mit der mit der Philosophie nicht sondern die Kunden wachsen.

00:05:41: sie wollen die Vernetzung zwischen allen drei Bereichen haben.

00:05:45: Also müssen wir nicht nur miteinander kommunizieren, sondern wir müssen auch strukturell miteinander arbeiten und wir wollen auch miteinander arbeiten.

00:05:53: Und da verbindet einen dann letztendlich mehr als nur die Marke, sondern eben auch der Alltag, die Strukturen.

00:06:00: Wir hatten noch keine Personalabteilung, wir hatten auch keine verbundene, ja sonstigen zentralen Einheiten außer Finanzbuchhaltung.

00:06:10: Und es ist gerade auch wichtig bei überregionalen Kunden ähnliche Betreuung an jedem Standort bekommen und dass das dann auch einheitlich ist.

00:06:18: Ja, so sind wir in den letzten zehn Jahren eben haben uns verdoppelt.

00:06:23: Wir sind jetzt dreitausend Kolleginnen und Kollegen und sind in der ganzen Dachregion tätig.

00:06:29: Was du auch erzählt hast und was ich ja so schön fand ihr habt ja sehr viele Workshops auch über die Hierarchie-Ebene hinweg und da fiel einen Satz den ich total spannend fand Lernen folgt Bindung!

00:06:39: Warum beschäftigt dich dieser Gedanke so?

00:06:43: Interessanterweise habe ich den Satz kennengelernt, wir betreiben seit zehn Jahren auch Kindertagesstätten und von den Pädagogen habe ich das gelernt.

00:06:51: Man kann Kindern nichts beibringen wenn man keine Verbundenheit hat.

00:06:56: Und so haben wir uns diesen Satz genommen und gesagt, man kann gar nicht miteinander arbeiten, wenn man nicht verbunden ist.

00:07:03: Und daraus haben wir dann mehr oder weniger die Philosophie gehabt.

00:07:08: Erst mal brauchen wir Verbundenkeit untereinander Und auf dieser Verbundenheit, wie du es schon sagst die Hierarchie übergreifend noch wertvoller ist kann man gemeinsames dann auch schaffen.

00:07:22: Du hast beschrieben dass plötzlich der Haustechniker das Marketing gemeinsam am Tisch saßen und gar nicht mehr über ihre Funktion gesprochen haben sondern erst einmal über sich selbst.

00:07:32: was verändert sich durch diesen Prozess im Unternehmen wenn Menschen sich wieder als Menschen begegnen und nicht nur über die Rolle sich definieren oder sich auf der Rolle auf der rollen Ebene begegnen.

00:07:43: Ich habe ein Experiment gestartet, gemeinsam mit Diana Stier und dem Josef Feierspur wo wir uns den Workshop genommen haben, der heißt Future Ready und da haben sich einerseits die Führungskräfte getroffen jetzt aber eben auch andere Kreise und damals hatten wir alle die am Sommerfest mitgearbeitet hat und eingeladen gesagt macht man mit uns zusammen einen Workshop Und es beginnt immer gleich, wir nennen das empathisches Zuhören.

00:08:10: Wir setzen uns zusammen und kriegen eine Aufgabenstellung.

00:08:13: Jeder muss irgendwas über sich erzählen durchaus auch was Privates, auch was Berufliches und alle anderen spiegeln einem, was man gerade wahrgenommen hat.

00:08:24: Klingt erstmal theoretisch klingt esoterisch alles andere als dass?

00:08:29: Wir schätzen alle alle Mitarbeiter, alle Kolleginnen und Kollegen Schätzen diese Runde Absolut am meisten.

00:08:36: Man lernt etwas, man erfährt wie man wahrgenommen wird.

00:08:41: Man erfährt, wie man kommuniziert.

00:08:44: auf ganz vielen Ebenen bringt uns das weiter.

00:08:46: also wir sagt ich habe ich saß dann mit einem Kollegen aus der haustechnik zusammen und mit dem Kollegen aus dem marketing.

