#30 Entscheiden in der Wärmewende: Dr. Stefan Borchers (Vaillant) über Führung, Tempo und Zuversicht
Shownotes
In dieser Folge sind wir in Remscheid zu Gast bei der Vaillant Group – einem Familienunternehmen mit 150 Jahren Geschichte und heute einem der führenden Anbieter für Wärmepumpen in Europa. Unser Gast ist Dr. Stefan Borchers, Geschäftsführer und CFO der Vaillant Group. Mit Stationen in der Konzernwelt (u. a. Lufthansa und Bayer) und mehreren Jahren Verantwortung in Südamerika bringt er einen Blick mit, der zugleich international, pragmatisch und sehr führungsorientiert ist.
Wir sprechen darüber, wie sich Entscheidungsfindung anfühlt, wenn Technologie, Markt und Politik gleichzeitig unter Hochspannung stehen. Dr. Borchers beschreibt, warum Vaillant die Entwicklung nicht als „Umbruch“, sondern als langfristige Transformation versteht – und weshalb gerade diese Langfristigkeit im Familienunternehmen kein Widerspruch zu Geschwindigkeit ist. Im Gegenteil: Wenn das Ziel klar ist, braucht es im Alltag umso mehr Fokus, Priorisierung und den Mut, schneller zu entscheiden.
Besonders spannend ist sein Blick auf Kommunikation in solchen Phasen: faktenbasiert, klar und verständlich – ohne sich hinter Details zu verstecken. Dr. Borchers erzählt, wie Vaillant die Kommunikationsfrequenz erhöht hat, welche Formate dabei wirklich wirken und warum er als CFO „keine Nachkommastellen“ in der Botschaft mag, sondern eine klare Story. Und er erklärt, was Teams in unsicheren Zeiten am meisten brauchen: Sicherheit, Transparenz und vor allem Zuversicht – inklusive eines Bildes, das hängen bleibt: Führung als Kapitän in rauer See.
Zum Schluss wird es persönlich und zugleich sehr praktisch: Welche Erfahrungen ihn als Führungskraft geprägt haben, warum Humor helfen kann, wenn die Verantwortung groß wird – und welche drei Empfehlungen er jungen Führungskräften mitgibt, die heute in einer Welt voller Veränderungen Verantwortung übernehmen wollen.
Viel Freude beim Anhören!
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Dr. Stefan Borchers – Managing Director & CFO, Vaillant Group
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Transkript anzeigen
00:00:00: In Rauer See braucht die Mannschaft ein Kapitän der Zuversicht ausstrahlt und der den Kurs kennt.
00:00:05: Und auch dem Team mitteilt, dass er den Kurs kennt.
00:00:08: Und das gehen wir auch so in der Gesamtgeschäftsführung ganz klar an.
00:00:11: Wir wollen die Transformation als Marktführer angehen.
00:00:15: Und wir wollen auch bei Wärme pumpen die besten sein.
00:00:20: Willkommen zu Headhunter Insights.
00:00:23: In diesem Podcast dreht sich alles um Leadership.
00:00:25: die den Unterschied macht.
00:00:27: Freuen Sie sich auf Insights eines Headhunters und spannende Gäste, die exklusive Einblicke aus den Chefetagen deutscher Unternehmen mitbringen.
00:00:36: Das ist Headhunter Insights.
00:00:42: Herzlich willkommen zu Headhunter Insights.
00:00:43: Ich bin Jessica Sander und ich freue mich sehr heute zusammen mit Dominik spät durch die Folge zu führen.
00:00:48: Hallo Dominik.
00:00:49: Hallo Jessica.
00:00:50: Und wir sind heute in Remscheid zu Gast bei der Weyland Group, eine Familienunternehmen, das vor einhundertfünfzig Jahren von Johann Weyland gegründet wurde, dem Erfinder des Gas Badeofens.
00:01:01: Und heute ist die Weyland Group der größte Heizungshersteller der Welt und zählt zu den Topanbietern für Wärmepumpen in Europa.
00:01:08: Und damit nimmt das Unternehmen eine Schlüsselrolle in der aktuellen Wärmewende ein.
00:01:12: Und unser heutiger Gast ist promovierter Betriebswirt, Geschäftsführer und CFO der Weyland Group.
00:01:18: Zuvor war er viele Jahre in der Konzernwelt unterwegs, in wichtigen Funktionen bei Lufthansa und auch Bayer.
00:01:24: und auch mit leitender Verantwortung in Südamerika.
00:01:27: Und seit inzwischen rund dreizehn Jahren ist er bei der Weyland Group als jemand der Konzernerfahrung und Erfahrung im Familienunternehmenverein.
00:01:34: Und genau darüber wollen wir nämlich heute sprechen.
00:01:36: Entscheidungen in der Wärmewende.
00:01:38: Wie führt man ein Familienunternehmen im Umbruch?
00:01:41: Vielen Dank, dass wir hier sein dürfen.
00:01:42: Herzlich willkommen, Herr Dr.
00:01:43: Borchers.
00:01:44: Ja,
00:01:44: herzlich willkommen auch in Rämscheid.
00:01:45: Freue mich, Sie hier willkommen heißen zu dürfen.
00:01:47: Sehr
00:01:47: schön.
00:01:48: Herr Dr.
00:01:49: Borchers, ich würde... Am liebsten gerne mit unserer lieb gewonnenen Einstiegsfrage starten.
00:01:54: Was beschäftigt Sie im Moment besonders?
00:01:56: Beruflich und wenn Sie mögen gerne Privat.
00:01:59: Ja, dann starte ich mal mit dem Privaten.
00:02:02: Privat ist natürlich meine Familie ein zentrales Thema.
00:02:05: Ich habe zwei Söhne, die sind zwanzig und zwanzig Jahre alt.
00:02:08: Der eine studiert seit einiger Zeit in Mailand.
00:02:12: Und der Jüngere studiert in Köln, wohnt derzeit noch bei uns, ist aber jetzt im Auszug begriffen demnächst.
00:02:19: Und es ist unheimlich schön zu sehen, wie die beiden ihren Weg gehen.
00:02:22: Und was wirklich auch eine Inspiration ist, ist der Austausch jetzt, den ich mit meinen Söhnen habe.
00:02:27: Also sie fragen mich zunehmend mehr um Rat.
00:02:31: Und das ist für mich auch ein Zeichen.
00:02:33: der Reife, der Entwicklung, aber auch eines Vertrauens, das sie haben.
00:02:36: Und das ist für mich eine ganz neue Level nochmal der Vater-Sohn-Beziehung.
00:02:41: Und das macht mir sehr viel Freude.
00:02:43: Da hat man vieles richtig gemacht.
00:02:45: Das kann ich von meinen Söhnen sagen.
00:02:46: Wir sind noch kleiner.
00:02:47: Aber das ist immer wieder schön, wenn man dann als Vater im Rat gefragt wird oder wenn die Bedeutung noch da ist, definitiv.
00:02:53: Ja, und in dem Alter, die machen das dann auch meistens sogar noch, was man sagt.
00:02:56: Das ist ja anders bei einem Vierzehn oder Fünfzehn.
00:02:58: Definitiv.
00:02:59: Deswegen meistens eine ganz andere Art der Beziehung, die ich sehr... Genieße.
00:03:04: Was mich auch im Privat natürlich noch beschäftigt, wie viele und ist so auch die Schnittstelle zum Beruflichen, ist natürlich die gesellschaftlichen Entwicklung, die wir gerade sehen.