00:08:54: wir saßen zu viert da und haben uns die selbe oder dieselbe fragestellung gestellt bekommen.

00:09:01: Wir sind auf Augenhöhe gewesen.

00:09:05: Das Miteinander, wenn wir uns sehen ist seitdem ein anderes.

00:09:09: Glaub ich gerne!

00:09:10: Aber

00:09:10: ist das trotzdem Prozess erstmal dahin zu kommen?

00:09:12: Mussten sich die Mitarbeitenden an so viel Nähe erst mal gewöhnen und an soviel Offenheit?

00:09:16: Ja also wir hatten jetzt im obersten Führungskreis vier dieser Termine und haben auch gemerkt dass jedes Mal wenn wir es von neuem machen man ein bisschen offener wird und merkt dass es gut tut diese Offen- heit untereinanderzuleben.

00:09:31: Und die Zeit hat auch jeder.

00:09:32: Also es ist hier kein Muss, sondern es ist eine rein freiwillige Teilnahme von erstmal relativ kleinen Kreis.

00:09:41: Aber die Erfolge sind da...

00:09:43: Und wenn man dann vertrauter ist wird mehr freier und kreativer oder da kommen ja auch ganz andere Sachen raus wie wenn man quasi nur hierarchisch führt?

00:09:51: Letztendlich ist das Ziel des Programmes dass jeder seine eigene Wirksamkeit wahrnimmt und sagt was kann ich einbringen?

00:10:00: wo kann nicht offen sein Wie kann ich meine eigene Stärke entdecken und eben auch die Stärke im anderen sehen?

00:10:08: Das folgt nicht unbedingt so einem Vorlesungskarakter, wie man das bisher kennt.

00:10:13: Ein Führungskräfte-Entwicklungsprogramm.

00:10:16: Sondern es schult andere ... Es schult, wie soll ich sagen, andere Sinne.

00:10:23: Ja, andere Wahrnehmungen!

00:10:26: Du sprichst viel über Verbundenheit Wenn wir uns unterhalten, wenn wir uns austauschen.

00:10:30: Was war da auch eine Reaktion auf die letzten Jahre?

00:10:34: Also Corona viel Distanz, viel Online-Kommunikation.

00:10:38: Meiner Meinung nach eine Reakktion auf Vieles.

00:10:41: Erstens stelle ich mir immer wieder die Frage wie ernst werde ich genommen in meiner Führungsrolle als jüngere Frau als die meisten Kollegen Und diese Frage war immer wieder, wie kommt es eigentlich?

00:10:56: Dass wir über taffe Themen sprechen müssen.

00:10:59: Vorgaben machen obwohl bei mir die Geschäftsführer ja Standortleiter sind und ihr eigenes Ding machen bis ich dann wegkam und gesagt habe das ist nicht die relevante Frage Es ist eher eine strukturelle Frage dass jeder gewohnt ist sein eigenes Geschäft zu machen im eigenen Standort.

00:11:18: Wie schaffe ich den gemeinsamen Mehrwert?

00:11:21: Und über diese Verbundenheit schaffen wir es eben zu sagen, was ist denn das gemeinsame Ziel.

00:11:26: Was es echt ist und was es wirklich ausmacht.

00:11:29: also ich bin davon überzeugt dass es um Erfolg geht letztendlich auch um finanziellen Erfolg und der Weg ist für uns.

00:11:41: Daniela, ich würde gerne noch mal ein paar Schritte zurückgehen an den Anfang.

00:11:44: Du bist ja sehr früh in Verantwortung gekommen und es begann hier alles mit dem Anruf deines Vaters der sich gewünscht hat oder gesagt hat wir brauchen jetzt eine Nachfolgeregelung.

00:11:53: Erinnerst du dich noch an diesen Moment?

00:11:54: Oder wie erinnerst du dich an diesem Moment?

00:11:56: Das war ungefähr zwei Tausend Acht.

00:11:58: da war ich gerade bei Ernst & Young in der Supply Chain Beratung und hatte mir überlegt wie jetzt mein Weg weitergeht.

00:12:11: Viele Bewerber fragen mich, wie geht es eigentlich weiter?

00:12:15: Wenn sie dann ein gewisses Alter erreicht haben?

00:12:19: und mit dieser Frage kam er und sagte ich brauche jetzt einen Nachfolger.

00:12:23: Ich muss den Nachfolge präsentieren.

00:12:26: du musst das nicht machen aber wenn dann ist jetzt der richtige Zeitpunkt.

00:12:32: da war ich achtundzwanzig.

00:12:34: Ich bin dem Papier gestockt.

00:12:41: Wenn ich mich noch richtig erinnert, Daniela, das hast du mir mal erzählt, hast du ja nicht sofort zugesagt als dein Vater dich angerufen hat?

00:12:48: Was waren denn die Gedanken, die du damals gemacht hast nach dem Anruf?

00:12:52: oder erinnerst du dich heute an den Moment?

00:12:54: Ja...

00:12:54: Ja, ich hatte mir war schon klar, dass es eine wesentliche richtungsweisende Entscheidung ist.

00:13:01: Die jetzt von mir verlangt ist und nicht das ich ewig darauf gewartet hat und gesagt habe, dass genau das was ich machen will sondern ich konnte mir das immer vorstellen.

00:13:10: Ich wusste, dass sich... Dass es ne echte Option ist Das ich die ordentliche Ausbildung dafür hatte Vom Bauch vom Kopf in den Bauch war so ein bisschen die Frage.

00:13:21: Also angefangen mit dem Kopf hab' ich dann meine Damalige Professorin gefragt, die mittlerweile in Mannheim ist und gesagt, welche Fragen muss ich mir denn stellen?

00:13:31: Sie hat ein tolles Buch geschrieben.

00:13:32: Hat gesagt, nimm dir ein paar Monate.

00:13:35: damals habe ich mir ein halbes Jahr genommen.

00:13:37: beschäftige dich mit zehn Fragen.

00:13:39: Wo möchtest du heute in fünf und in zehn Jahren stehen?

00:13:42: wie möchteste dein Familienleben sehen?

00:13:45: In welchen Feldern siehst du eine Stärke von dir?

00:13:48: all diese Fragen, die man sich dann nach und nach stellt.

00:13:52: Dann hab auch mein Eltern gesagt, bitte gib mir die Zeit und stellt mir währenddessen nie wieder zwischendurch die Frage wo ich stehe damit ich einfach frei bin.

00:14:03: Und in dem Prozess ist mir dann trotz all dieser Kopffragen waren dann einige Feste bei uns in der Firma.

00:14:12: Ich habe die Kollegen nochmal anders wahrgenommen und dann kam dieses Bauchgefühl dass ich mir das wirklich vorstellen konnte Erfahrung heraus, dass ich vorher in Großkonzernen war und gemerkt hatte, das ich schon andere Entscheidungswege mir wünsche.

00:14:28: Und wo auch durchaus gesehen hatte, dass man vielleicht die eine oder andere Entscheidung wertorientierter treffen kann.

00:14:36: Und dann kamen das Bauchgefühl.

00:14:37: und dann rief ich auch meine Eltern frühzeitig an bevor der halbe Jahr vorbei war.

00:14:45: Champagner mitgenommen zu ihnen und hab gesagt, lass uns mal reden.

00:14:49: Und

00:14:50: du wurdest tatsächlich nicht mehr gefragt nachdem du es gesagt hast?

00:14:52: Nein!

00:14:54: Aber das war mit Sicherheit ein sehr emotionaler Moment dann als du dich entschieden hast und dorthin gegangen bist.

00:14:58: Ja.

00:14:59: Darf ich fragen... Du hast gesagt deine Professorin hat dir gesagt wo möchtest du in fünf Jahren stehen und was möchtes du ins zehnjahr erreichen?

00:15:04: ist es das was du dir damals vorgestellt hast auch so eingetroffen?

00:15:08: also Ich denke was mich schon wesentlich war an so Überlegungen wie eigene Entscheidungen treffen, was Freizeit angeht oder was auch Flexibilität angeht.