00:03:14: Sie hatten es angesprochen bei der Einleitung.
00:03:16: Ich habe auch in Südamerika gearbeitet.
00:03:18: Ich war mal in Mexiko und dann halt mehrere Jahre in Buenos Aires.
00:03:22: Und was ich immer an Deutschland geschätzt habe, ist der gesellschaftliche Zusammenhalt.
00:03:27: Der war immer viel stärker als in anderen Ländern in meiner Erfahrung und eine unheimlich breite Mittelschicht, eine unheimlich breite Mitte.
00:03:37: Und das ist etwas, wo wir gemeinsam als Gesellschaft für kämpfen müssen, dass wir diese unglaublich breite Mitte noch behalten.
00:03:45: Also in Argentinien hat man immer gesagt, da kannst du in deiner Funktion nicht hingehen, da kannst du nicht hingehen.
00:03:50: Das ist eine andere Schicht und das sind ja Gedanken, die hatten wir in Deutschland nie.
00:03:56: Deswegen ist das etwas, was mich privat umtreibt, strahlt natürlich auch aufs Geschäft aus.
00:04:02: Und wenn ich dann weitermachen darf mit dem geschäftlichen Direkt, da motiviert mich natürlich ungemein die Transformation unserer Branche.
00:04:12: Sie hatten es am Anfang gedacht, Umbruch.
00:04:15: Ich mag ja den Begriff Umbruch gar nicht so, weil das ist für uns eine Transformation.
00:04:19: Umbruch ist so ein Moment.
00:04:20: Zu uns ist das ein langer Weg, das eine Transformation, die mehrere Jahre dauern wird.
00:04:26: Wir sind einer der Marktführer im klassischen Geschäft mit Gasheizung, also verziele Brennstoffe.
00:04:32: Wir sind aber bereits heute einer der größten Anbieterproduzenten von Wärmepumpen.
00:04:39: Und hier die Balance zu halten, einerseits die Marktwörperschaft im Gasgeschäft, das Wärmepumpengeschäft weiter auszubauen parallel, das ist eine große Herausforderung.
00:04:50: Für mich aber auch für unser gesamtes Unternehmen.
00:04:54: Ich finde aber auch das eine einmalige Chance, an so einer Transformation teilzunehmen.
00:04:59: Das hat man glaube ich nicht oft im Berufsleben und das macht unheimlich viel Spaß und das motiviert mich wirklich jeden Tag aufs Neue.
00:05:07: Und weil Sie immer sagen, das habe ich von Anfang an mitgenommen aus unseren Erstgesprächen, die Wärmepumpe ist ein ausgereiftes Produkt.
00:05:13: Das gibt es schon sehr, sehr lange in Ihrem Hause oder sehr, sehr lange im Markt.
00:05:17: Es ist jetzt erst die letzten Jahre ins Gespräch gekommen, aber Sie haben ja schon lange eine Wärmepumpe oder Sie beschäftigen sich schon lange mit Wärmepumpe?
00:05:24: Privat
00:05:24: habe ich auch schon lange eine Wärmepumpe.
00:05:26: Tatsächlich und natürlich von Weiland.
00:05:29: Aber wir machen tatsächlich die erste Wärmepumpe, haben wir entwickelt und produziert.
00:05:34: Also das ist wirklich schon lange weg, ist ein absolut ausgereiftes Produkt.
00:05:38: Ja, man spürt ihre Begeisterung, das ist total schön, also das sprüht hier rüber.
00:05:42: Aber wenn man mitten in so einer großen technologischen und politischen Umbruchsphase steht, wie der Wärme wende, wie fühlt sich Entscheidungsfindung aktuell bei Ihnen in Unternehmen an und ist es eher Beschleunigung?
00:05:53: oder ist es Sortieren und Priorisieren?
00:05:57: Priorisieren gehört meiner Meinung nach immer zu den Kernaufgaben im Management.
00:06:01: Ich habe vor vielen, vielen Jahren meine Definition vom Mittelstand gehört, das ist, wenn man mehr Arbeit hat als Mitarbeiter.
00:06:10: Dann ist man im Mittelstand.
00:06:13: Von daher sortieren und priorisieren immer eine Kernaufgabe.
00:06:17: Aber was hat sich schon geändert in den letzten Jahren, was wir festgestellt haben, ist aufgrund der wirtschaftlichen politischen Einflüsse brauchen wir heute ein höheres Maß an Flexibilität, als das in unserer Branche vor fünf, sechs Jahren der Fall war.
00:06:31: Wir brauchen schnellere Entscheidungen.
00:06:34: Ich hatte eben gesagt, wir sind ein Mittelständler, aber wir sind inzwischen auch ganz schön gewachsen, ein internationales Unternehmen mit sechzehntausend Beschäftigten.
00:06:43: Und da ist Schnelligkeit in der Entscheidungsfindung natürlich ein zentrales Thema, auch eine Herausforderung.
00:06:50: Das gehen wir derzeit gerade mit der gesamten Führungsmannschaft an.
00:06:53: Wir wollen hier schnellere Entscheidungen treffen.
00:06:55: Wir müssen auch schneller Entscheidungen treffen, weil der Markt viel schnelllebiger ist, als das vor zehn Jahren definitiv war.
00:07:02: Und deswegen haben wir gerade Mitte des Jahres einen Leitspruch rausgegeben an unsere Führungsmannschaft, wie fast mit dem klaren Aufruf, dass wir schneller Entscheidungen treffen wollen.
00:07:14: Ich gehe noch mal über zur Wärmewende, die ist ja nicht nur technologisch, sondern auch politisch sehr aufgeladen.
00:07:22: Wie navigieren Sie durch dieses Spannungsfeld?
00:07:26: Ja, es ist leider politisch aufgeladen.
00:07:29: Die Transformation von fossilen Energieträgern hin zu elektrischen Heizungslösungen wird nach wie vor sehr stark diskutiert und leider muss ich so sagen nicht immer Fakten.
00:07:40: passiert.
00:07:41: Das tut natürlich in einem Fakten getriebene Menschen wie mir dann schon manchmal ein bisschen weh.
00:07:45: Man muss aber auch hier ganz klar oder vielleicht auch hart sagen, das ist primär ein deutsches Phänomen.
00:07:51: Es gibt natürlich Grunddiskussionen in vielen Ländern.
00:07:53: Wir sind in über zwanzig Ländern tätig, aber diese sehr... Politische, manchmal polemische Diskussion.
00:08:01: Das ist primär ein deutsches Phänomen.
00:08:04: Und Deutschland macht ungefähr einen Fünftel unseres Umsatzes aus.
00:08:08: Von daher ist es ein Teilespekt meiner Tätigkeit, aber ich bin der Geschäftsführer für die gesamte Weilern grob.
00:08:15: Das betrifft eben nicht unser ganzes Geschäft.
00:08:19: In Deutschland, ich beziehe mich jetzt mal in Deutschland in den weiteren Ausführungen.
00:08:23: Da würden wir uns natürlich sicherlich mehr Klarheit und Kontinuität wünschen.
00:08:27: Ich denke, das würde allen helfen, unseren Kunden, der Umwelt und auch dem Standort Deutschland und damit letztendlich auch uns.
00:08:35: Und Sie hatten es eben schon gesagt, Herr Späters, es ist ja ein ausgereiftes Produkt.