00:15:25: Vermeintlich.

00:15:26: ich hatte ja auch mal die Gedanken zum Beispiel Musikerin zu werden und das waren ganz praktische Überlegung wo ich dachte Musiker bist du abends und da kannst du es mit einer Familie schwerlich in den Einklang bringen.

00:15:39: Ja und eine Familie zu haben Das war das allergrößte Ziel ein Kind zu haben und das auch begleiten zu können.

00:15:47: Und irgendwie hatte ich mir dann schon vorgestellt, wenn man es selber in der Hand hat, kann man vielleicht auch Rahmenbedingungen schaffen, dass es möglich ist.

00:15:56: Und in der Folge dessen haben wir als Familie die Netzwerk-Mensch gegründet wo wir Kitas betreiben für Unternehmen.

00:16:04: Mein Sohn war ja da auch dort.

00:16:07: Ich würde jetzt gerne mal die Entscheidung... Du hast dich entschieden ins Unternehmen zu kommen so in die erste Zeit die du hier mit deinem Vater ja gemeinsam das Unternehmen geleitet hast.

00:16:17: Du hast mir mal erzählt, manche Führungskräfte gingen dann einfach ins Büro von deinen Vaters.

00:16:23: Manche kamen zu dir.

00:16:25: Gab es einen Moment wo du gemerkt hast dass diese Doppelstruktur auf Dauer so nicht funktionieren kann und wie bist du damit umgegangen?

00:16:34: Ja, es war damals nicht so.

00:16:35: Ich hatte mir das so vorgestellt.

00:16:37: du kommst dann hin und dann gibt's so zehn Akten und dann sagt dir irgendjemand das musst du alles lernen, das musst Du alles können Und ich übergebe Dir nach und nach die Felder.

00:16:46: So lief das einfach nicht.

00:16:47: Sondern das Verhältnis zwischen meinem Vater und mir war und ist schon immer außergewöhnlich gut.

00:16:54: Er sagte aber von Anfang an was siehst du?

00:16:57: Was es hier zu tun gilt machts.

00:17:01: Das war zum einen toll, weil ich mich um Strukturen kümmern konnte.

00:17:05: Neue Geschäftsfelder aufbauen konnte.

00:17:08: Aber wir sitzen jetzt hier gerade in unserem großen Besprechungsraum.

00:17:12: Auf der rechten Seite ist das Büro wo ich vorher war Und hinter mir ist das ehemalige Büro meines Vaters In dem ich mittlerweile bin.

00:17:20: und es war wirklich so.

00:17:21: Ich hörte die Tür im Flur Und die Hälfte, die mein Vater eingestellt hatte ging mit Fragestellungen zu ihm.

00:17:28: Die anderen, die ich eingestellte gingen zu mir und hinterher musste ich dann immer aktiv nachfragen was habt ihr jetzt besprochen?

00:17:37: Was verändert sich jetzt?

00:17:38: Und da es einfach nie geübte Praxis war, war das schon auch frustrierend.

00:17:43: Wann war denn aber dieser Moment wo du wusstest ob du klar war?

00:17:45: Jetzt übernimmst du ganz!

00:17:47: Da hatte ich eigentlich gemeinsam Beratung solche Workshops gemacht in der obersten Führungsebene, wo es mehr darum ging wie wollen wir zusammenarbeiten?

00:18:02: Was braucht's eigentlich an Vertrauen und Anverlässlichkeit auch an Transparenz von den eher außen stehenden GmbHs hin zu den zentralen Einheiten.

00:18:15: Und indem das wir uns um Strukturen beschäftigt hatten hat dann damals der uns da begleitet hatte, das war der Professor Kraus.

00:18:25: Er hat dann schon auch öfter mal die Frage gestellt und gesagt wer führt euch denn?

00:18:30: Und da haben eben die einen so geantwortet und die anderen so.

00:18:34: Dann kam es zu dem Punkt wo letztendlich die Frage gestellt wurde und wo ich dann auch sagte ja es baut sich so ein... Es fängt langsam an und irgendwann wird es dann schon frustvoll.