00:08:39: Wir haben unsere erste Wärmepumpe entwickelt und produziert.
00:08:45: In Punkt Effizienz CO-Zwei-Ausstoß ist es ganz klar überlegen.
00:08:50: Es gibt ja immer auch diese Technologieoffenheitsdiskussion.
00:08:53: Es ist die einzige massentaugliche Technologie, mit dem Sie direkt als Endkunde, als Verbraucher den CO-Zweifutprint reduzieren können.
00:09:02: Meine Wasserstoff ist derzeit nicht verfügbar.
00:09:05: Und auch zu teuer.
00:09:06: Auch zu teuer.
00:09:07: Wir haben Wasserstoffbäuler.
00:09:08: Sie sitzen ja hier im Technologizentrum hinter uns im Forschungszentrum.
00:09:12: Da hängen tatsächlich Wasserstoffbäuler, die funktionieren.
00:09:15: Die könnten wir serienreif machen.
00:09:16: Also das nicht das Thema von uns Anbieter sein, sondern es geht ja um den.
00:09:20: um den Brennstoff.
00:09:21: Und da ist die Wärmepumpe das richtige Produkt.
00:09:26: Und deshalb ist da auch unser Fokus drauf, unsere klare Strategie drauf, dass wir hier ein Gesamtpaket den Kunden anbieten, und zwar eine moderne Wärmepumpe.
00:09:35: Ganz wichtig auch intelligentes Energiemanagement über Connected Services, also digitale Lösung.
00:09:41: Und wir haben einen sehr großen eigenen Service.
00:09:44: Also da können wir auch dann das Gesamtpaket anbieten.
00:09:47: Und wir sind eingestiegen in die Frage mit politisch aufgeladen, wenn wir dann unsere Kunden fragen.
00:09:54: Das haben wir gerade gemacht.
00:09:55: Dann sind über neunzig Prozent der Wärmepumpen-Nutzer in Deutschland mit ihrer Lösung zufrieden.
00:10:02: Weil wenn man es dann einmal hat, sagt man, es ist die richtige Entscheidung.
00:10:05: Das ist ja auch, denke ich, interessante Fakten, wenn der ein oder andere Zuhörer, die Zuhörerin vielleicht vor der Entscheidung steht.
00:10:12: Also ich muss eines sagen, Herr Dr.
00:10:13: Borges, wir haben jetzt schon mehrfach miteinander gesprochen, vom ersten Punkt an habe ich noch nie einen Finanzvorstand in CFO erlebt, der eine so hohe verkäuferische Fähigkeit hatte, Werbepumpe zu verkaufen.
00:10:26: Sie haben sogar mich ins Nachdenk gebracht.
00:10:29: Und ich glaube schon auch, dass das wirklich ein Produkt ist, wo, wenn man es mal hat, weil es eben recht unkompliziert ist, wenn man es mal hat, wo es dann auch wirklich funktioniert.
00:10:39: Ja, definitiv, definitiv.
00:10:42: Im Vorgespräch haben Sie beschrieben, wie wichtig für Sie Ruhe und Klarheit in der Führung sind.
00:10:46: Das klingt ja erstmal einfach, aber in solchen Phasen aktuell wahrscheinlich ist das ja anspruchsvoll.
00:10:51: Ja, definitiv ist definitiv anspruchsvoll.
00:10:54: Und da muss man auch ehrlich mit sich selbst sein, bei solchen Themen klaffen dann in der Regel immer Anspruch und Wirklichkeit auch ein bisschen auseinander, aber den Anspruch haben wir natürlich hier für Klarheit auch in der Führung zu sorgen.
00:11:07: Für mich waren die Entscheidungen, die wir getroffen haben in den letzten Jahren immer klar und die strategische Ausrichtung ist auch ganz klar.
00:11:13: Das haben wir natürlich intensiv diskutiert, aber immer Fakten basiert.
00:11:19: Und wir sind dann nicht politisch unterwegs, sondern wirklich Fakten basiert und das ist dann auch entscheidend, denke ich, wenn man solche Entscheidungen trifft.
00:11:27: Am Anspruchsholzen für mich in meiner Rolle, ich bin ja auch für Personal, zuständig für HR, ist dann auch die Kommunikation und die Kommunikation vor allem auch von unpopulären Entscheidungen.
00:11:39: Im letzten Jahr war ja die Nachfrage aufgrund der bekannten Diskussion und des politischen und wirtschaftlichen Umfelds gesunken für Wärmepumpen und da mussten wir dann auch zum ersten Mal seit längerer Zeit Personal abbauen.
00:11:52: Jetzt zieht es Gott sei Dank wieder an, das können wir einen anderen Weg beschreiten, aber das mussten wir damals tun und in der Situation haben wir dann die Kommunikationsfrequenz deutlich erhöht.
00:12:03: Also ich habe dann ein Live Talk ins Leben gerufen, das ist eine virtuelle Belegschaftsversammlung, ist auch das meist gestreamte Event mit ungefähr zweitausend Zuhörerinnen und Zuhörer, das ist fünfzig Prozent der Belegschaft in Deutschland.
00:12:17: Und dann habe ich immer einen Gast dabei, entweder einer aus der Geschäftsführung, Kollege von mir oder jemand aus dem Topmanagement, wo wir dann wirklich alle Fragen, die vorher eingereicht werden, weil interaktiv können Sie das mit zweitausend nicht machen, aber es können alle Fragen eingereicht werden vorher und wir beantworten dann immer auch alle Fragen, um einfach hier auch dem Informationsbedürfnis gerecht zu werden.
00:12:39: Das ist zumindest der Grundgedanke.
00:12:42: Wir haben gerade eine mitarbeitenden Befragung wieder gemacht, wenn ich mir dann die Ergebnisse anschaue, dann sind wir hier zwar über dem Industrie-Benchmark in den meisten Punkten, aber da haben wir noch Luft nach oben.
00:12:56: Und das heißt, dieses alte Sprichwort, man kann nie genug kommunizieren, gilt da sicherlich.
00:13:01: Also von da ist das Anspruchsport und nach wie vor eine Herausforderung.
00:13:05: an der wir arbeiten.
00:13:06: Sie haben ja vor Weylern schon so spannende Stationen auch gehabt.
00:13:10: Und mich würde interessieren, was war denn Rückblicken der wichtigste Stepstone, wo Sie wirklich die Art von Führung gelernt haben, die Sie jetzt auch selbst praktizieren?
00:13:18: Oder vielleicht haben Sie ja Führung kennengelernt, wo Sie gesagt haben, nee, das habe ich dann ganz anders gemacht.
00:13:24: Ja, das habe ich tatsächlich alles, alles schon gesehen, Führung, wo ich sage, aber das will ich nicht werden.
00:13:28: Und auch Vorbilder, wo ich sage, das ist echt toll.
00:13:32: Wenn ich über den wichtigsten Schritt Nachdenkel, dann war das wahrscheinlich der Wechsel von der Abteilungsleitung in Leberkusen.
00:13:38: Wir hatten das Eingangs angesprochen.
00:13:39: Ich war vorher zehn Jahre bei Bayern und da habe ich vor diesem Sprung, den ich gleich erwähne, eine Abteilung geleitet mit einer einstelligen Anzahl von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.
00:13:49: Das war wirklich die Struktur.
00:13:50: Da waren keine Ebenen mehr drunter, sondern das waren so sieben, sieben, acht Mitarbeitende, die ich dort geführt habe.
00:13:56: Und dann hat man mir die Position des CFOs für eine Region Konnoisseur angeboten.
00:14:02: Im Buenos Aires und dann war ich auf einmal als CFO zuständig für fünf Länder, Argentinien, Bolivien, Chile, Paraguay, Uruguay mit Mitarbeitenden in diesen einzelnen Länder, die an mich berichtet hatten, mit verschiedenen Funktionen wie IT, wie Finanzen.
00:14:19: Das war schon ein großer Sprung ins Wasser und eine Region mit mehreren hundert Millionen Euro Umsatz.
00:14:24: Ich denke, das war ... Wirklich ein wichtiger Sprung und da bin ich auch dankbar, dass meine damaligen Vorgesetze mir das auch zugetraut haben mit relativ jungen Jahren.
00:14:34: Mein Vorgänger, dass man dann auch natürlich so Erfahrungen, die man macht, war wirklich ein klassischer Argentinienjahr, ging nach über zwanzig Jahren mit Mitte sechzig in Ruhestand.
00:14:45: Und die Frage, die ich dann immer bekam, war, sag mal, wie alt bist du eigentlich?
00:14:49: Also damals habe ich noch jünger ausgesehen, als ich war und war da so, war da so, war da so, war da so, war da so, war da so, war da so, war da so, war da so, war da so, war da so, war da so, war da so, war da so, war da so, war da so, war da so, war da so, war da so, war da so, war da so, war da so, war da so, war da so, war da so, war da.
00:14:57: Halt immer der Hintergedanke, sicherlich kann der junge deutsche Kerl das eigentlich.
00:15:02: Was hat mir da geholfen?
00:15:03: Sicherlich einmal, dass ich schon Spanisch konnte.
00:15:05: Ich hatte mein Studium aus Mexiko gearbeitet.
00:15:07: Ich hatte Spanisch als Schwerpunktfach im Studium und das hat geholfen.
00:15:13: Aber ich habe dann auch gelernt, mich schnell zu behaupten mit einer Mischung aus klaren Entscheidungen.
00:15:18: Ich denke, das ist dann auch wichtig, dass man auch klare Entscheidungen trifft, manchmal auch klare Ansagen.
00:15:24: Und immer auch mit einer Prisehumor.
00:15:26: Das ist da schon eines meiner Führungsmortos, dass man auch Prisehumor dazu gehört.
00:15:32: Vielleicht ein Beispiel auch ums Konkret zu machen, so klare Ansagen.
00:15:37: Die IT für die Region.
00:15:39: Die war eine Matrixstruktur geführt.
00:15:42: Das ist ja üblich in so großen Konzernen.
00:15:43: Das war die fachliche Betreuung dann aus Brasilien für ganz Lateinamerika, aber eben auch für die Regionen aus Buenos Aires und in meiner Verantwortung des CFOs.
00:15:53: Das wusste das IT-Team aber gar nicht, als ich ankam, weil mein Vorgänger da so in der Rolle nicht wahrgenommen hatte.
00:16:00: Und das habe ich dann direkt zu Beginn geändert.
00:16:02: Das heißt, der Leiter IT für ... Meine Region, der war dann auch in meinen Direct Reports Meetings natürlich von Anfang an dabei, genauso wie mein Treasury-Leiter oder mein Accounting-Leiter.
00:16:13: Und wir haben dann auch direkt einen gemeinsamen Workshop mit dem Finanzteam und dem IT-Team gemacht.
00:16:17: Und das war auch der erste gemeinsame Workshop, den die überhaupt gemacht haben.
00:16:21: Ich denke, das war dann auch ein Learning, dass man sowas auch direkt am Anfang machen sollte.
00:16:27: Ja.
00:16:27: Gab es einen Moment am Anfang noch mal eine Rückfrage, wo Sie gesagt haben, als Sie diese große Aufgabe bekommen haben, wo Sie selber gezweifelt haben?
00:16:33: oder wo Sie selber überlegt haben, ist es jetzt genau der richtige Step?
00:16:37: oder war das klar, das mache ich, das schaffe ich?
00:16:39: Ehrlich anworte, es war klar, dass ich das wollte und dass ich mir das auch zugetraut habe.
00:16:45: Und das ist die Basis, oder?
00:16:46: Ja, weil man rüft ja auch seinen Hut in den Ring.
00:16:49: Das ist ja jetzt nicht Zufall, dass man mir das angeboten hatte, sondern ich hatte natürlich dann auch mal im Vorgesetzten gesagt, so nächste Schritt Ausland, CFO.
00:16:58: War auch üblich damals bei Bayern, dass das ein Karriereweg ist und da habe ich mal einen Hut in den Ring geworfen und dann muss man dann auch in den Ring steigen, wenn man aufgerufen wird.
00:17:08: Und nee, von daher ... war das etwas, was ich mich gefreut habe und das mir auch unheimlich viel Spaß gemacht hat und mich, glaube ich, von der Entwicklung fachlich und führungstechnisch wirklich geprägt hat.
00:17:21: Ich würde gerne nochmal auf das Thema Transformation, Veränderung zurückkommen.
00:17:26: Wie gelingt es Ihnen?
00:17:27: in so einer Phase Orientierung zu geben.
00:17:29: Das ist ja wichtig für die Mitarbeiter auch.
00:17:32: Ich stelle mir das auch so vor, wenn man jetzt die politische Diskussion verfolgt.
00:17:36: Zum einen gab es große Fördergelder für Wärmepumpen.
00:17:40: Jetzt weiß man nicht, wo die Reise hingeht.
00:17:42: Es kann durchaus sein, dass die Mitarbeiter auch mal den Glauben ans Produkt verlieren.
00:17:47: Aber wie navigiert man dadurch?
00:17:49: Sie haben vorhin schon gesagt, sie haben eine Plattform gegründet, wo sie wirklich kommunizieren.
00:17:53: Aber was gibt es darüber hinaus noch intern wie auch extern?
00:17:57: Also Kommunikation ist da, ist da einfach der Schlüssel.
00:18:01: Und als Finanzer stütze ich mich da gerne auf Fakten.
00:18:05: Und wichtig ist für mich da aber auch immer die Einfachheit der Botschaft.
00:18:08: Ich gucke dir da oben ein bisschen, sag dann, ich bin da selber simpel gestrickt, was auch stimmt.
00:18:13: Es muss einfach sein in der Kommunikation.
00:18:16: Und vielleicht ist das ein bisschen atypisch.
00:18:20: Ein CFO, der keine Nachkommersstellen mag, vielleicht in der Steuererklärung, wo es gründlich sein muss, natürlich und in der Buchhaltung, aber in der Kommunikation darf man sich nicht hinter Details verstecken.
00:18:30: Und da ist die Botschaft die wichtige Fakten basiert zwar, aber klar.
00:18:36: Das ist etwas, was in der internen Kommunikation sehr wichtig ist.
00:18:39: Da hat man eben drüber gesprochen, aber gerade auch in so Transformationsphasen natürlich extern.
00:18:45: Das sind einmal natürlich unsere Gesellschaften, die Nachkommen vom Firmengründer und auch die Finanzierungspartner.
00:18:53: Und da spielt es wichtig, das ist wichtig bei der Kommunikation, dass man hier Fakten basiert ist und klar und auch verständlich nachvollziehbar.