00:18:49: Und ich sagte zu meinem Vater und das war nicht berechnend, sondern es war wirklich dieses... Ich glaube, ich kann hier so gar nicht wirken wie ich mir das vorstellen würde.

00:18:59: Denn ich renne immer der Information hinterher und das führte tatsächlich dazu zu diesem Überzeugung, ich muss hier nicht sein also du oder ich weil mein Vater ändern konnte ich mich und wollte auch nicht und ich hatte das Gefühl dass die Geschäftsführer auch bereit waren und sich das auch gewünscht hatten.

00:19:20: Und die eine, die Kombination dass ich meinem Vater sagte Ich würde jetzt auch wieder gehen Gemeinsam mit dieser Frage in dem großen Workshop Was wünschst ihr euch denn?

00:19:32: Und könnt ihr euch vorstellen Dass ich die Führung übernehme?

00:19:36: Und es führte dann tatsächlich dazu Das wir den Schritt gegangen sind

00:19:41: Und das fühlte sich auch gut.

00:19:42: anderen

00:19:44: Beides also Es ist ja beides.

00:19:49: Auf der einen Seite ist man Tochter und hat diese Tochter-Ebene, wenn man dann im Büro zusammensetzt muss man auch ganz bewusst manchmal sagen ich treff mich jetzt hier von Geschäftsführer zu Geschäftsführer Und als Tochter fühlte sich nicht unbedingt gut an aber für die Aufgabe fühlten sie sich gut an.

00:20:06: Im Nachhinein hat mein Vater immer gesagt es war das Beste was ihm passiert ist auch das Gefühl zu haben unbedingt machen.

00:20:14: Also er sagte es hinterher so eigentlich müsste jeder Nachfolger den Vater oder die Mutter rausschmeißen, damit man auch ein gutes Gefühl haben kann.

00:20:25: Wahrscheinlich würde aber nicht jeder damit so gut umgehen?

00:20:28: Nein und da gibt's ja auch Grautöne und das ist ja auch nicht... Die Spielregeln, die haben dann die Geschäftsführer festgelegt.

00:20:37: Also keine E-Mails mehr damals an den Vater auch nicht in CC, eher nicht mehr Teilnahme an den Meetings.

00:20:45: und er sagte damals auch du bekommst von mir alles?

00:20:48: Du musst jetzt auch in meinen Büro umziehen aber den Parkplatz vor der Tür bekommest du nicht!

00:20:52: Hast du ihn

00:20:52: mittlerweile?!

00:20:54: Es war schon an Tag eins.

00:20:55: War dann der Posted auf meinem Tisch, hat mein Auto umpacken lassen, dein Auto steht ab jetzt unten vor der Tür.

00:21:06: Daniela du engagierst dich auch in der Werde-Kommission eine Initiative die sich mit werdenbewusster Führung in der Wirtschaft beschäftigt und den Austausch darüber hinaus fördert wie Unternehmen verantwortungsvoll glaubwürdig und menschlich geführt werden können.

00:21:20: was unterscheidet für Dich gute von exzellenter Führungen?

00:21:24: In der Theorie würde ich sagen, exzellente Führung ist wenn sich der, der führt wohlfühlt und die, die geführt werden, sich wohl fühlen und sich entfalten können.

00:21:39: Gute Führungen sind, wenn die Formalien eingehalten werden und man regelmäßig Feedback-Gespräche hat und auch was ändert.

00:21:49: Aber wenn sich dann zwei Menschen, die miteinander arbeiten auch noch wertgeschätzt fühlen und ihre eigenen ... hatte ich ja einen Leitend gesagt.

00:22:01: Auch ihre Sinnhaftigkeit in dem sehen was sie da tun.

00:22:04: Ich glaube dann entsteht wirklich etwas Gutes Und für mich sehe mich nicht an der exzellenten Führung.

00:22:11: Ich gebe mir jeden Tag Mühe aber...

00:22:16: Ja, aber das ist ja auch ganz wichtig.