00:19:01: Man muss eine Story haben, eine verständliche klare Story.
00:19:04: Das ist immer etwas, Was ich auch mit meinem Kontrollen-Team bespreche, wenn wir solche Sitzungen oder Kommunikation vorbereiten.
00:19:10: Was ist die Story, die wir vermitteln wollen?
00:19:13: Den Gedanken legen wir einen großen Wert darauf.
00:19:16: Herr Dr.
00:19:16: Borchers, was brauchen Teams, Ihrer Meinung nach, in solchen Umbruchsphasen am meisten von Ihrer Führung?
00:19:23: Ja, das ist tatsächlich eine Fragestellung, mit der ich mich auch wirklich beruflich beschäftige, immer auch vor Vorträgen.
00:19:31: Also Stichworte, die mir da direkt einfallen, sind Sicherheit, Transparenz und ganz wichtig Zuversicht.
00:19:37: Also Sicherheit, Transparenz und Zuversicht.
00:19:40: Und was ich da auch erwähnen möchte, ist, man braucht eine gewisse Konstanz in Strategie und in den Maßnahmen.
00:19:47: Also Sprunkhaftigkeit hilft da auch nicht.
00:19:49: Wenn das Team ohnehin schon verunsichert ist durch die wirtschaftliche Lage, durch Diskussionen im Umfeld, in der Politik, dann ist es wichtig, dass man hier auch Konstanz in der Strategie zeigt.
00:20:00: Ich bin da ein ganz einfaches Bild auch mal benutzen darf, obwohl ich kein Säkler bin, was du näherter ist.
00:20:06: Alle in rauer See braucht die Mannschaft ein Kapitän der Zuversicht ausstrahlt und der den Kurs kennt.
00:20:13: Und auch dem Team Mitteil, dass er den Kurs kennt.
00:20:15: Ich denke, das ist ganz wichtig und das gehen wir auch so in der Gesamtgeschäftsführung ganz klar an.
00:20:21: Wir wollen die Transformation als Marktführer angehen und wir wollen auch bei Wärme pumpen die besten sein.
00:20:27: Das ist hier die ganz klare Message, die wir ins HIEM geben.
00:20:32: Und ich hatte eben schon gesagt, dass wir da jetzt auch eine ganze Anzahl von Informationsveranstaltungen durchgeführt haben.
00:20:38: und das Feedback, das ich tatsächlich dann nach den Veranstaltungen häufig bekomme.
00:20:44: Vielleicht da ich bin ja jetzt schon dreizehn Jahre dabei und ich habe hier ja nicht als Geschäftsführer einen angefangen.
00:20:48: Das heißt, ich habe mit vielen Mitarbeiter und Mitarbeiter beim Betriebssport und so zusammengearbeitet.
00:20:53: Dann hat man eine andere Connections und die kommen dann auch zu mir mal an in Und wenn Betriebsrestaurant oder im Flur und sagen, hier, Stefan, darf ich dir da mal was zu sagen.
00:21:02: Das ist auch toll, finde ich.
00:21:05: Und das Feedback, das ich da tatsächlich am häufigsten gehört habe, war authentisch.
00:21:11: Es wurde einmal gesagt, du hast Zuversicht ausgestrahlt, aber das, was am meisten wirklich kam, ist authentisch.
00:21:16: Das hat mich am Anfang, ehrlich gesagt, ein bisschen überrascht, weil man geht ja nicht in eine Veranstaltung rein.
00:21:21: Jetzt will ich heute mal authentisch sein.
00:21:24: Aber das zeigt ja, dass die Botschaft glaubwürdig dann angekommen ist und verständlich auch war.
00:21:31: Und ich denke, dass das ist etwas Wichtiges, was man auch in der Kommunikation beherzigen muss.
00:21:37: Familienunternehmen sind ja oder entscheiden jetzt traditionell etwas langfristiger.
00:21:41: Gleichzeitig müssen Sie heute ja schneller handeln als je zuvor.
00:21:45: Und Sie haben uns ja schon von dem Motto erzählt, wie fast, wie balancieren Sie diesen Widerspruch und wie schaffen Sie es wirklich so schnell zu sein?
00:21:51: Ja, ich empfinde das.
00:21:54: gar nicht als Widerspruch, ehrlich gesagt.
00:21:56: Langfristig ist unser Ziel nämlich klar.
00:21:59: Wir wollen die Nummer eins der Heizungsbranche bleiben und wir wollen die Transformation der Wärmepumpe vorantreiben.
00:22:05: Das ist unser langfristiges Ziel und als Familienunternehmen gilt natürlich auch das Motto von der Enkelfähigkeit.
00:22:11: Also wie können wir die Wettbewerbsfähigkeit langfristig das Unternehmen sicherstellen?
00:22:16: Und kurzfristig, hat es ja vorhin schon mal erwähnt, Maßnahmen, die wir treffen mussten, kurzfristig müssen wir unser Produktportfolio anpassen.
00:22:22: Wir müssen die Kapazitäten an den Markt anpassen.
00:22:26: Und wenn ich jetzt nochmal das Bild des Kapitäns aufrufe, nur weil man den Kurs wegen des Wetters mal ändert oder die Segel rafft, das Ziel bleibt ja dasselbe.
00:22:36: Das ist wichtig.
00:22:38: Und deswegen bin ich jetzt seit acht Jahren, also genau Ende des Jahres, zwanzig, zwanzig sind die acht Jahre voll Geschäftsführer.
00:22:45: Und ich habe die langfristige Ausrichtung nie als Einschränkung erlebt, bei keiner Entscheidung, sondern im Gegenteil als Stärke unseres Familienunternehmens.
00:22:58: Und natürlich geschieht das alles nicht losgelöst von Markt- und Kundenverhalten, sondern mitten in einer Branche, die sich neu sortiert.
00:23:05: Wärmepumpen polarisieren sehr stark sogar.
00:23:09: Wie erleben Sie das persönlich?
00:23:11: Sehr intensiv und positiv.
00:23:15: im persönlichen Umfeld erlebe ich das gar nicht polarisierend.
00:23:20: Auf jedem runden Geburtstag jeder Hochzeit oder, ehrlich gesagt, inzwischen sind es mehr Silberhochzeiten, da landet irgendwann die Diskussion beim sogenannten Heizungsgesetz.
00:23:29: Also das sei jetzt gerade umbenannt worden.
00:23:32: Und ich erlebe das dann in den Diskussionen ganz anders als in Politik und Presse und nicht nur auf diesen privaten Veranstaltungen, auch wenn ich ins CFO-Circles unterwegs bin, landet irgendwann immer.
00:23:44: dann betestens beim Bier die Diskussion, beim Heizungsgesetz.
00:23:48: Und wie gesagt, ich erlebe das ganz anders.
00:23:50: Ich erlebe ein unglaubliches Interesse an Fakten.
00:23:54: Der Endkunde ist viel mündiger, als man denkt.
00:23:58: Das ist das, was wir immer wieder feststellen.
00:24:01: Und deswegen, ich habe im privaten Umfeld dann auch teilweise schon meinen Vortrag gehalten, die Wärmepumpe, Mythos und Wahrheit.
00:24:09: Keine Angst, ich bringe den jetzt nicht.
00:24:12: Das wäre mal ein eigener Podcast vielleicht.
00:24:14: Ich kenne
00:24:15: ihn sogar.