00:22:17: Ich mein jeden Tag ist er auch Entwicklung und entwickeln man sich weiter.

00:22:21: Wenn man aufhört sich zu entwickeln ist es da kein Fortschritt mehr.

00:22:25: Also letztendlich hält mich über Wasser dass ich das Gefühl habe, dass jede Führungskraft immer wieder sich infrage stellt.

00:22:33: und über die Dauer und die vielen Jahre wo ich das jetzt mache merke ich einfach immer wieder.

00:22:39: bleibt dabei, wenn man einen guten Dialog führen kann, wo man auch mal ein Feedback bekommt und das sich zu Herzen nimmt.

00:22:48: Und beide auf Dauer wollen.

00:22:52: Dann findet man immer einen Weg der gemeinsam führt.

00:22:54: Wenn irgendeiner nicht will, dann findet man da nichts zusammen.

00:23:01: Da kann man dann auch nicht führen!

00:23:03: Gerade als Dienstleistungsunternehmen steht ihr ja sehr nah am Menschen.

00:23:07: Was bedeutet für dich, den Mensch in Veränderungsprozesse wirklich mitzunehmen?

00:23:13: Gerade in Zeiten von KI oder Automatisierung und Automatisierungen.

00:23:18: Große Herausforderung – dreitausend Menschen bei uns im Unternehmen die auch nicht an einem Standort sind sondern meistens in den Kundenobjekten überall verteilt in der Bundesrepublik oder Österreich und der Schweiz Heißt für uns zum Beispiel praktisch haben wir jetzt die App eingeführt, in der wir kommunizieren indem wir uns austauschen.

00:23:40: Chats haben Informationen teilen und auch die Möglichkeit dass man sich im one-on-one unterhalten kann das man auch Videos ausspielt, dass man einfach die Kommunikation sicher stellt.

00:23:53: und zum anderen bedeutet es für mich ins Unternehmen reinzuhören also Möglichkeiten zu schaffen auch offen sprechen können, was Ängste und Nöte sind ist nach wie vor eine große Herausforderung.

00:24:07: Aber hinhören ist für mich

00:24:09: richtig.

00:24:09: Und wenn wir gerade mal in die App gehen?

00:24:10: Ist es da also einfach nur ein plastisches Beispiel zu bekommen?

00:24:13: Da kann jeder jeden anschreiben, jeder mit jedem kommunizieren oder auch dich kann jeder anschreiben oder von eurem Führungsgremium.

00:24:21: Also man bekommt die Kontakte der Kolleginnen und Kollegen so dass wir uns untereinander anschreiben können und das jeder mich anschreiben kann.

00:24:29: ja

00:24:29: okay

00:24:30: Und was sind denn dafür Ängste?

00:24:31: oder was kommt da meistens auf dich zu?

00:24:33: Was sind denn die Themen, die Mitarbeiter gerade beschäftigen?

00:24:35: und wie schaffst du es dann sozusagen dass die Mitarbeiter das nicht als Bedrohung sondern als Chance sehen.

00:24:41: Ich nehme im Moment kaum Ängsten wahr.

00:24:46: wenn ich schon mal damit konfrontiert war dann natürlich wie's weitergeht mit der Technik da wir aber als Big Bechtolt Gruppe noch nie kommuniziert haben, dass Technik ersetzt sondern das Technik eine unterstützende Komponente ist für den Menschen und wir ja als genügend Arbeitskräfte nach wie vor suchen.

00:25:08: Es ist für uns etwas wo wir denken jeder Kollege jede Kollegin die mehr Zeit hat am kunde zu sein und mit technik unterstützt wird.

00:25:20: Das ist ne Art von Kommunikation da nehme ich kaum Ängste war.

00:25:25: Was Ängste eher sind, sind politische Lage, Entwicklungen?

00:25:29: Das war damals Corona.

00:25:32: Das sind eher die menschlichen Themen, die uns beschäftigen.

00:25:38: Ich würde noch mal gern auf das Thema Kommunikation gehen.