00:24:16: Genau, wir
00:24:16: haben ihn sich auch anhören dürfen.
00:24:19: Einfach nur mal ein Beispiel.
00:24:20: Es heißt immer, Wärmepumpen sind laut.
00:24:23: Es heißt ja immer, Wärmepumpen sind laut.
00:24:26: Die sind heute nicht mehr laut.
00:24:28: Im Nachtmodus.
00:24:28: Wir haben eine Wärmepumpe, eine Wärmepumpe, eine Wärmepumpe, eine Wärmepumpe, eine Wärmepumpe, eine Wärmepumpe, eine Wärmepumpe, eine Wärmepumpe, ein Wärmepumpe, ein Wärmepumpe, ein Wärmepumpe, ein Wärmepumpe, ein Wärmepumpe, ein Wärmepumpe, ein Wärmepumpe, ein Wärmepumpe, ein Wärmepumpe, ein Wärmepumpe, ein Wärmepumpe, ein Wärmepumpe, ein Wärmepumpe, ein Wärmepumpe, ein Wärmepumpe, ein Wärmepumpe, ein Wärmepumpe, ein Wärmepumpe, ein Wärmepumpe, ein Wärmepum nicht im Altbau funktionieren.
00:24:48: Unsere heutigen Wärmepumpen mit anderen Kältemitteln, die unsere Produkte jetzt alle haben, die neuen.
00:24:54: Da funktioniert das auch im Altbau, also sogar mit Heizkörpern.
00:24:57: Sie können mit einer Wärmepumpe Heizkörper heiß machen.
00:25:00: Und da gibt es noch so viele Punkte und das sind die Diskussionen, die ich dann persönlich erlebe und dann eher das Feedback ist auch das wusste ich gar nicht und kann es mal in Kontakt herstellen, dass wir das mal angehen können.
00:25:12: Das ist eigentlich, dass dieses Polarisierende erlebe ich da.
00:25:16: tatsächlich gar nicht.
00:25:17: Das übrigt ja schon fast.
00:25:19: meine nächste Frage, ob es auch Menschen gibt, die mit einer gewissen Abwehrhaltung auf sie zukommen.
00:25:24: In letzter Konsequenz geht es ja dann immer nur darum, oder geht es immer nur darum, dass sie quasi in großes Interesse haben und sie dann auf Veranstaltungen entsprechend, ich sage es einfach, mein Anführungszeichen ausfragen zum Thema.
00:25:35: Ja, das ist tatsächlich so.
00:25:37: Eine Abwehrhaltung habe ich nie.
00:25:39: Erlebt dann wirklich dieses Interesse, aber wenn ich dich jetzt schon mal habe, dann erklär doch mal, oder so, dieses Interesse nach Fakten.
00:25:48: Das ist einfach da.
00:25:50: Ein einziges Mal habe ich das erlebt mit einem entfernten Bekannten, der dachte, nee, das Ding kommt mir nicht in den Garten.
00:25:55: Und das ist dann auch okay.
00:25:57: Es geht ja ja nicht um Ideologie und wenn jemand das kategorisch ausschließt, wir haben so viel zu tun.
00:26:03: für die Wärmepumpe.
00:26:04: Und es gibt so viel, was man angehen kann für die CO-Zwei-Reduktion beim Heizen, für die deutsche Wirtschaft, dass man sich dann, glaube ich, nicht in so Einzeldiskussionen verlieren darf.
00:26:13: Es gibt sehr viel, was man freiwillig mit einer konkreten Steuerung angehen kann.
00:26:19: Haben Sie denn das Gefühl, dass sich der gesellschaftliche Blick auf Ihr Unternehmen in den letzten zwei Jahren verändert hat oder in den letzten Jahren?
00:26:27: Ja, unbedingt, unbedingt, glaube ich.
00:26:29: Ich hab gesagt, vor dreizehn Jahren angefangen, wenn man da gesagt hat, bei Weyland, bei Wehm, und dann Heizung, und dann war das Gespräch eigentlich zu Ende, also Heizung.
00:26:39: Und das ist natürlich, hat sich seit einigen Jahren komplett geändert.
00:26:43: Also eigentlich seit den Corona-Jahren, dabei, die Skon-Kuning, wenn man nicht reisen konnte, dann haben viele in die... in die Renovierung investiert.
00:26:52: Da fing das eigentlich an, das Interesse dann natürlich auch.
00:26:55: überfall auf die Ukraine.
00:26:56: mit der Diskussion ist Gas verfügbar.
00:26:58: Da hat man auch nochmal natürlich einen Run auf die Wärmepumpen und damit ist der Bekanntheitsgrad der Weylern grob gestiegen.
00:27:06: Wir sind stärker im Bewusstsein und darüber freuen wir uns natürlich.
00:27:11: Was aber glaube ich nicht so im Bewusstsein ist, dass viele nicht wissen, wir sind der größte Heizungshersteller der Welt.
00:27:17: Wenn man den Heizungsmarkt definiert ohne Klimaanlagen, man kann natürlich auch mit gewissen Einschränkungen mit Klimaanlagen heizen, aber das ist nicht so, wie in Europa geheizt wird.
00:27:25: Das heißt, wenn wir den Markt als Heizung ohne Klimaanlagen definieren, sind wir der größte Heizungshersteller der Welt.
00:27:32: Und wir sind bereits heute einer der Marktführer Wärmepumpen in Europa.
00:27:36: Ich denke, das ist viel nicht so bewusst.
00:27:39: Und warum sage ich das hier so direkt?
00:27:41: Wir hatten ja schon über die Gesellschaft gesprochen und in Deutschland machen wir uns manchmal zu klein.
00:27:47: Wir haben eine starke Heizungsindustrie in Deutschland und wir sind in Deutschland technologisch führend im Bereich Heizung.
00:27:56: Und wir als großer deutscher Mittelständer können uns auch in Zukunft hier behaupten und ganz vorne mitspielen.
00:28:03: Ich denke, das ist auch eine wichtige Botschaft, die ich heute vermitteln möchte.
00:28:09: Wie erleben Sie denn die Kundenseite aktuell?
00:28:12: Ist das eher Verunsicherung oder ist man da offen für neu?
00:28:16: Ja, bei Kunde muss man bei uns erst mal unterscheiden.
00:28:19: Im Service sind einer der größten Serviceanbieter auch im Bereich Heizung.
00:28:24: Da sind wir B to C, also da könnten wir, hoffentlich haben Sie das bei uns ein Wartungsvertrag abschließen, dann sind Sie Kunde.
00:28:32: Aber wenn Sie eine Wärmepumpe hier nach dem Podcast kaufen wollen, dann können Sie das nicht direkt bei uns, sondern dann gehen Sie übers Fachhandwerk über den Installehrteuer.
00:28:41: Und hier ist unser Kunde dann tatsächlich der Fachhandwerker.
00:28:46: Aber wenn ich jetzt mal auf den Endkunden referenziere, als Verbraucher, erst mal der trifft natürlich in der Regel nicht die Markenentscheidung, sondern das macht der Fachhandwerk, deswegen gehen wir auf den zu.
00:28:59: Wissen Sie, welche Heizung Sie haben?
00:29:00: Also nur sagen, wenn Sie Weylern haben.
00:29:03: Bestimmt Weylern.
00:29:04: Nein, aber die meisten wissen es eben gar nicht.
00:29:06: Also deswegen, wenn wir dort ansprechen, sind eher die Fachhandwerker oder Wohnungsbaugesellschaften oder Projektentwickler, weil die die Entscheidung treffen zur Wärmepumpe und zum Anbieter.
00:29:18: Nun zu Ihrer Frage, ist der Endkunde, wenn ich jetzt auf den Endkunden, auf den Verbraucherbezieher, ist der Endkunde verunsichert?
00:29:25: Ich würde eher sagen, unentschlossen.
00:29:28: bei der ganzen öffentlichen Diskussion, auch den sehr komplexen Förderbedingungen, die ja wirklich auch schwer nachvollziehbar sind und auch schwer prognostizierbare Energiepreise.
00:29:38: Wie wird sich der Gaspreis entwickeln?
00:29:40: Wie wird sich der Strompreis entwickeln?
00:29:42: Weil der Kunde im Endeffekt, das muss man ganz klar sagen, der Verbraucher ist eine Wirtschaftlichkeit interessiert.
00:29:48: Das ist ein wichtiger Punkt.
00:29:50: Und eben auch einer Verlässlichkeit, wenn wir da mal ins ... Na, Ausland gucken nach UK.
00:29:56: In UK gibt's eine ganz klare Förderung.
00:29:59: Und zwar Gasgerät raus, Wärmepumpe rein, siebentausendfünfhundert Pfund, nicht abhängig vom Einkommen, nicht abhängig vom Kältemittel etc.
00:30:08: Sondern ganz klar, wenn du dein Gasgerät austauscht durch eine Wärmepumpe, kriegst du siebentausendfünfhundert Pfund.
00:30:14: Und die aktuelle Regierung hat das weitergeführt von der Vorgängerregierung.
00:30:18: Also da ist dann auch eine Konstanz und Verlässlichkeit und dann zieht das auch beim Verbraucher.
00:30:23: Ich denke, das ist das Entscheidende und deswegen haben wir heute eher noch so ein Abwarten.
00:30:28: als Verunsicherung.
00:30:31: Schlimmer wieder beim Thema Vertrauen, oder?
00:30:33: Ja,
00:30:33: definitiv.
00:30:34: Was bedeutet der Wandel in der Zusammenarbeit?
00:30:36: Sie haben jetzt gerade gesagt, sie sind sehr nah an ihren Heizungsbauern dran.
00:30:40: Was bedeutet der Wandel für die Zusammenarbeit mit ihrer, ich sag mal, Hauptzielgruppe?
00:30:45: Ja.
00:30:46: Das Fachhandwerk, die Heizungsinstellteure, das sind unsere Partner.
00:30:50: Das sind die Partner bei der Wärmepumpe.
00:30:52: Wir haben dann ein sehr, sehr großes Netzwerk mit unseren Fachhandwerkern.
00:30:57: Nicht nur in Deutschland, sondern wirklich weltweit.
00:31:00: Und wir sind ja im engen Austausch und unterstützen das Fachhandwerk mit Trainings.
00:31:04: Wir haben eine Weiland Academy mit Online-Training, mit physischen Trainings in Trainingsräumen, auch Unterstützung der Fachhandwerker mit Tools, mit Apps, mit Planungs-Apps.
00:31:14: Weil das ist wichtig, dass man hier auch die Kapazität der Installation.
00:31:19: gemeinsam hoch fährt.
00:31:20: Also das ist eine gemeinsame Aufgabe, die wir hier haben, die wir gemeinsam angehen.
00:31:25: Und da ist natürlich die Wärmepumpe einer der Hauptschwerpunkte, weil Gasgeräte installieren, das können die schon sehr gut.
00:31:35: Wenn wir die Wärmewände jetzt als großes Gesamtprojekt verstehen, welchen Beitrag soll denn Weiland darin leisten?
00:31:41: Ich denke schon, dass die Wärmepumpe eine der zentralen Aufgaben unserer Zeit ist für die Umwelt.
00:31:47: aber natürlich auch für die Zukunft unseres Heizungsunternehmens.
00:31:51: Und unsere Vision lautet daher schon seit wirklich vielen Jahren Taking care of a better climate.
00:31:57: Also wir sorgen für ein besseres Klima, also bewusst eben auch doppeldeutig.
00:32:02: Und was heißt das konkret?
00:32:03: Wir entwickeln hochwertige Wärmepumpen, die effizient sind.
00:32:07: Wir hatten es eben schon gesagt, wir unterstützen das Fachhandwerk bei Planung und Installation, damit hier die Kapazitäten auch am Markt sind.
00:32:14: Und wir helfen den Endkunden sich zu orientieren und dann, wenn er sich dafür entschieden hat, auch mit Lösungen beim Energie sparen, dass die Heizungen auch optimal laufen.
00:32:25: Also kurz gesagt, wir unterstützen das mit Technologie, mit Partnerschaft, mit dem Fachhandwerk und mit Information.
00:32:32: Aber letztendlich ist das eine Gesamtaufgabe unserer Gesellschaft.
00:32:36: Ich hatte es gesagt im Interesse der Umwelt, aber auch im Interesse des Standorts Deutschland.
00:32:41: Was sind denn die nächsten großen Schritte für Weyland in den kommenden Jahren?
00:32:46: Ehrlich gesagt, für die ganz großen Schritte sind sie jetzt ein bisschen zu spät hier.
00:32:51: Die großen Schritte haben wir schon vor einigen Jahren gemacht.
00:32:54: Wir haben ein neues Wärmepumpenwerk in der Slowakei gebaut, wo wir jetzt produzieren.
00:32:59: Wir haben hier am Standort Rämscheid ein Elektronikcenter gebaut, was auch schon fertig ist und produziert, weil Wärmepumpen einfach viel mehr Elektronik brauchen als ein Gasgerät.
00:33:09: Deswegen haben wir hier das Elektronikcenter am Standort Rämscheid gebaut.
00:33:13: Und jetzt, in den vergangenen Jahren, starten wir mit der Produktion unserer neuen Erdwärmepumpe und auch unserer neuen, modernen Wärmepumpe für große Leistungen, also Wärmepumpen, mit denen sie auch größere Gebäude mit hohem Energiebedarf mit einer Wärmepumpe beheizen können.
00:33:28: Diese beiden Produktgruppen, die produzieren wir am Standort in Remscheid, da sind wir gerade am Aufbau der neuen Linien, da sind wir ja gemeinsam gerade durchgegangen.
00:33:38: Und die nächsten Jahre werden dann geprägt sein von Markteinführungen dieser neuen Gerätegenerationen in allen europäischen Ländern.
00:33:45: Und das ist für uns immer inklusive UK und der Türkei.
00:33:50: Und das Ziel ist klar, hatte ich schon gesagt, bei Wärmepumpen ganz vorne zu stehen.
00:33:55: Und das ist auch die Messlatte für die Transformation, in der wir uns selber messen.
00:34:00: Danke schön.
00:34:02: Damit kommen wir zu einer Frage, die uns immer besonders interessiert.
00:34:06: Gerade mit dem Blick auf unsere Hörerschaft, die nächste Generation von Führungskräften.
00:34:10: Herr Dr.
00:34:11: Beuchers, welche Empfehlungen geben Sie jungen Führungskräften mit, die heute ein verantwortliches Umfeld übernehmen, in dem vieles gleichzeitig im Wandel ist.
00:34:21: Was hat Ihnen selbst besonders auf diesem Weg geholfen?