00:25:40: Wir hatten jetzt gerade über die App gesprochen und ich weiß, dass es dir wichtig ist, dass ihr viel kommuniziert, dass du viel kommunizierst.

00:25:46: Ihr habt mit Channels Austauschformaten, Gesundheitsimpulsen und noch viele mehr damit angefangen oder das ist das was ihr im Unternehmen anbietet.

00:25:56: Wie wichtig ist Kommunikation für dich heute?

00:25:59: Also ich würde es einfach noch mal gern beleuchten wollen, weil's wirklich ein Thema ist gerade in der Transformation was wirklich ein wichtiger Erfolgsgarant ist wenn man gut und richtig kommuniziert.

00:26:09: wie kommunizierst du mit deinem Management Board?

00:26:12: Also da bin ich jetzt ein bisschen verhalten in der Antwort, denn ich habe noch nie erlebt dass irgendjemand sagt das ist ausreichend und gut kommuniziert.

00:26:19: Das

00:26:20: wird nie gesagt oder?

00:26:22: Deswegen will ich das auch für uns nicht in Anspruch nehmen.

00:26:25: wir geben uns da viel Mühe eben über die App immer mehr.

00:26:29: Wir machen jetzt auch einzelne On-Hands Meetings Die wir auch aufzeichnen die wir dann bringen werden wo wir auch Interviews machen.

00:26:40: Da kann man nicht genug kommunizieren eigentlich.

00:26:43: Ein ganz großer Gewinn ist es, die persönliche Begegnung nach Corona wieder zu haben.

00:26:49: Also zusammenzusitzen?

00:26:50: Zusammenzusitzend

00:26:51: sich in die Augen zu schauen, gemeinsame Zeit zu verbringen.

00:26:54: Wir verbringen mehr denn je Führungskreis miteinander hatten.

00:26:58: jetzt versehen uns fast alle zwei drei Wochen.

00:27:02: der Wunsch dies zu tun ist auch da.

00:27:05: und ein ganz neues Format beispielsweise wir treffen uns dann Hier in der Höpfnerburg, da gibt es so ein kleines Zimmer wo fünfzehn Menschen an einem Tisch sitzen können.

00:27:15: Und das Schöne ist dass man sich so fokussiert um eine Sache unterhalten kann während man aber keine feste Agenda hat und Abendessen kann Und dass wir uns über kreative neue Dienstleistungsideen und was uns gerade beschäftigt, eben auch mal auf eine lockere Art austauschen können.

00:27:33: Das ganz regelmäßig.

00:27:35: Wir haben unser eigenes Schulungszentrum am Süßensee wo wir in einem ganz kleinen süßen Haus direkt am See mit Bootsteg uns treffen abends zusammen grillen und drei Tage miteinander verbringen.

00:27:48: Und das sind auch alle hundertvierzig Führungskräfte durchlaufen, dass jedes Jahr schön

00:27:53: klingt.

00:27:54: Daniela die Frage natürlich noch was für Ziele habt ihr wo geht es in den nächsten Jahren hin?

00:27:58: Ja wir haben die letzte Jahre gut genutzt uns eben strukturell gut aufzustellen und auch sehen wir im Moment dass es zwar wirtschaftlich eine Krise gibt das aber Immobilien weiterhin Bestand haben.

00:28:13: Und ich sage mir immer, man muss nur besser sein als der Wettbewerb und so sehen das alle Kolleginnen und Kollegen bei uns.

00:28:20: Deswegen haben wir ein Wachstumskurs vor.

00:28:22: also wir wollen deutlich wachsen nicht durch Zukäufe

00:28:25: sondern...

00:28:25: Das ist

00:28:25: meine Frage gewesen.

00:28:26: Strategisch oder organisch?

00:28:27: Nein,

00:28:28: organisch!

00:28:29: Also über den nächsten Auftrag, der kommt, über die nächsten Kunden, denen wir überzeugen können und natürlich auch die Kunden, die mehrere Dienstleistungen von uns nachfragen denn ... Ganz häufig ist es so, dass die Expertise über Facility Management oder Security nicht unbedingt im Haus ist und das wir dort unterstützen können in beratendem Bereich deutlich weiter ausgebaut haben in den vergangenen Jahren.