00:34:24: Ja, das ist eine spannende Frage, die ich tatsächlich regelmäßig diskutiere, weil ich immer Mentis habe.
00:34:31: Das ist ein Mentorenprogramm, das wir bei Beinand haben.
00:34:33: Das heißt auch, meine Kollegen in der Geschäftsführung, ganz viele Führungskräfte im Unternehmen bieten sich als Mentor an und haben dann Mentis.
00:34:41: Und das ist eine Frage, die ich dort mit meinen Mentis natürlich auch immer diskutiere im Hinblick auf die Karriereentwicklung der Mentis.
00:34:48: Sie hatten angesprochen diesen Wandel.
00:34:51: Ehrlich gesagt, Veränderungen gehört zum Berufsleben.
00:34:54: Immer dazu, damals wie heute.
00:34:56: Und wenn man mal guckt, was in der Vergangenheit passiert ist, da ist auch schon ganz schön viel im Umbruch gewesen.
00:35:03: Während meiner Promotionszeit Ende der neunzehr Jahre habe ich dann als Gastprofessor in Bulgarien gearbeitet.
00:35:09: Ich war in der Technischen Universität Braunschweig und SOFIA.
00:35:12: Technische Fakultät war die Partner-Uni.
00:35:14: Und da habe ich wirklich den tiefgreifenden wirtschaftlichen Wandel damals hautnah erlebt, auch mit den Sorgen der Studentinnen und Studenten, wie sie über die Runden kommen, die wirklich wenig dort zur Verfügung hatten.
00:35:27: Also da war ein unglaublicher Umbruch schon.
00:35:30: Oder dann mein erste Tätigkeit nach der Promotion bei Lufthansa.
00:35:34: Ich habe im Jahr zweitausend bei Lufthansa angefangen und dann war ich am elften September zweitausend eins.
00:35:40: Bei der Lufthansa und habe das die Einschläge der im Büro des Leiter Investor Relations auf dem Fernseher verfolgen müssen.
00:35:47: Und das natürlich ein Ereignis, das die Welt massiv geändert hat, aber natürlich auch für ein Unternehmen wie Lufthansa ein massiver Einschnitt war und letztendlich wahrscheinlich auch dazu geführt hat, dass ich dann das Unternehmen verlassen habe.
00:35:59: Das heißt, so Umbrüche gibt es immer.
00:36:02: oder in Argentinien habe ich dort die Wirtschaftskrise als CFO miterlebt mit Inflationsraten und Zinssätzen von über dreißig Prozent.
00:36:11: Angefangen hatte man es bei acht Prozent und dann war es nach kurzer Zeit bei dreißig Prozent.
00:36:16: Also deswegen ist meine Erfahrung, dass Umbrüche gibt es wirklich immer und die werden bleiben.
00:36:22: Und da muss man sich einfach drauf auf einstellen.
00:36:25: und ich sage immer, das warste Gesetz der Betriebswirtschaft ist der Schweinezyklus.
00:36:29: Und der Mensch kann ja immer.
00:36:31: nur Man versucht immer, antizyklisch zu denken, aber es gelingt eigentlich den Wenigsten.
00:36:36: Das heißt, wenn es nach unten geht, denkt man, oh Gott, es geht weiter nach unten.
00:36:39: Aber wenn man sich das historisch anguckt, es geht nach Krisen immer wieder nach oben.
00:36:44: Immer.
00:36:45: Und ich denke, das ist auch eine wichtige Botschaft, auch um Zuversicht auszustreien.
00:36:49: Es geht immer wieder nach oben nach Krisen.
00:36:51: Das ist etwas, was ich dann auch vermittel.
00:36:54: Aber konkrete Empfehlungen, eigentlich drei, das eine ist klarer Wille.
00:37:00: Also wissen, was man erreichen will.
00:37:02: Wo will ich hin?
00:37:03: Nicht auf eine konkrete Position, aber will ich ins Management?
00:37:06: Will ich irgendwann mal in die Geschäftsführung?
00:37:08: Will ich das?
00:37:09: Das ist schon etwas, mit dem man sich beschäftigen sollte.
00:37:13: Und dann ist es Mut.
00:37:15: Also wie kommt man da hin?
00:37:17: Man muss sich ins Gespräch bringen.
00:37:19: Man muss auch Verantwortung übernehmen.
00:37:22: Und auch den Hut in den Ring.
00:37:24: Und das hatte ich ja jetzt in der sehr eingangs mal gefragt bei einem Team.
00:37:27: Natürlich habe ich da auch mal einen Hut in den Ringen geworfen und gesagt, ich würde das gern machen.
00:37:31: Und dann ist auch wichtig Durchhalte vermögen, weil Erfolg ist selten Zufall.
00:37:36: Das wird ja häufig gesagt und dann braucht man ein bisschen Glück bei der Karriere.
00:37:40: Also Erfolg entsteht wirklich durch Einsatz, durch Beharrlichkeit.
00:37:46: Und natürlich gehört auch immer ein Stück Glück dazu oder Fortun.
00:37:51: Aber hier halte ich es wirklich immer mit dem Zitat des Fußball-Trainers Hermann Gerland, immer Glück ist Könn.
00:37:58: Weil wenn man es immer versucht, dann hat man auch mal Glück.
00:38:01: Deswegen ist wirklich dann Glück in der Karriere.
00:38:03: Ja, aber man muss auch zur richtigen Zeit da sein und das erfordert den eigenen Einsatz.
00:38:09: Also immer Glück ist Könn.
00:38:11: Und dann vielleicht, was hat sich schon ein bisschen geändert, auch wir auch wenn ich in Diskussion mit meinen Söhnen bin, Ich glaube, man muss internationalen Karrieren noch mehr als früher aufgeschlossen sein, weil angesichts der aktuellen unterschiedlichen Entwicklungen der Länder wird sich sicherlich auch die eine oder andere Möglichkeit im Ausland geben, sei es als eine Station in der Karriere beim deutschen Unternehmen oder auch beim internationalen Unternehmen im Deutschland.
00:38:37: Ich denke, das ist wichtig, dass man sich da den gesamten Arbeitsmarkt dann auch anschaut und einfach auch international denkt.
00:38:46: Das war ein sehr schönes Schlusswort, Herr Dr.
00:38:48: Borges.
00:38:48: Danach kann nichts mehr kommen.
00:38:49: Herzlichen Dank.
00:38:50: Ja, danke.
00:38:51: Ja,
00:38:52: von meiner Seite auch vielen Dank.
00:38:53: Man hat dir das Gefühl, Sie sind seit dreizehn Jahren im Unternehmerhaus von so einer Aufbruchstimmung und Sie sprühen vor Energie.
00:38:58: Und das ist ansteckend und Sie strahlen so.
00:39:00: Das war ein wunderbarer Podcast.
00:39:01: Vielen, vielen Dank.
00:39:02: Und dieses Authentische, dem kann ich nur zustimmen.
00:39:05: Also vielen Dank, dass Sie Zeit für uns hatten, dass wir hier bei Ihnen sein durften.
00:39:08: Ja, danke, dass Sie hier waren.
00:39:09: Danke schön, Dominik.
00:39:10: Vielen Dank fürs Zuhören.
00:39:11: Alle weiteren Infos, die stehen unten in den Show-Notes und wir freuen uns schon auf das nächste Mal.
00:39:16: Bis dahin, alles Gute.
00:39:17: Tschüss!
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