00:28:53: Und wir davon ausgehen, dass wir wachsen können.

00:28:56: Sehr schön!

00:28:57: Super Dankeschön.

00:28:58: Dann würde ich dich jetzt gerne fragen so Richtung Abschluss.

00:29:01: Was hast du in der Zeit, als ja, in der Du die Führung inner hast über Dich selber gelernt?

00:29:05: Weil wenn Du sagst Ja mach Dir auch viel diesem Partische zuhören.

00:29:09: Ja was...was hast Du gelernt über DICH?

00:29:12: Jeden Tag lerne ich über mich und stelle immer wieder fest Wenn es mir gelingt raus aus dem Kopf rein in den Körper dann gelingts mir einfach besser hier entspannter Ich bin.

00:29:24: je lockerer ich bin das so besser gelingt auch das Miteinander.

00:29:28: Und wie schaffst du dein Ausgleich, wenn ich noch mal persönlicher fragen darf?

00:29:30: Also ich weiß, du hast zwei Hunde.

00:29:32: Du bist Mama.

00:29:34: Das ist wahrscheinlich so dein... Da wo du am liebsten bist dann oder?

00:29:37: Ja also mit meinem Sohn verbringe ich schon jede Sekunde gerne.

00:29:42: Wir auch alle gemeinsam.

00:29:43: Ich habe jetzt das Segeln nochmal neu für mich entdeckt hab gerade meinen SKS-Schein.

00:29:49: Die Praxis gemacht und meine Theorien Angriff genommen.

00:29:52: Also das finde ich schon richtig gut!

00:29:55: Und ich schwimme gerne, ich mache gerne Yoga Ja, ich mache gerne Sport.

00:30:00: Super!

00:30:00: Dankeschön.

00:30:01: Sehr gut Wenn du jungen Führungskräften die vielleicht gerade vor einer ähnlichen Verantwortung stehen wie du sie schon erfahren hast einen Gedanken mitgeben könntest.

00:30:12: welcher wäre das?

00:30:13: was hat dir auf deinem Weg am meisten geholfen?

00:30:17: Am meisten Geholfen hat mir die Erkenntnis dass jeder er selber sein darf also dass je authentischer man ist desto besser.

00:30:29: Also es braucht nicht das Nacheifern von irgendjemand, sondern seinen eigenen Weg gehen und den nicht mit dem Kopf, sondern wenn er sich richtig anfühlt, wenn man wirklich sicher ist dass man das möchte.

00:30:43: Das war damals diese Entscheidung.

00:30:45: ich würde das Unternehmen verlassen, das war keine berechnende Frage, sondern die war ganz aus mir heraus, ganz authentisch.

00:30:52: und immer wenn ich es schaffe als Führungskraft auch authentisch zu sein dann gelingt es mir auch.

00:30:58: Das ist ein toller Abschluss.

00:30:59: Ja, finde ich auch!

00:31:01: Liebe Daniela, vielen Dank für deine Offenheit heute.

00:31:03: Deine ehrlichen Einblicke in das Thema Unternehmentransformation vor allem deine Haltung und hat viel Spaß gemacht mit dir.

00:31:10: Vielen, vielen dank!

00:31:12: Ich will es auch sagen eine ganz tolle sympathische Frau auf jeden Fall authentisch... Und jetzt hat mir sehr viel Freude gemacht.

00:31:18: Vielen Dank, dass wir bei dir sein durften.

00:31:19: Vielen dank für eure schönen Fragen.

00:31:21: Schön, dass ihr hier seid!

00:31:22: Sehr gerne!

00:31:23: Vielen Dank fürs Zuhören.

00:31:24: Sie wissen ja alle weiteren Infos.

00:31:26: die stehen bei uns unten in den Shownotes und wir freuen uns schon auf das nächste Mal bis dahin.

00:31:29: alles Gute Tschüss.

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